Diese Textdatei benutzt den DOS-Zeichensatz und kann mit einem
Webbrowser unter Umstnden nicht korrekt dargestellet werden !



Wenn Sie Microsoft Windows 3.x unter DW-DOS einsetzen wollen, mssen Sie
Windows mit folgenden Parametern aufrufen, weil Windows sonst mit dem
modernen DOS-System in Konflikt gert, was unter anderem Datenverlust zur
Folge haben kann:

WIN /D:SFVCX

/D schaltet die nachfolgenden Debug-Optionen ein:
S: System Breakpoints off
F: 32 Bit DISC Access off
V: Virtual HD IRQ off
C: 32 Bit FILE Access off
X: EMM Exclude A000h-EFFFh



Zustzlich knnen Sie die Ausfhrung von Windows optimieren, indem Sie zunchst
in der Systemsteuerung das Fenster "386 erweitert" aufrufen. Dort stellen Sie
folgende Werte ein:

 Windows im Vordergrund: 10000
 Windows im Hintergrund: 10
 Minimale Zeitscheibe: 10
 Eine kleine temporre Auslagerungsdatei auf Laufwerk C:
  Das vollstndige Abschalten der Auslagerungsdatei deaktiviert auch andere
  Teile der Windows-Speicherverwaltung.



Vor allem auf Computern mit groem Arbeitsspeicher (mehr als 64 MB) sind noch
Anpassungen in der SYSTEM.INI im Bereich [386Enh] erforderlich:

 Fgen Sie die Zeile "VirtualHDIrq=OFF" ein.
  Dadurch werden die Festplatten-IRQs nicht virtualisiert. Fehlt diese Zeile,
  knnen Datenverluste unter DW-DOS auftreten.
 Fgen Sie die Zeile "32BitDiskAccess=OFF" ein.
  Dadurch wird der Festplattenzugriff nur ber die von DOS bereitgestellten
  Funktionen abgewickelt, was fr den Betrieb unter DW-DOS unerlsslich ist.
 Fgen Sie die Zeile "SystemRomBreakpoint=OFF" ein.
  Dadurch wird die Ausfhrung von BIOS-Funktionen nicht durch Breakpoints
  unterbrochen, was fr den Betrieb unter DW-DOS unbedingt erforlderlich ist.
 Fgen Sie die Zeile "EMMExclude=A000-EFFF" ein.
  Dadurch nutzt Windows keine UMBs, was Windows auf modernen Computern
  stabiler laufen lsst bzw. eine Ausfhrung berhaupt erst ermglicht. Vor
  allem die Puffer zum Zugriff auf das Dateisystem werden im konventionellen
  Arbeitsspeicher angelegt, was Probleme mit bestimmten Mainboard-Chipstzen
  behebt.
 Entfernen Sie die Zeile "device=vshare.386".
  VSHARE.386 von Windows kann nicht auf FAT32-Laufwerken eingesetzt werden.
  Der Kernel von DW-DOS hat Filesharing bereits integriert.
 Entfernen Sie die Zeile "device=windpmi.386"
  Dadurch knnen DOS-Programme, die den Ergo DPMI (386/realtime) DOS-Extender
  nutzen, unter Umstnden auch unter Windows ausgefhrt werden.
 Fgen Sie die Zeile "NoEmmDriver=ON" ein.
  Dadurch steht DOS-Boxen kein EMS-Speicher mehr zur Verfgung, aber die
  Ausfhrungsgeschwindigkeit von Windows steigt. Darf nicht benutzt werden,
  wenn Sie QEMM.EXE ab Version 7.xx statt EMM386.EXE verwenden.
 Fgen Sie die Zeile "DMABufferSize=128" ein.
  Dadurch steht ein grerer DMA-Puffer zur Verfgung, was vor allem die
  Klangausgabe stabilisiert.
 Entfernen Sie alle Zeilen mit CGA?????.FON und EGA?????.FON.
  Wenn Sie eine VGA-Karte haben, sind diese Schriftarten berflssig, so
  dass auch die zugehrigen Dateien im SYSTEM-Verzeichnis gelscht werden
  knnen.
 Fgen Sie die Zeile "PageOverCommit=1" ein.
  Dadurch wird festgelegt, dass der virtuelle Speicher hchstens so gro sein
  darf wie der physikalische. Wenn Sie einen groen Arbeitsspeicher in Ihrem
  Computer eingebaut haben (mehr als 256 MB), wrde mit der Standard-
  Einstellung der maximale Adressraum berschritten, so dass Windows nicht
  mehr startet.
 Fgen Sie die Zeile "WinExclusive=1" ein.
  Dadurch steht Windows-Programmen die maximale CPU-Leistung zur Verfgung.
 Fgen Sie die Zeile "XlatBufferSize=128" ein.
  Dadurch nutzt Windows 128 KB Pufferspeicher fr Dateizugriffe statt den
  blichen 8 KB.
 Fgen Sie die Zeile "PageBuffers=32" ein.
  Dadurch werden mehr Speicherseiten im RAM gehalten, was die Geschwindigkeit
  aller Windows-Programme erhht.
 Fgen Sie die Zeile "MaxBPs=768" ein.
  Dadurch nutzt Windows 768 Breakpoints statt der blichen 200, was die
  Stabilitt des Systems erhht. Windows allein bentigt mindestens 150
  Breakpoints.
 Fgen Sie die Zeile "FileSysChange=OFF" ein.
  Dadurch wird nach einem Schreibzugriff der Datei-Manager nicht mehr
  informiert, was die Geschwindigkeit erhht. Das Aktualisieren der Liste
  im Datei-Manager muss dann manuell mit [F5] erfolgen.



Anpassungen in der WIN.INI im Bereich [WINDOWS]

 Fgen Sie die Zeile "DefaultQueueSize=16" ein.
  Dadurch steht Windows-Programmen ein grerer Puffer zur internen
  Kommunikation zur Verfgung, was die Geschwindigkeit erhht.