TascBase 1.0

Realization              Wil Sparreboom

Software team            Hans Kuijf
                         Nico Kuijf
                         Johan de Koning
                         Marc Derksen
                                 
General support          Eric van der Schilden
                         Jessica Harmsen
                         Cor van Wijgerden


Copyright and registered trademark 1994 TASC B.V.

Alle Rechte vorbehalten. Ohne die ausdrckliche schriftliche Genehmigung
durch TASC B.V. darf kein Teil des Handbuchs oder der Software in
jegliches Form reproduziert und verbreitet und/oder in einem Text/Datenver-
arbeitungs-System gespeichert werden.
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P.O. Box 55178
3008 ED Rotterdam / Netherlands
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Inhaltsverzeichnis

         1.      Einleitung
         2.      An die Arbeit
         3.      Begriffe und Techniken
         4.      Eine Partie nachspielen
         5.      Das Dateiauswahlfenster
         6.      Eingeben von Partien
         7.      Die Suchumgebung
         8.      Die Suchmaske
         9.      Die Suchumgebung (Men-Befehle)
         10.     Das Schachprogramm
         11.     Die Datenbank
         12.     Datenbank bersicht (Men-Befehle)
         13.     Datenbank Schlssel
         14.     Datenbank Schlssel (Men-Befehle)
         15.     Die Datei (Men-Befehle)
         16.     TascBase einstellen
         17.     Partie (Men-Befehle)
         18.     Das Kommentieren einer Partie
         19.     Die Partiebersicht
         20.     Drucken
         21.     Das Muster erstellen
         22.     Das Aufbauen einer Stellung
         23.     Das Kopieren von Partien
         24.     Die Datenbank optimieren
         25.     Partie-Konvertierer
         26.     Fehlermeldungen
         27.     Super-Gebraucher1. Einleitung

Diese Bedienungsanleitung behandelt schrittweise die wichtigsten Funktionen
des Datenbankprogramms. Anhand praktischer Beispiele werden alle
Funktionen des Programms behandelt. Das erste Kapitel brauchen Sie nur
einmal zu lesen.
_        Das TascBase-Paket
_        Systemanforderungen
_        Die Installation
_        bereinknfte im Handbuch

Das TascBase-Paket:
_        Dokumentation
_        Programmdiskette
_        Datendisketten
_        Registierkarte und Lizenzvertrag

Wenn etwas fehlt, mssen Sie mit der Firma Kontakt aufnehmen, bei der Sie
das Paket gekauft haben.

Systemanforderungen
_        MS-DOS 3.3 oder hher.
_        Ein IBM-PC oder ein kompatibler Computer bzw. Laptop mit
         mindestens einem 286-Prozessor.
_        Festplatte mit mindestens 7 MB freiem Speicherplatz fr eine
         vollstndige Installation.

Empfohlen werden mindestens 10 MB.
_        640 KB Arbeitsspeicher, von dem 480 KB frei sein mssen.
_        VGA-Karte und -Bildschirm.
_        Eine MS-kompatible Maus.

Installation
_        Zuerst mu das Datenbankprogramm auf die Festplatte installiert
         werden. Dazu bentigen Sie die Nummer der Registrierkarte.
1.       Legen Sie die Diskette 1 in ein Laufwerk.
2.       Geben Sie a: <Enter> ein (befindet sich die Diskette im Laufwerk
         B:, ersetzen Sie a durch b).
3.       Geben Sie install <Enter> ein.
4.       Lesen Sie den Text, der auf dem Bildschirm erscheint.
5.       Folgen Sie den auf dem Bildschirm erscheinenden Anweisungen.

Wenn Sie bei der Installation oder der Bedienung von TascBase Probleme
haben, die Sie nicht mit Hilfe der Bedienungsanleitung lsen knnen, dann
nehmen Sie bitte Kontakt mit der Abteilung "Technische Untersttzung" von
Tasc auf. Dazu mssen Sie Ihre ausgefllte Registrierkarte zurckschicken!

bereinknfte im Handbuch
Die Mentitel sind in diesem Handbuch immer fett und kursiv gedruckt,
einzelne Menpunkte nur kursiv.
_        TascBase/ber TascBase
_        Klicken Sie auf den Mentitel TascBase und whlen Sie ber
TascBase.
Die erste Zeile hat die selbe Bedeutung wie die zweite.
Wir gehen davon aus, da sich die Datenbankdateien im Verzeichnis
\TASCBASE\TBBASE und die Partiedateien im Verzeichnis
\TASCBASE\TBGAME befinden. Verwenden Sie den linken Mausknopf fr
Mausaktionen, falls nicht anders angegeben. Text auf Schaltflchen
(Knpfen) steht in eckigen Klammern, Tastenbezeichnungen in spitzen
Klammern.
[ok]             Der ok-Knopf
<F5>             Die Funktionstaste F5 auf der Tastatur

In dieser Anleitung befinden sich Verweise auf andere Kapitel. An den
angegebenen Stellen finden Sie nhere Informationen zu den fraglichen
Punkten.

2. An die Arbeit

Nachdem das Programm und die anderen Dateien installiert wurden, kann
das Programm gestartet werden. Geben Sie in der DOS-Befehlszeile
TASCBASE (in Gro-oder Kleinbuchstaben) ein.
Wenn Sie das Programm zu einem spteren Zeitpunkt verwenden:
         Starten Sie den Computer wie blich.
         Geben Sie cd tascbase <Enter> ein.
         Auf Ihrem Bildschirm erscheint der Prompt C:\TASCBASE.
         Geben Sie tascbase <Enter> ein.
         Das nachfolgende Fenster erscheint: Der Hauptbildschirm.
Die Bedienung von TascBase ist einfach. Unerfahrene Anwender sollten
trotzdem zuerst das Kapitel 3, Begriffe und Techniken, lesen. Das Programm
kann mit der Maus oder der Tastatur bedient werden. TascBase hat Mens
und Schaltflchen, um Befehle auszuwhlen oder Funktionen anzufordern.
Ein erster kurzer Blick:

Hilfe
Bewegen Sie den Mauszeiger ber den Bildschirm. In der Statuszeile
erscheinen Informationen ber Mens, Schaltflchen und Felder innerhalb
von Fenstern. Am Anfang werden diese Hilfstexte sehr hilfreich sein.

Zge eingeben
         Klicken Sie mit der Maus auf das Feld e4.
         Der Bauer zieht nach e4.
         'Ziehen' Sie mit der Maus den Bauer von e7 nach e5.
         Der Bauer steht auf e5.
Das Eingeben von Partien ist sehr einfach.
Lesen Sie weiter im Kapitel 6, Eingeben von Partien.


Eine Partie laden
         Klicken Sie 'Datenbank' an, um dieses Men auszuwhlen.
         Das Men ffnet sich.
         Klicken Sie 'Datenbank Partieliste' an.
         Das Hauptbildschirm verschwindet. Es erscheint eine Liste mit
         Informationen ber die Partien in der Datenbank. Sie sind nach
         Erffnungen sortiert.
         Doppelklicken Sie auf eine Partie.
         Die Partie wird geladen. Sie sind zurck auf dem Hauptbildschirm.
         Im Fenster neben dem Brett stehen die Partiedaten.
Umfassende Information finden Sie im Kapitel: Die Suchumgebung.

Eine Partie nachspielen
Eine Partie kann mit der Maus oder der Tastatur nachgespielt werden.
Bettigen Sie die 'Pfeil nach rechts'-Taste. Der erste Zug wird auf
dem Brett gespielt.
Klicken Sie die Pfeile in der Bildlaufleiste rechts neben Feld h1 an.
Weiteres finden Sie im Kapitel: Nachspielen von Partien.


Eine Partiedatei ffnen
Eine Partiedatei ist eine Sammlung von Partien, die nicht speziell nach
Erffnungen geordnet ist. Sie sind leicht zu handhaben, denn sie sind viel
kleiner als Datenbanken. ffnen Sie die enthaltene Partiedatei mit den
Partien aus dem Interpolis-Turnier Tilburg 1993: Klicken Sie 'Datei' an, um
das Men Datei zu ffnen.
Klicken Sie Partiedatei ffnen an.
Das Dateiauswahlfenster erscheint (siehe Kapitel 5)
Doppelklicken Sie im linken Fenster 93tilbrg.tbg an.
Sie kehren zum Hauptbildschirm zurck. Die Partiedatei wurde
geladen.
Die Partiedatei wird in nahezu jedem Kapitel behandelt, besonders in den
Kapiteln 'Die Suchumgebung', 'Die Suchmaske', 'Das Kopieren von
Partien' und 'die Partiedatei'.

Partien suchen
Mit TascBase knnen Sie aus vielen Partien schnell die Gewnschten suchen.
Die Partiedatei 93tilbrg.tbg ist noch geffnet.
Klicken Sie Datei an, um das Men Datei zu ffnen.
Klicken Sie Partiedatei Liste an
Der Inhalt der Partiedatei erscheint im Bild.
Klicken Sie [Maske] an.
Geben Sie bei Wei ein: Timman
Klicken Sie [ok] an.
In der Liste erscheinen alle Partien von Timman aus diesem Turnier,
sowohl mit Wei als auch mit Schwarz.
Lesen Sie die Kapitel 'Die Suchumgebung' und 'Die Suchmaske'.
Das Men ist wichtig, um auf alle Befehle zugreifen zu knnen. Die
wichtigsten Befehle knnen auch mit Schaltflchen ausgewhlt werden. Sie
werden hier nur kurz behandelt. Auf die Kapitel, wo sie ausfhrlich
behandelt werden, wird verwiesen.

[Partie-Information]
In diesem Bereich befinden sich alle Informationen ber eine geladene
Partie. Es ist nicht notwendig da alle Felder ausgefllt werden. Sie knnen
nach einem Klick in ein Feld Text eingeben.
[Alternativen]
Eine Partie kann analysiert sein (z.B. vom Schachprogramm). Die
Alternativen der Partie werden in diesem Bereich angezeigt.       Siehe Kapitel:
Das Kommentieren einer Partie.

[Partienotation]
Die Zge der Partie werden gezeigt. Von den Partiedaten sind nur die
Spielernamen zu sehen. Siehe Kapitel: Eine Partie nachspielen.

[Kommentar]
Eine analysierte Partie kann auch Text enthalten. Dieser Text steht in diesem
Fenster.
Siehe Kapitel: Das Kommentieren einer Partie.

[Analyse einer Stellung]
Das Schachprogramm analysiert die aktuelle Stellung. Die vier besten Zgen
werden gezeigt.          Siehe Kapitel: Das Schachprogramm.

[Datenbank bersicht]
Sie betrachten die Datenbank wie einen Baum. Die Erffnungsvarianten sind
die ste. Weiter finden Sie hier statistische Angaben ber die Partien in der
Datenbank.
Siehe Kapitel: Datenbank bersicht

[Datenbank Partieliste]
Die Daten aller Partien aus der Datenbank erscheinen in einer langen Liste
im Bild. Fr jede Partie ist eine Zeile verfgbar, so da nur ein kleiner Teil
sichtbar ist. In dieser Umgebung kann nach einem beliebigen Kennzeichen in
der Datenbank gesucht werden. Sehen Sie die Kapitel: Datenbank Schlssel
und die Suchumgebung.

[Partiedatei Liste]
Diese Schaltflche wird erst aktiv, wenn eine Partiedatei mit dem Befehl
Partiedatei laden im Men Datei geladen wird. Die Partien aus der
Partiedatei erscheinen als eine lange Liste im Bild. Siehe Kapitel: Die
Suchumgebung.

[Analysemodus]
Diese Schaltflche gibt Ihnen die Mglichkeit, eine Partie mit dem Computer
als Gegner zu spielen. Mehr darber im Kapitel 10: Das Schachprogramm.

[Erffnungsbuch]
Die Schlssel der Datenbank werden angezeigt. Sie knnen folglich beim
Nachspielen einer Partie sehen, ob die Stellung auf dem Brett als Schlssel
in der Datenbank vorkommt.       Sehen Sie die Kapitel: Datenbank Schlssel
und Eine Partie eingeben.


3. Begriffe und Techniken
Der Computerneuling hat eine schwere Aufgabe. Alles ist neu und deshalb
nicht einfach, auch wenn alle sagen, da die Bedienung eines Computers so
leicht ist. Dieses Kapitel behandelt die Techniken, die fr die Bedienung von
TascBase erforderlich sind. Wenn Sie Erfahrung mit Windows oder anderen
graphischen Benutzeroberflchen haben, dann knnen Sie dieses Kapitel
berspringen. Die Benutzeroberflche ist der Teil eines
Computerprogramms, anhand dessen der Benutzer das Programm bedient.

Maus
Die Maus ist ein unverzichtbares Hilfsmittel. Der Pfeil, der mit der Maus
ber den Bildschirm bewegt wird, heit Mauszeiger. Der Mauszeiger wird
zum Bewegen der Figuren, zum Klicken der Schaltflchen und zum
Auswhlen benutzt.
Aktionen mit der Maustaste:
Klicken:                 Die linke Maustaste kurz drcken und gleich wieder
                         loslassen.
Doppelklicken:           Zweimal direkt hintereinander auf die linke
                         Maustaste klicken.
Verschieben:             Die Maustaste drcken und gedrckt halten und
                         anschlieend den Mauszeiger zur gewnschten Stelle
                         bewegen. Verschieben ist bei Bildlaufleisten
                         erforderlich.

Schaltflchen und Bildlaufleisten
Im Hauptfenster befindet sich rechts oben eine Reihe von Schaltflchen
(Buttons). Die Schaltflchen stehen fr Funktionen, die oft verwendet
werden. Ein Klick mit der Maus auf eine Schaltflche reicht aus, um die
Funktion zu aktivieren. Rechts unten neben dem Brett befinden sich auch
Schaltflchen. Sie werden von einer Bildlaufleiste, die eine Schiebeflche
(die Schaltflche ohne Pfeil) enthlt, getrennt. Die Schiebeflche kann hin
und her geschoben werden.

Menleiste
Die waagerechte Zeile oben im Fenster ist die Menzeile. Die sieben
Mentitel reprsentieren die Aufgaben innerhalb der Mens. Sie erscheinen,
wenn Sie auf einen Mentitel klicken. Sie knnen ein Men auch mit Hilfe
einer Tastenkombination ffnen. Dazu drcken Sie <Alt> (und halten
<Alt> gedrckt) und den Buchstaben, der im Mentitel unterstrichen ist.
<Alt t> ffnet das Men mit dem Titel TascBase. Es erscheint eine Liste
mit Funktionen. Sie knnen eine Funktion durch Mausklick auf den
Menpunkt oder die Eingabe von <Enter> auswhlen (d.h. den Menpunkt
ffnen oder aktivieren). Mit den nach oben und nach unten gerichteten
Pfeiltasten knnen auch andere Menpunkte markiert und mit <Enter>
geffnet werden. Mit der Maus geht das schneller, weil ein Mausklick das
Markieren und ffnen der Funktion bewirkt. Alle Menpunkte enthalten
einen unterstrichenen Buchstaben. Die Eingabe dieses Buchstabens reicht
aus, um die Funktion zu ffnen. Dazu ist die <Alt>-Taste nicht
erforderlich. Sobald ein Men geffnet wurde, knnen Sie mit den nach
links und rechts gerichteten Pfeiltasten andere Mens ffnen. Ein Men
verschwindet, wenn mit der Maus auerhalb des Mens geklickt oder
<Esc> gedrckt wird. Die Mentitel sind in dieser Bedienungsanleitung
immer fett und kursiv gedruckt, der Meninhalt nur kursiv.
_        TascBase/ber TascBase
_        Klicken Sie auf den Mentitel TascBase und whlen Sie anschlieend
         ber TascBase aus.

Meneigenschaften
Die verschiedenen Menpunkte knnen unterschiedlich aussehen.

Inaktive Funktionen
Funktionen, die in einer helleren Farbe dargestellt werden, knnen
vorbergehend nicht aktiviert werden. Die Markierung, mit welcher der
Menpunkt hervorgehoben wird, hat auch eine andere Farbe.
Beispiel:
_        Datei/Vorige Partie laden
Eine vorige Partie kann z.B. nicht geladen werden, wenn die erste Partie
geladen ist.

Dreieck
Wenn neben einem Menpunkt ein kleines Dreieck angezeigt wird, dann
verfgt diese Funktion ber ein Untermen, das nhere Details enthlt.

Hkchen
Bestimmte Funktionen knnen Sie ein- oder ausschalten. Der eingeschaltete
Zustand wird mit einem Hkchen ( ) vor dem Menpunkt angezeigt. Ein
erneuter Klick schaltet die Funktion wieder aus.

Tastenkombination
Mit Tastenkombinationen, die fr bestimmte Menpunkte vorhanden sind,
knnen Sie die Funktion schneller ausfhren. Mit <Strg X> knnen Sie
z.B. im Hauptfenster das Programm beenden, ohne zuerst ein Men ffnen
zu mssen.

Drei Punkte
Nach der Auswahl von Funktionen mit drei Punkten erscheint ein
Dialogfeld. Es sind zustzliche Informationen zu dieser Funktion
erforderlich. Siehe nchsten Abschnitt.

Dialogfelder
_        TascBase/TascBase einstellen
         Ein Dialogfelder erscheint.

Wir unterscheiden hier zwischen Eingabefeldern, Optionsschaltflchen,
Kontrollkstchen und Schaltflchen. Mit diesen Elementen knnen Sie
bestimmte Werte eingeben oder Einstellungen vornehmen.

Eingabefeld
Nach einem Klick in ein Eingabefeld ndert sich seine Farbe. Sie knnen
dann Text oder Zahlen eingeben oder ndern.

Optionsschaltflche
Mit diesen runden Knpfen kann eine aus mehreren Mglichkeiten
ausgewhlt werden. Die jeweils aktive Option ist schwarz. Mit der Maus
kann eine andere Option ausgewhlt werden. Es kann nur eine Option aktiv
sein.

Kontrollkstchen
Mit Kontrollkstchen werden Optionen ein- und ausgeschaltet. Ein Kreuz
bedeutet, da die jeweilige Option aktiv ist.

Schaltflchen
Die zwei Schaltflchen in diesem Dialogfeld kommen in TascBase hufig
vor. Mit einem Klick auf eine der Schaltflche wird die Funktion direkt
ausgefhrt. Ein Klick auf [OK] besttigt eventuelle nderungen, ein Klick
auf [Abbruch] behlt den alten Zustand bei. Eine Schaltflche mit einem
breiten Rand kann auch mit <Enter> ausgefhrt werden.

Fenster
Nach der Auswahl eines Befehls kann ein Fenster mit folgendem Inhalt
erscheinen:

Warnung
Sie erhalten bei Aktionen, die nicht problemlos rckgngig gemacht werden
knnen, eine
Warnung, z.B. beim Lschen von Partien.

Information
Sie erhalten nhere Informationen ber den betreffenden Befehl, wie z.B. die
Anzahl der zu kopierenden Partien.

Fehlermeldung
Eine Fehlermeldung in einem Fenster ist eine Art Nachricht. Wenn Sie z.B.
whrend der Stellungseingabe zwei schwarze Knige eingeben, erscheint eine
Fehlermeldung. Sie knnen diese Meldung durch Klick auf [ok] wieder
schlieen.

Fehlermeldungen
Fehlermeldungen in der Statuszeile mssen meist beantwortet werden. Sie
knnen vllig harmlos sein. Sie haben z.B. versucht, von einem Laufwerk
zu lesen, obwohl keine Diskette eingelegt war. In der Statuszeile sehen Sie
in diesem Fall:
Nicht bereit beim Lesen von Laufwerk A: (A)bbrechen, (W)iederholen,
(U)ebergehen?

4. Nachspielen von Partien

Sie knnen eine Partie mit nur wenigen Mausklicks oder Tastenbettigungen
nachspielen. Dabei sind zwei Schaltflchen wichtig:

         Die Schaltflche fr die Partiedaten
         Die Partienotation fr die Anzeige der Zge.

Laden Sie eine Partie aus der Datenbank:
_        Datenbank/Datenbank Partieliste
_        Whlen Sie die erste Partie durch einen Doppelklick.
         Die Partie erscheint auf dem Bildschirm.
         Im Infofenster sehen Sie alle Informationen, die ber die Partie
         verfgbar sind. Wie Sie sehen knnen, sind einige Felder noch leer.
         (Eine ausfhrliche Beschreibung der verschiedenen Felder erfolgt in
         Kapitel 8: Die Suchmaske.)
_        Klicken Sie auf [Partienotation], um die Zge aufzurufen.

Auf dem Brett befindet sich die Grundstellung. Ist Wei am Zug, erscheint
ein weier Punkt rechts vom Feld h1. Ein schwarzer Punkt rechts vom Feld
h8 zeigt dagegen an, da Schwarz am Zug ist. Mit Hilfe der Maus oder der
Tastatur kann nun eine Partie nachgespielt werden. Maus
Fr das Nachspielen mit der Maus steht rechts vom Brett eine Bedienzeile,
mit der eine vllige Kontrolle der Partie mglich ist, zur Verfgung. Am
Beginn einer Partie sind einige Schaltflchen noch inaktiv. Die hnlichkeiten
mit der Bedienung eines Videorecorders ist gro. Klicken Sie auf [ ]
Der erste Zug der Partie wird gespielt. Die Zurck-Taste wird nun
aktiv.
Klicken Sie auf [ ]
Der Computer spielt die nchsten drei Zge.
Klicken Sie auf den Schiebeknopf in der Mitte und bewegen Sie ihn langsam
nach rechts. Der Schiebeknopf kann mit der Maus vor- und zurckbewegt
werden.
Auf diese Art kann die ganze Partie im Schnelldurchlauf vor- und
zurckgespielt werden. Mit einem Klick mit der rechten Maustaste auf kann
an das Ende der Partie gesprungen werden. Klickt man an, springt der
Computer an den Anfang der Partie.

Automatisches Nachspielen
Ganz rechts in der Bedienzeile gibt es zwei Tasten zum automatischen
Nachspielen einer Partie.        Bettigen Sie in der Grundstellung .
Die Partie wird nun Zug fr Zug mit einer Pause von 3 Sekunden zwischen
den Zgen nachgespielt. Die zeitliche Abstand zwischen den Zgen kann
nach Belieben verndert werden. Sie knnen das Nachspielen jederzeit
unterbrechen.
Klicken Sie auf .
Die Animation stoppt. Die Partienotation wird aktualisiert. Mchten Sie eine
der angebotenen Funktionen ausfhren, dann mssen Sie auf die Stop-Taste
drcken, bevor die Partie beendet ist.

Alternative
In der Zugliste knnen Sie die Partie vor- und zurckspielen. Um die
Mglichkeiten, die sich Ihnen hiermit erffnen, voll ausschpfen zu knnen,
sollten Sie die Einstellung r Folgezge darstellen aktivieren. Nach einem
Klick auf ... in der Zugliste wird ein weiterer Zug gespielt
(TascBase/TascBase einstellen: Zge zeigen).
Wenn Sie einen Zug in der Zugliste anklicken, springt der Computer zur
betreffenden Stellung, auch wenn die Zge noch in grauer Farbe angezeigt
werden.

(TascBase/TascBase einstellen: Folgezge darstellen).


Tastatur
Mit folgenden Tasten kann eine Partie nachgespielt werden: Pfeil nach rechts     
1 Zug vor
Pfeil nach links                 1 Zug zurck
Pfeil nach oben                  3 Zge zurck
Pfeil nach unten                 3 Zge vor
Umschalt-Pfeil nach rechts       12 Zge vor
Umschalt-Pfeil nach links        12 Zge zurck
Umschalt-Pfeil nach oben         zum Anfang der Partie
Umschalt-Pfeil nach unten        zum Ende der Partie


5. Dateifenster
Im Dateifensters kann eine Datei z.B. geffnet, gespeichert oder exportiert
werden. Die Abbildung zeigt das Dateifenster fr das ffnen einer
Partiedatei. Das Dateifenster wird fr alle Aktionen mit der Festplatte oder
dem Diskettenlaufwerk verwendet. Die jeweilige Aktion bestimmt die
Titelleiste und die Art der Dateien, die aufgelistet werden. Im Falle von
Datei/Partiedatei ffnen werden z.B. nur Dateien mit der Erweiterung .TBG
angezeigt. Die Abbildung zeigt zwei Fenster: Links der Inhalt des
ausgewhlten Laufwerks und Verzeichnisses, rechts eine bersicht aller
vorhandenen Laufwerke mit deren aktiven (Unter-)Verzeichnissen. Der
Abbildung kann folgendes entnommen werden:

Es gibt zwei Diskettenlaufwerke: A: und B:.
Es gibt vier logische Laufwerke: C:, D:, E: und F:.
Das aktive Festplattenlaufwerk ist C: (wird in einer anderen Farbe
dargestellt).    Das geffnete und aktive Verzeichnis ist C:\TB\TBGAME.
Von den Laufwerken D: und E: sind keine Verzeichnisse geffnet.
Vom Laufwerk F: ist ein Verzeichnis offen.
Es ist die Datei tilbrg.tbg ausgewhlt.

Dateien auswhlen
Es gibt verschiedene Mglichkeiten, Dateien zu aktivieren und zu ffnen:
_        Klicken Sie den Namen der gewnschten Datei an.
         Die Farbe der Zeile ndert sich und der Name erscheint im
         Eingabefeld.    Wenn Sie <Enter> drcken oder [OK] anklicken,
         wird die Datei geladen.
_        Geben Sie den Namen der gewnschten Datei ein.
         Wenn Sie <Enter> drcken oder [OK] anklicken, wird die Datei
         geladen.
_        Bewegen Sie die Auswahlleiste mit den Pfeiltasten zur gewnschten
         Stelle und drcken Sie <Enter>. Der Name erscheint im
         Eingabefeld. Wenn Sie nochmals <Enter> drcken, wird die
         jeweilige Datei geladen.
_        Doppelklicken Sie auf den gewnschten Namen und die Datei wird
         sofort geladen. Es gibt nur eine Mglichkeit, eine neue Datei
         anzulegen (Datei/Neue Partiedatei):
_        Geben Sie den neuen Namen in das Eingabefeld ein.
_        Klicken Sie auf [OK] oder drcken Sie <Enter>, um die Datei zu
         laden. Manchmal ist es vorteilhaft, einen existierenden Dateinamen
         auszuwhlen und diesen leicht abzundern.

Andere Auswahlmglichkeiten
Im linken Feld des Dateifensters erscheinen auch Namen in Grobuchstaben.
Dies sind Unterverzeichnisse des aktuellen Verzeichnisses. Sie erscheinen
immer ganz oben. Sie knnen sich den Inhalt eines Unterverzeichnisses
ansehen. Dazu whlen Sie es wie eine Datei aus (durch Anklicken). Ein
bergeordnetes Verzeichnis kann durch Eingabe des Verzeichnisnamens im
Eingabefeld oder durch Klick auf die zwei Punkte in der Dateiliste aktiviert
werden. Die Buchstaben im rechten Teil reprsentieren logische Laufwerke,
die Sie auswhlen knnen. Die aktiven Verzeichnisse werden in einer
anderen Farbe dargestellt. Die Unterverzeichnisse werden eine Zeile unter
dem Laufwerksbuchstaben aufgelistet. Eine niedrigere Ebene der
Verzeichnisstruktur wird weiter nach rechts eingezogen. Wenn es viele
Unterverzeichnisse und Dateien gibt, die nicht alle gleichzeitig dargestellt
werden knnen, dann knnen Sie mit den Bildlaufleisten die Listen nach
oben bzw. unten verschieben. Der einzelne Pfeil verschiebt die jeweilige
Liste zeilenweise, whrend der doppelte Pfeil die Liste um so viele Zeilen
verschiebt, wie in das Fenster passen. Die letzte Aktion kann auch mit den
NACH-OBEN- und NACH-UNTEN-Tasten der Tastatur durchgefhrt
werden. Wenn Sie den Pfeil gedrckt halten, wird die Liste solange weiter
verschoben, bis Sie die Maus loslassen.

Lschen
Im Dateifenster knnen auch Dateien gelscht werden. Zustzlich zu
Partiedateien oder Datenbanken werden auch die zugehrigen Dateien
gelscht.
_        Whlen Sie die zu lschende Datei aus.
_        Klicken Sie [Lsche] an.
         Sie brauchen keine Angst zu haben, durch einen unbeabsichtigten
         Klick smtliche Dateien zu lschen. Es erscheint zuerst eine
         Warnung und Sie mssen die Lschaktion besttigen. Information
Sobald Sie eine Datei anklicken, erscheinen im unteren Teil des Fensters
Informationen ber die Gre (in KB), das Erstellungsdatum und die
Erstellungszeit dieser Datei. Bei Partiedateien wird die Gre in eckigen
Klammern dargestellt. In diesem Falle gibt diese Zahl die Anzahl der
enthaltenen Partien an. Das Dateifenster erscheint nach den nachfolgenden
Befehlen:
Men                     Men-Option                      .???
TascBase                 Spieler-Repertoire               txt
                         Einstellungen speichern          tbs
                         Einstellungen laden              tbs
Partie                   Partie exportieren               txt
Datenbank                Datenbank ffnen                 tbd
                         Neue Datenbank                   tbd
Datenbank/Datenbank
Schlssel/Auswahl        TXT-Partien exportieren          txt
                         TXT-Kopf exportieren             txt
Datenbank/Datenbank
Schlssel/Datenbank      Schlssel drucken                txt
Partiedatei              Partiedatei ffnen               tbg
                         Neue Partiedatei                 tbg
Datei/Partiedatei Liste
/Auswahl                 TXT-Partien exportieren          txt
                         TXT-Kopf exportieren             txt
Transport/               TCM-Partien importieren          gam
                         NIC-Partien importieren          g30
                         CB4-Partien importieren          cbf
                         TXT-Partien importieren          txt
                         CB4-Partien exportieren          cbf
                         TXT-Partien exportieren          txt
                         Datenbank archivieren            tba
                         Datenbank wiederherstellen       tba
                         Partiedatei kompilieren          tbg
                         TCM-Buch kompilieren             obk


6. Eingeben von Partien

Neue Partien (z. B. eigene Partien) knnen ganz einfach mit Hilfe der Maus
oder der Tastatur eingegeben werden.
_        Partie/Neue Partie oder
_        Partie/Andere Partie

Eingabe mit der Maus
Die Eingabe von Zgen mit der Maus ist natrlich am einfachsten. Jedes
Schachprogramm hat seinen eigenen Eingabemodus. In TascBase knnen Sie
unter drei verschiedenen denjenigen auswhlen, der Ihnen am meisten
zusagt. Zwei Eingabemodi werden durch ein einfaches Schachprogramm im
Hintergrund untersttzt, mit dem die Zge eingegeben werden knnen. Wird
'PAM' (Predict a move, engl. einen Zug vorschlagen) verwendet, ist das
Anklicken des Zielfelds ausreichend. Das ist eine groe Hilfe bei der
Eingabe. Fr die Beispiele verndern wir die Einstellung, damit die
Handhabung bequemer wird: TascBase/TascBase einstellen: berschreiben.

1. Mit PAM (Standardeinstellung)
Auf dem Brett steht die Grundstellung.
_        Bewegen Sie den Mauspfeil nach e4 und drcken Sie auf die linke
Maustaste.       Das Programm fhrt sofort den Zug aus. Das geht ohne
                 Probleme, da der e-Bauer der einzige ist, der diesen
                 Zug ausfhren kann.
_        Klicken Sie wieder mit der linken Maustaste das Feld g6 an. Der
         g-Bauer zieht nach g6.
_        Klicken Sie den d2-Bauern an.
         Der Bauer zieht ohne zu zgern auf das Feld d4, obwohl d2-d3 auch
         ein legaler Zug wre.
_        Klicken Sie das Feld g7 an
         Fr den Zug Lf8-g7 reicht es aus, das Feld g7 anzuklicken, aber
         auch das Anklicken des Lufers f8 ist zu 99,99% sicher. Der Lufer
         zieht nach g7. Der folgende Zug ist c2-c3. Diesen Zug spielt das
         Schachprogramm nicht, ein Klicken auf c3 liefert den Zug Sb1-c3
         und ein Anklicken von Feld c2 fhrt den Zug c2-c4 aus. Es gibt eine
         einfache Mglichkeit, den Zug c2-c4 trotzdem ausfhren zu lassen.
_        Nehmen Sie (wenn ntig) zuerst den dritten Zug von Wei zurck
         (Pfeiltaste nach links)
_        Klicken Sie auf c3 (das Programm spielt Sc3)
_        Drcken Sie auf die rechte Maustaste.
         Der richtige Zug wird gespielt.

Zusammenfassung
Nach Drcken der linken Maustaste spielt das Programm den nchsten Zug,
nach Drcken der rechten Maustaste ersetzt es diesen Zug durch den
zweitbesten, nach einem dritten Klicken spielt es die dritte Mglichkeit.
Nach jedem folgenden Klick auf die rechte Maustaste spielt es alle weiteren
legalen Zge, die auf dem Feld mglich sind, bis alle Mglichkeiten
erschpft sind. Nach dem letzten mglichen Zug erfolgt nach dem Klicken
der rechten Maustaste keine Aktion mehr (d. h. es werden die mglichen
Zge nicht wiederholt.)

'Spielstrke'
Die Spielstrke der Zge und die Geschwindigkeit der Ausfhrung kann bis
zu einem gewissen Grad beeinflut werden. In der Abbildung (siehe vorige
Seite) ist die Spielstrke mit 3 angegeben. Je hher die angegebenen Zahl,
desto grer ist die Spielstrke. Die Geschwindigkeit, mit der die Zge
ausgefhrt werden, verringert sich mit zunehmender Spielstrke. Bei der
Einstellung 1 fhrt das Programm den Zug sofort aus, aber die Qualitt der
Zge knnte besser sein. Bei Einstellung 3 liegt die Treffsicherheit bei
normalen Partien bei ca. 90%, wenn das Ausgangsfeld und das Zielfeld gut
gewhlt werden. Bei der Angabe des Zielfeldes ist die Treffsicherheit
meistens hher. PAM ist intelligent. Dies kann sich aber in bestimmten
Stellungen nachteilig auswirken. Spielen Sie von der Grundstellung aus die
folgenden Zge: 1. e4 e5 2. Sf3 Sc6 3. Lb5 a6 4. La4. Nun wre Sf6 ein
guter Zug.

Nach Anklicken des Feldes g8 springt der Springer nach e7. Das Programm
sieht, da der Bauer e5 in Gefahr ist und deckt deshalb den Bauern indirekt.
Bei Spielstrke 7 zieht der Springer nach f6. Nach Anklicken des Feldes f6
wird zuerst f6, dann Df6 und als dritte Mglichkeit Sf6 gezogen. Die Wahl
von Spielstrke 8 ist notwendig, damit gleich beim ersten Anlauf Sf6 gespielt
wird. Den Mausklick rechts fr den nchsten Zug werden Sie sicher schnell
lernen. Dieser rechte Mausklick kann berall auf dem Brett ausgefhrt
werden. Erfahrene Anwender bewegen bei der Zugeingabe die Maus schon
zum nchsten Zug. Der Zeitverlust durch das falsche Ausfhren des vorigen
Zuges wird so auf ein Minimum beschrnkt.

Nur ab und zu (z. B. bei einem Damenopfer mit zahlreichen
Zugmglichkeiten) ist es besser, eine Figur direkt zu ziehen (siehe hierzu
Punkt 2, ohne PAM). Die Geschwindigkeit der Computerzge wird durch
die Strke des PAM vorgegeben. Nach der Eingabe einiger Partien werden
Sie selbst die fr Sie beste Einstellung herausfinden. Vergessen Sie nicht, die
gewhlte Spielstrke abzuspeichern.

2. Ohne PAM
Ohne PAM knnen Zge ausgefhrt werden, indem Sie die Figuren mit der
Maus ber das Brett 'ziehen'. Bewegen Sie den Mauszeiger zur Figur und
drcken Sie auf die linke Maustaste. Halten Sie die Maustaste gedrckt und
bewegen Sie die Figur zum gewnschten Zielfeld. Erst jetzt drfen Sie die
Maustaste loslassen. Wenn Sie eine Rochade ausfhren wollen, ziehen Sie
zuerst den Knig. Bauern werden automatisch in eine Dame umgewandelt.
Es erscheint eine blinkende Dame, die nach erneutem Drcken der linken
Maustaste eingesetzt wird. Fr eine Unterverwandlung mu die rechte
Maustaste gedrckt werden. Die Dame verwandelt sich dann nacheinander in
einen Turm, einen Lufer und in einen Springer. Mit der linken Maustaste
wird die gewnschte Figur besttigt. 3. PAM mit Besttigung
Auf dem Brett befindet sich die Grundstellung.

_        Klicken Sie auf das Feld g1.
         Das Feld f3 wird markiert. Das bedeutet, da PAM den Springer
         nach f3 ziehen will.    Es wartet nur noch auf die Besttigung: ein
         Klick (auf g1, falls gewnscht auf f3).
_        Klicken Sie auf f6
         Der Springer auf g8 wird markiert. Das bedeutet, da nach einem
         erneuten Mausklick der Springer nach f6 gezogen wird.
_        Klicken Sie auf c3.
_        Der Springer auf b1 wird markiert. Falls Sie c2-c3 ziehen wollen,
         knnen Sie nicht auf c2 klicken, da dies kein zulssiger Zug des
         Springers ist. Sie knnen nur auf Felder klicken, die zusammen mit
         dem markierten Feld einen legalen Zug ergeben. Um c2-c3 zu
         spielen, mssen Sie zuerst auf c2 klicken und anschlieend, da c4
         markiert wird, auf c3.
_        Klicken Sie auf c5.
         Der Bauer zieht nach c5. Wenn nur ein legaler Zug mglich ist,
         verlangt das Programm keine Besttigung. Bauern werden wird
         automatisch in eine Dame umgewandelt. Zur Unterverwandlung
         mssen Sie den Bauern mit der Maus 'greifen' und auf das
         Umwnadlungsfeld ziehen. Die blinkende Dame wandelt sich nach
         einem Klick auf die rechte Maustaste in einen Turm, einen Lufer
         und in einen Springer um. Die gewnschte Unterverwandlung mu
         mit einem Klick besttigt werden.

Wir ndern noch einmal die Einstellungen.
_        TascBase/TascBase einstellen
_        Zugvorschlag: w Besttigung
_        [ok]

Auf dem Brett befindet sich wieder die Grundstellung.
Geben Sie folgende Zge ein: 1. e4 e5 2. Sf3 Sc6 3. Sc3 Sf6. Sie merken
dann, da die Stellung zwar korrekt ist, die Zugreihenfolge jedoch nicht.
Schwarz hat im zweiten Zug Sf6 gespielt. Nehmen Sie diesen Zug zurck
(bis zur Stellung nach 2. Sf3). Klicken Sie das Feld g8 an. Es erscheint die
abgebildete Warnung. Der alte und der neue Zug werden ebenfalls in diesem
Fenster angegeben.

Alternative      Der Zug 2. ... Sg8-f6 wird eine Alternative von 2. ...
                 Sb8-c6. Drcken Sie auf die [Alternative]-Schaltflche und
                 nehmen Sie einen Zug zurck. So knnen Sie die
                 Auswirkungen sehen. Ersetzen     Ein Klick ersetzt den Zug
                 Sb8-c6 durch den Zug Sg8-f6. Der Rest der zuvor
                 eingegebenen Zge geht hierdurch verloren. Behalten      Der
                 Zug Sg8-f6 wird beibehalten. TascBase wird die folgenden
                 Zge, wenn mglich, retten.      In diesem Beispiel wird nur
                 der Zug Sc3 gerettet.
Abbruch          Die eingegebenen Zge werden beibehalten. Die Lage vor
                 dem Zug wird wiederhergestellt.

Eingabe mit Hilfe der Datenbank
_        Klicken Sie auf (Erffnungsbuch). Die Standard-Datenbank sollte
         geffnet sein.
Alle Zge in der Datenbank sind im Fenster aufgelistet. Zugumstellungen
werden angezeigt. Sie knnen die Erffnungszge der Partie mit einem
Mausklick auf den richtigen Zug eingeben.

Eingabe mit der Tastatur
Auf dem Brett befindet sich die Grundstellung.
_        Klicken Sie auf
         Sie knnen nur Partien eingeben, wenn die Partienotation angezeigt
         wird. _ Eingabe: e4.
         Der Zug e2-e4 wird gleich gespielt.
_        Eingabe: e5
_        Eingabe: sf3 (Grobuchstabe ist nicht notwendig)
         Der Springer zieht nach f3.
Der Zug wird ausgefhrt, wenn die Kurznotation eingegeben ist. Bei einer
falschen Eingabe ist <Backspace> erforderlich. Ein bereits ausgefhrter
Zug kann mit <Esc> zurckgenommen werden. Die Rochade kann durch
den Knigszug oder die Notation der Rochade eingegeben werden (Kg1 oder
0-0). Schlagzge knnen ohne 'x' geschrieben werden. Bei der Umwandlung
mu die gewnschte Figur hinzugefgt werden (z.B. fg8D).

7. Die Suchumgebung

Die Partien einer der Datenbank oder Partiedatei knnen in Listenform
aufgerufen werden. Wir knnen alle Partien der Liste aufrufen oder nur
einen Teil davon. Die Auswahlkriterien hierfr knnen Sie natrlich selbst
bestimmen. Mit Hilfe der Suchmaske knnen Sie sie eingeben. Dabei ist es
unerheblich, ob Sie in einer Datenbank oder in Partiedateien suchen wollen.
Auch der Vorgang ist exakt derselbe. Deshalb whlen wir ein einfaches
Beispiel, um das Prinzip zu verdeutlichen.
         Datei/Partiedatei ffnen: 93tilbrg.tbg
         Datei/Partiedatei Liste
Die Suchumgebung erscheint. Die ersten 12 Partien der Partiedatei werden
sichtbar. Die folgende Abbildung zeigt den Bildschirm. Die Suchumgebung
spielt beim schnellen Auffinden von Partien eine wichtige Rolle. Es bieten
sich jedoch noch weitere Mglichkeiten. In diesem Bildschirm knnen
Partien auch nachgespielt werden, sogar whrend der Suche! Alle Aspekte
werden der Reihe nach behandelt. Wir nennen sie:
_        die Partieliste
_        das Info-Fenster
_        Blttern innerhalb der Partieliste
_        Nachspielen von Partien
_        Auswhlen von Partien
_        Ausgewhlte Partien

Die Partieliste
In der ersten Zeile werden die verschiedenen Spalten der Partieliste
bezeichnet: Schl:        Der Erffnungsschlssel.
Wei-Schwarz:            Die Namen der beiden Spieler.
Ort:                     Der Austragungsort der Partie, manchmal auch der
Turniername.
Rnd:                     Die Runde, in der die Partie gespielt wurde.
Jahr:                    Das Jahr, in dem die Partie gespielt wurde.
Rst:                     Resultat. Es kann 1-0, 0-1 oder - lauten. Gibt es
                         kein Resultat, kann eine Beurteilung wie z.B.  oder
                         ein L fr Variante angegeben sein.
Lng:                     Die Anzahl der Zge in der Partie.

Diese Einstellung ist eine von drei Standardeinstellungen. Werfen wir einen
kurzen Blick auf die zweite Standardeinstellung.
_        TascBase/Partie-Infozeile einstellen
Dieser Bildschirm wird spter noch ausfhrlicher behandelt. Im Moment ist
nur 'Definition', wo eine der drei Standardanstellungen ausgewhlt werden
kann, wichtig. Whlen Sie w2 und [ok]. In der zweiten Standardeinstellung
wird eine kleinere Schrift verwendet. So knnen mehr Informationen auf
gleichem Raum angezeigt werden:
Elo:             Die Elozahl eines Spielers folgt unmittelbar auf den Namen.
                 Land:   Das Herkunftsland des Spielers zum Zeitpunkt der
                 Partie.
Titel:           Der Titel der Spieler (IM, IGM usw.).
Typ:             Der Typ der Partie: normal, mit Analysen oder
                 Partiefragment.
Nummer:          Die Nummer der Partie in der Datei. In einer
                 "aufgerumten" Datei sind die Partienummern fortlaufend.
                 Durch das Lschen von Partien entstehen Lcken, die durch
                 physikalisches Lschen behoben werden knnen.
Durch das Anklicken einer Partie verndert sich die Farbe in der Partieliste.
Die Partie wird in das kleine Schachbrett geladen, ebenso werden die Namen
der Spieler angezeigt. Mit einem Doppelklick wird die Partie in den
Hauptschirm geladen.

Das Info-Fenster
In diesem Fenster werden die unterschiedlichsten Informationen angezeigt.
Zustzlich gibt es einige Tasten fr hufig bentigte Aktionen.

Datei
Zeigt den Namen der momentan geladenen Partiesammlung an.

Partien
Die Anzahl der Partien, die sich in der Datei befinden.

Getestet
Diese Zahl gibt an, wieviel Partien schon untersucht wurden. In kleinen
Partiedateien erreicht diese Zahl schnell die Gesamtzahl. In einer groen
Datenbank kann es etwas dauern. Dies ist auch von der Geschwindigkeit des
Computers abhngig.

Gefunden
Die Anzahl der Partien, die bisher den Suchkriterien entsprechen. Wenn
keine Suchkriterien angegeben werden (also die Suchmaske nicht ausgefllt
wird), werden alle Partien 'gefunden'.

ANMERKUNG
Unter Umstnden kann auch bei nicht ausgefllter Suchmaske die Anzahl der
untersuchten Partien grer als die der gefundenen Partien sein.
1.       Der Speicher des Computers ist voll. Dies wird mit einem Stern (*)
         angezeigt.
2.       In der Partiedatei oder der Datenbank sind gelschte Partien
         enthalten, die nicht physisch gelscht wurden. Nur wenn die
         Differenz zu gro wird, sollten dagegen Manahmen ergriffen
         werden.

Auswahl
Die Zahl unter [Leer] gibt an, wie viele Partien ausgewhlt wurden.

Schaltflchen
Mit [Ende] kehren Sie zum Hauptbildschirm zurck. Die anderen
Schaltflchen werden spter erklrt.

Partieinformation
In dieser Zeile finden Sie die Spielernamen und das Ergebnis der zuletzt
ausgewhlten Partie. Wenn eine Partie deaktiviert wird, aktiviert das
Programm automatisch die nchste Partie. Wurden keine Partien ausgewhlt,
ist diese Zeile leer.

In der Partieliste blttern
Mit der Bildlaufleiste kann jeder Teil einer Partiedatei auf den Bildschirm
geholt werden. Mit dem Schieber kann man sich schnell innerhalb einer
Partiedatei bewegen. Wird der einzelne Pfeil angeklickt, rollt die Anzeige
drei Zeilen weiter. Wird der Doppelpfeil angeklickt, rollt sie eine ganze
Seite weiter. Mit der Tastatur kann man sich mit [Bild oben] und [Bild
unten] jeweils eine Bildschirmseite vor- bzw. zurckbewegen.

Das Nachspielen von Partien
Klicken Sie eine beliebige Partie in der Liste an. Die Partie wird mit einer
anderen Farbe unterlegt. Damit wird angezeigt, da sie aktiviert wurde und
sie erscheint auf dem kleinen Schachbrett. Im Informationsfenster sind die
Namen der Spieler und das Ergebnis ablesbar. Mit der horizontalen
Bildlaufleiste oder den Pfeiltasten kann diese Partie nachgespielt werden. Das
Nachspielen erfolgt hier auf dieselbe Weise wie in Kapitel 4, 'Eine Partie
nachspielen', dargelegt wurde.

Partien auswhlen
Ausgewhlte Partien werden in den Speicher geladen.
Partien knnen am einfachsten mit einem linken Mausklick ausgewhlt
werden. Mit [Alles] (rechts oben) knnen alle Partien auf einmal ausgewhlt
werden. Dies bezieht sich auf die unter 'Gefunden' angezeigte Partiezahl.
[Leer] lscht die Auswahl. Danach ist keine Partie mehr ausgewhlt. Im
Men knnen mit Auswahl/Sichtbare Partien alle Partien, die momentan in
der Partieliste zu sehen sind, ausgewhlt werden. Ausgewhlte Partien
Was kann man mit ausgewhlten Partien alles anfangen?
_        Nachspielen auf dem Hauptbildschirm
         Nach einem Klick auf [Ende] werden die ausgewhlten Partien in
         den Hauptbildschirm bernommen. Mit F9 knnen sie der Reihe
         nach geladen werden. Durch einen Doppelklick kann eine Partie
         direkt geladen werden. Dies erspart die Bettigung von F9.

_        Abfragen statistischer Angaben
         [Alles] auswhlen
         Auswahl/Info Auswahl
         Die Ergebnisse des Interpolis-Turniers werden im Info-Fenster
         angezeigt:      Die Ergebnisse fr Wei lauten:
         Siege   108     Remis   119     Verloren         91
         Prozentsatz     52.6%   Durchschnittliche Zugzahl        45.9

_        Lschen
         Auswahl/Auswahl lschen
         Whlen Sie diese Option, wenn die Partien aus der Partiedatei oder
         der Datenbank gelscht werden sollen. Es erscheint vor dem
         endgltigen Lschen eine Warnung. Selbst wenn die Partien aus
         Versehen ungewollt gelscht wurden, sind sie noch nicht verloren. 
                 Siehe hierzu das Kapitel 9.

_        Exportieren
         Auswahl/TXT Partien exportieren
         Die Partien werden in eine andere Datei gespeichert oder
         ausgedruckt. Dies ist eine oft verwendete Option. Siehe Kapitel 20.

_        Auswahl zeigen
         Einmal ausgewhlte Partien bleiben solange ausgewhlt, bis die
         Auswahl oder die Partien gelscht werden. Nach einem
         Mausklick auf [Zeigen] erscheinen nur die ausgewhlten Partien in
         der Liste. Anschlieend kann in den ausgewhlten Partien
         gesucht werden. Siehe dazu auch Kapitel 8, die Suchmaske.

_        Sortieren
         TascBase/Puffer sortieren
         Die ausgewhlten Partien werden nach der aktuellen Kriterien
         sortiert. Manchmal ist es gnstiger, die Partien zuerst zu sortieren
         und dann erst auszuwhlen. Siehe hierzu auch Kapitel 9.

8. Die Suchmaske

Eine der wichtigsten und mchtigsten Funktionen von TascBase ist die
Mglichkeit, Partien nach jedem beliebigen Kriterium suchen zu lassen. Dies
knnen z.B. Partien bestimmter Spieler, alle gewonnen Partien aus der 4.
Runde der russischen Meisterschaft 1993 oder alle Turmendspiele mit 4
gegen 3 Bauern auf einem Flgel sein. Es gibt zwei Mglichkeiten:
_        Datenbank/Datenbank Partieliste
_        Datei/Partiedatei Liste
Nach dem Anklicken von [Maske] erscheint folgende Eingabemaske auf dem
Bildschirm:
Die Suchmaske enthlt dieselben Felder wie das Fenster mit den
Partieangaben auf dem Hauptbildschirm. Es gibt drei zustzliche Felder in
der rechten oberen Ecke: Muster, Partie-Typ und andere Optionen. In der
Suchmaske knnen die Eigenschaften der gesuchten Partien angegeben
werden. Danach sucht der Computer nach den entsprechenden Partien.
Einige einfache Beispiele sollen dies verdeutlichen:

1. Nach einem bestimmten Spieler
Suche nach allen Partien von Karpov aus dem Interpolis-Turnier 1993.
_        Drcken Sie auf [Lschen], um die Suchmaske zu leeren (d. h. die
         Standardeinstellung wird wiederhergestellt).
_        Whlen Sie das gewnschte Feld durch Mausklick an (hier: 'Wei').
_        Geben Sie Karpov oder karpov ein.
_        Klicken Sie auf [Ok] oder bettigen Sie <Enter>.
Es werden 18 Partien gefunden.
_        Klicken Sie auf [Maske]
_        e Farben ignorieren
_        Klicken Sie wieder auf [Ok] oder bettigen Sie <Enter> Es werden
         nun alle Partien gefunden, in welchen Karpov mit Wei spielte, das
         sind 9 Partien.

2. Nach Partien mit bestimmter Lnge
Partien mit einer Lnge von hchstens 25 Zgen, die von einem Spieler
gewonnen wurde.
_        Drcke Sie auf [Lschen], um die Suchmaske zu leeren.
_        Ergebnis: 1-0; 0-1; ; Sonstiges.
_        Geben Sie bei Partielnge 1-25 ein.
_        Klicken Sie auf [Ok] oder bettigen Sie <Enter>.
Es wurden 2 Partien mit 25 Zgen gefunden: Hertneck - Piket und 
Cvitan - Smirin.

3. Nach einem Land
Suche nach Partien von Niederlndern, um ihr Ergebnis mit Wei zu
errechnen.
_        Drcken Sie auf [Lschen]
         Farben ignorieren
_        Geben Sie bei dem Land des weien Spielers ned ein
_        Klicken Sie auf [ok] oder drcken Sie <Enter>.
In 31 Partien spielten Niederlnder mit Wei.
_        Drcken Sie unter 'Auswahl' auf [Alles]
_        Whlen Sie im Men: Auswahl/Info Auswahl
Das Ergebnis der niederlndischen Spieler erscheint;
Mit Wei: +6 =5 -20, ein Erfolg von 27,4%.
Die durchschnittliche Partielnge betrug 45,4 Zge.


4. Nach Partien
Wir suchen nach der Schnellpartie zwischen Curt Hansen mit Wei und
Christopher Lutz mit Schwarz.
_        Drcken Sie auf [Lschen].
_        Geben Sie bei Wei Hansen ein.
_        Geben Sie bei Schwarz Lutz ein.
_        Farben ignorieren.
_        Geben Sie bei T (Partietyp) 'R' fr 'Rapid' ein.
         Bitte geben Sie hier einen Grobuchstaben ein.
_        Klicken Sie auf [Ok] oder bettigen Sie <Enter>
Nur die Schnellpartie zwischen Hansen und Lutz wird gefunden.

bereinknfte
_        Es drfen 'Joker' verwendet werden
         ? steht fr ein beliebiges Zeichen.
         * steht fr eine beliebige Zeichenkette (ein Zeichen, mehrere
         Zeichen oder auch kein Zeichen)
_        Kor*no? steht z.B. fr Korchnoj, Kortschnoj oder Kortchnoi
_        Ein Grobuchstabe am Anfang eines Wortes bedeutet, da der Name
         mit einem Grobuchstaben beginnen mu.           Innerhalb von
         Wrtern wird kein Unterschied zwischen Gro- und Kleinbuchstaben
         gemacht. Wird z. B. 'hort' eingegeben, so werden alle Partien
         von Vlastimil Hort, aber auch die von Nigel Short gesucht. Bei
         der Eingabe von 'Hort' werden nur Hort-Partien gefunden.
_        Eine vllige bereinstimmung mu mit einem Gleichheitszeichen zu
         Beginn angegeben werden (=).
         Bei der Suche nach 'Tilburg'
         werden auch die Tie-Break-Partien (gespeichert unter Tilburg 20')
         gefunden. Bei der Suche nach '=Tilburg' werden diese Partien nicht
         angezeigt.
_        Das Zeichen ^ vor einer Eingabe bedeutet, da das Suchkriterium
         nicht enthalten sein darf.
         '^Timman' sucht nach allen Partien, wo Timman nicht mitgespielt hat.
_        Bei Kriterien mit zwei Feldern (wie z. B. 'Elo' und 'Datum') kann
         auch ein Bereich angegeben werden. Der Bereich 2300-2500 findet
         nur die Spieler, die eine Elozahlschen 2300 und 2500 aufweisen. Bei
         der Suche nach Spielern mit einer bestimmten Elozahl oder bei der
         Suche nach Partien in einem bestimmten Jahr mu zweimal die
         gleiche Zahl eingegeben werden. Die Eingabe von nur einer Zahl hat
         folgende Konsequenzen: Wird nur die erste Zahl eingegeben (z. B.
         1970), wird von diesem Jahr bis heute gesucht. Bei der Eingabe nur
         der zweiten Zahl wird damit nur der Endpunkt der Suche angegeben.

Suchoptionen

Wei
Der Name des weien Spielers.

Titel
Offizielle Titel sind IGM, IM, WGM, WIM, usw. Andere Titel knnen auch
eingegeben werden, die maximale Lnge betrgt vier Zeichen.

Elo
Wir verwenden die Eloliste der FIDE, des Weltschachbundes. Bis vor etwa
einem Jahr wurde sie zweimal pro Jahr aktualisiert und umfate nur Spieler
mit einer Elozahl grer als 2200 (bei den Damen ab 2000). Zur Zeit
beginnt die Liste bei Elozahlen ab 2000. TascBase hat einen Bereich fr die
Elozahlen von 1-4000. Dieser ist gro genug, da auch ein unerfahrener
Schachspieler seine Elozahl eingeben kann und auch die Entwicklung nach
oben in den nchsten Jahren abgedeckt ist. Bisher hat nur Kasparov die
2800-Grenze erreicht. Der Bereich ^1-3000 sucht alle Spieler ohne Elo.

Land
Die Nationalitt der Spieler wird mit einem Abkrzung aus drei Buchstaben
angegeben. Wir verwenden auch hier die Liste der FIDE.

Verbrauchte Zeit
Die Zeit kann in Stunden und Minuten oder allein in Minuten eingegeben
werden (z. B. 4:00 oder 240). Das Programm rechnet intern alles in
Minuten um. Als Trennungszeichen wird der Doppelpunkt (:) verwendet.

Schwarz
Der Name des schwarzen Spielers. Titel, Elo und Nationalitt werden auf
dieselbe Weise eingegeben wie bei dem weien Spieler.

Ort
Der Austragungsort des Turniers. Oft wird ein Turnier noch nher
bezeichnet. In einer Stadt wie z. B. Budapest werden jedes Jahr viele
wichtige Turniere abgehalten.

Datum
Bei der Mehrzahl der Turniere wird nur die Jahreszahl angegeben. Deshalb
wurde die umgekehrte Reihenfolge Jahr, Monat, Tag gewhlt. Der Monat ist
wichtig, um die richtige Elozahl zu ermitteln. Am 1. Januar und am 1. Juli
erscheinen jeweils die neuen Elolisten. Fr das Datum 5. April 1994 wird
sowohl 1994 04 05 als auch 1994 4 5 akzeptiert.

T
Das T steht fr Typ. Es gibt viele verschiedene Arten von Partien. Partien
mit normalem Spieltempo, Schnell-(Rapid-)schach, Blitzschach, Blindpartien
usw. Sie knnen mit einem einzelnen Buchstaben angegeben werden. Hierbei
wird zwischen Gro- und Kleinbuchstaben unterschieden. Runde
Hier wird die Rundennummer angegeben. Bei Wettkampfpartien gibt die
Zahl die Nummer der Wettkampfpartie an.

Resultat
Das Anklicken der gewnschten Resultate ist ausreichend. In der
Standardeinstellung sind alle Resultate aktiv. 'Sonstiges' ist fr Partien,
deren Ausgang nicht bekannt ist, reserviert. Resultate knnen auch
Stellungsbeurteilungen sein, z. B.  oder = (mit F5 einzugeben).

Schlssel
Der Erffnungsschlssel. Bei der Eingabe in die 'Standard'-Datenbank
werden die Schlssel automatisch eingefgt.

Kommentar
Partie werden in der Regel nur von einen der beiden Spieler oder von einer
dritten Person kommentiert. Der Kommentator wird in diesem Feld
angezeigt.

Bemerkung
Dies ist ein Feld, das fr Anmerkungen jeglicher Art vorgesehen ist. Wenn
in TascBase-Partien hier z. B. 'time' steht, bedeutet dies, da einer der
Spieler die Partie wegen Zeitberschreitung verloren hat. Manchmal sind
Zge, die in extremer Zeitnot gespielt wurden, nicht zu rekonstruieren. Ein
Vermerk wie z.B. 'letzte Zge nicht verfgbar' kann in diesem Fall
eingetragen werden.

Muster
Sie knnen whlen zwischen:
- Kein Muster (die Standardeinstellung)
- Partiestellung
- Ausgewhltes Muster (in der Standardeinstellung inaktiv)
Die Partiestellung ist die Stellung auf dem Hauptbildschirm. Die anderen
Felder knnen weiterhin verwendet werden. Es ist z.B. mglich, alle Partien
von Kasparov zu suchen, in welchen diese Stellung vorkam. Dem Aufsuchen
von Mustern ist ein eigenes Kapitel gewidmet. Partieart
- Normal:        Partien, die mit der Grundstellung beginnen
- Analyse:       Partien mit Kommentaren (Stellungsbeurteilungen oder
                 Textkommentare)
- Fragment:      Partien, die nicht mit der Grundstellung beginnen. Sie
                 enstanden entweder durch eine Stellungseingabe oder
                 stammen aus Partien, aus welchen die Anfangszge entfernt
                 wurden. In der Standardeinstellung sind alle Optionen aktiv.

Andere Optionen

Partielnge
Sie gibt die Mindest- und Hchstanzahl der gespielten Zge an. Beispiele:
50-      Suche nach Partien, die lnger als 50 Zge sind.
-20      Suche nach Partien mit weniger als 20 Zgen.
24-24    Suche nach Partien, die genau 24 Zge lang sind.

- Farben ignorieren
Alle Einstellungen fr Wei (inklusive Titel, Elo, Land und verbrauchte
Zeit) gelten fr beide Spieler. Die Option ist in der Standardeinstellung
aktiv.

Anfangen mit Partie
Die eingegebene Zahl gibt an, ab welcher Partienumeer die Suche begonnen
wird. Bei einer umfangreichen Datenbank mit z.B. 100.000 Partien erspart
es viel Zeit, wenn man wei, da sich die gesuchte Partie ziemlich am Ende
befindet und man deshalb die Suche bei der Partie 50.000 beginnen kann.
Dies ist z.B. der Fall, wenn die Partie erst vor Kurzem hinzugefgt wurde.

Schaltflchen

[Muster]
Hier kann ein Muster definiert werden (siehe das Kapitel: Suchmuster
erstellen).

[Lschen]
Die [Lschen]-Schaltflche lscht alle Eingaben und Einstellungen und
aktiviert die Standardeinstellung. Die Standardeinstellung der Suchmaske ist
die einzige, die nicht gespeichert werden kann. Um zu verhindern, da
ungewollt Einstellungen der vorherigen Suchaktion bernommen werden,
sollten Sie immer [Lschen] whlen, bevor Sie Suchkriterien eingeben.

[Abbruch]
Verlt die Suchmaske. Alle eventuell durchgefhrten nderungen gehen
verloren.

[Ok]
Damit wird die Suchmaske besttigt. Das Programm beginnt nun sofort mit
der Suche nach den angegebenen Kriterien. Partien, die den Suchkriterien
entsprechen, werden angezeigt. Die [Maske]-Schaltflche wird durch ein
Hkchen gekennzeichnet, um zu zeigen, da die Suchmaske ausgefllt ist.

Suche in ausgewhlten Partien
Das Suchen in einer Datenbank mit 100.000 Partien dauert eine Weile. Es ist
deshalb rgerlich, wenn Sie kurz vor dem Ende einer Suchaktion merken,
da die Suchmaske nicht richtig ausgefllt worden ist. Es werden zuviel
Partien gefunden. Keine Panik, mit Hilfe der Schaltflche [Zeigen] kann die
Suche auf die ausgewhlten Partien beschrnkt werden.
_        Datenbank/Datenbank Partieliste
_        Klicken Sie [Maske] an.
_        Geben Sie bei 'Wei' Kasparov ein.
_        Besttigen Sie mit einem Klick auf [Ok].
         Alle Partien von Kasparov mit Wei und Schwarz werden gefunden.
_        Klicken Sie [Alles] an, alle gefundenen Partien werden ausgewhlt.
_        Klicken Sie [Zeigen] an.
_        Klicken Sie [Maske] an.
_        Farben ignorieren
_        Besttigen Sie mit einem Klick auf [Ok].
         Die Weipartien von Kasparov werden sofort gefunden. TascBase
         sucht jetzt nur in den ausgewhlten Partien.

9. Die Suchumgebung (Menbefehle)

Die Mens werden anhand der Partiedatei mit den Interpolis-Partien
behandelt.
_        Datei/Partiedatei ffnen: 93tilbrg.tbg
_        Datei/Partiedatei Liste

TascBase

Puffer sortieren
Die Partieliste ist nach Partienummern sortiert. Dies ist jedoch nicht immer
die gewnschte Reihenfolge. Mit der Sortieroption kann die Partieliste in
jede gewnschte Reihenfolge gebracht werden. Die Standardeinstellung ist
die alphabetische Sortierung. Bringen Sie nun mit folgendem Schritt die
Liste von Interpolis in die alphabetische Reihenfolge:
_        TascBase/Puffer sortieren
         Die Partieliste wird nun in alphabetischer Reihenfolge im Speicher
         gehalten. Die neue Liste erscheint nach wenigen Sekunden. Oben in
         der Liste steht nun der erste weie Spieler, dessen Namen mit A
         anfngt.
Die Sortierung geht nach einer Aktion auerhalb der Suchumgebung
verloren. Um dies zu verhindern, mssen Sie folgendermaen vorgehen:

_        [Alles] anklicken (also nach dem Sortieren)
_        [Ende] anklicken
_        Datei/Neue Partiedatei
_        Geben Sie einen Namen ein, z. B.: inter_az
_        [Ok]
_        Transport/Partien kopieren
_        Quelle: 93tilbrg.tbg    Ziel: inter_az.tbg
_        318 Auswahl
_        [Kopieren]

Die Datenbank-bersicht
Diese Option kann auch im Hauptfenster gewhlt werden. Der einzige
Unterschied ist, da der Weg zurck zum Hauptfenster in diesem Fall ber
die Suchumgebung (Datenbank-bersicht) fhrt.

Partie-Infozeile einstellen
Die Numerierung der Partien ist fr den einen Anwender vllig berflssig,
ein anderer bentigt fr kleine Buchstaben eine Lupe. Ein dritter bevorzugt
die kleinen Buchstaben, um so viele Informationen wie mglich auf einmal
zu sehen. Jeder Anwender hat seine eigenen Vorlieben. Deshalb knnen
ohne groe Umstnde drei verschiedene Darstellungsarten festgelegt werden,
zwischen denen schnell gewechselt werden kann. Es gibt drei vordefinierte
Einstellungen. Sie knnen mit folgenden Schritten verndert werden.
_        TascBase/Partie-Infozeile einstellen
Auf dem Bildschirmchirm erscheint folgendes Fenster:

Pos
Pos gibt an, an wievielter Stelle ein Kriterium in der Liste aufgefhrt wird.
Steht hier -1, folgt diese Information unmittelbar hinter der
vorangegangenen.

Ln
Die Lnge gibt an, wie viele Zeichen eines Feldes angezeigt werden
(Spaltenbreite).

Beschreibung
Diese Beschreibungen erscheinen in der berschriftszeile der Partieliste. Die
unter 'Ln' eingetragene Spaltenbreite gibt die maximale Lnge der
Bezeichnung vor. Verwenden Sie keine zu langen Bezeichnungen fr Spalten
mit geringer Breite. In derartigen Fllen knnen Sie mit Abkrzungen Platz
sparen.

Vornamen
Beim Speichern von Partien sollten zumindest die Initialen der Vornamen
eingegeben werden, da es oft mehrere starke Spieler mit identischen
Nachnamen gibt, wie z.B. Gurevich. In der Anzeige der Partieliste kann
jedoch oft auf die Anzeige der Vornamen verzichtet werden, um Platz zu
sparen.

Schrift gro
TascBase verfgt ber zwei unterschiedlich groe Schriftarten. In eine Zeile
passen 76 Zeichen (einschlielich Leerzeichen) der groen und 106 der
kleinen Schriftart.

Definition
Es knnen drei unterschiedliche Definitionen fr die Infozeile festgelegt
werden. Wenn Sie diese Definitionen beibehalten wollen, dann fhren Sie
den Befehl TascBase/Einstellungen sichern aus.

[Start]
Die in der Datei BOOT.TBS gespeicherten Grundeinstellungen werden
geladen.

[Lschen]
Das Anklicken dieser Schaltflche bewirkt das Lschen der unter 'Pos' und
'Ln' eingetragenen Werte. Die Beschreibungen werden dabei erhalten.
Diese mssen von Hand gelscht werden. Dazu mu jeweils eine Zeile
aktiviert und anschlieend <Esc> gedrckt werden.

[Vorige]
Wenn Sie diese Schaltflche anklicken, dann werden die aktuellen
nderungen rckgngig gemacht.

[Abbruch]
Zurck zur Suchumgebung. Eventuelle nderungen werden nicht
bernommen.

[OK]
Sobald diese Schaltflche angeklickt wird, werden die Einstellungen
bernommen und Sie gelangen wieder in die Suchumgebung. Mit dem
Befehl Tascbase/Einstellungen sichern knnen Sie die Einstellungen
speichern.

Sortieroptionen einstellen
In der Standardeinstellung werden die Partien zuerst nach den Namen der
weien Spieler sortiert. Wenn der gleiche Spieler mehrmals Wei hatte,
bestimmt der Name des schwarzen Spielers die weitere Reihenfolge. Unter
'Prioritt' haben Sie die Mglichkeit, 17 verschiedene Sortierkriterien zu
definieren, wobei es unwahrscheinlich ist, da die letzten Kriterien noch
irgendeinen Einflu auf die Reihenfolge haben. Um eine bersicht ber ein
Turnier zu bekommen, ist es sinnvoll, die Partien nach Runden zu sortieren.
Es kann auch ntzlich sein, die Spieler nach Elo zu sortieren. Aufsteigend
heit:   Absteigend heit:
von A nach Z             von Z nach A
von klein nach gro      von gro nach klein

Die Anzahl der Partien, die sortiert werden kann, wird von der Gre des
Speichers bestimmt. Es knnen also nicht Tausende von Partien gleichzeitig
sortiert werden.

Weiter suchen
Der Puffer kann bei der Suche in groen Dateien vollstndig gefllt werden.
Wenn der Puffer berluft, ist neben 'Gefunden' ein "*" zu sehen. Wenn Sie
sich die Liste noch weiter ansehen mchten, dann whlen Sie diesen Befehl
aus oder geben Sie <Strg N> ein.

Suchmaske definieren
Die Auswahl dieses Befehls bewirkt das gleiche wie das Anklicken der
Schaltflche [Maske]. Die Suchmaske haben wir bereits ausfhrlich in
Kapitel 8 behandelt.

Suchmaske aktivieren
In der Liste erscheinen alle Partien, wenn die Suchmaske leer ist. Wird in
der Suchmaske ein Suchkriterium spezifiziert, dann erscheinen nur die
entsprechenden Partien. Diese Option (oder <Strg M>) schaltet die
Suchmaske ein bzw. aus. Ist die Option ausgeschaltet, d.h. nicht von einem
Hkchen ( ) markiert, dann wird die Suchmaske ignoriert und somit
erscheinen alle Partien in der Liste. Die Suchmaske selbst bleibt jedoch
unverndert.

Ende mit Partie
Die Partie, die auf dem kleinen Brett geladen ist, wird in das Hauptfenster
bernommen und die aktuelle Umgebung wird verlassen. Die
Tastenkombination fr diesen Befehl ist <Strg E>.

Ende
Sie kehren zum Hauptfenster zurck, ohne die aktive Partie zu bernehmen.
<Strg X> fhrt zum gleichen Ergebnis.

Auswahl

Sichtbare Partien
Die Partien, die in der Partieliste sichtbar sind (maximal 12), werden
ausgewhlt. Eine bereits existierende Auswahl wird beibehalten.

Auto sichtbare Partien
Diese Option vereinfacht die Auswahl, wenn Sie viele, jedoch nicht alle
Partien auswhlen mchten. Nach der Aktivierung dieses Befehls oder
<Strg O> werden alle Partien, die in der Partieliste sichtbar sind,
ausgewhlt. Wenn Sie in der Partieliste blttern, werden alle weiteren
Partien, die sichtbar werden, ebenfalls ausgewhlt.

Aktive Partie lschen
Mit dieser Option knnen Sie die Partie, die auf dem kleinen Brett
dargestellt wird, lschen. Es wird, unabhngig von der Anzahl der
ausgewhlten Partien, nur diese eine Partei gelscht.

Auswahl lschen
Alle ausgewhlten Partien werden gelscht. Abhngig von den Einstellungen
unter TascBase/TascBase einstellen im Hauptfenster wird Ihnen eine
Warnung gezeigt.

Gelschte Partien zeigen
Partien knnen aus Versehen gelscht werden. Mit dieser Option knnen sie
wieder sichtbar gemacht werden. Sie knnen die Partien auswhlen und
nachspielen. Sogar das Exportieren dieser Partien ist noch mglich. Es ist
jedoch nicht mglich, die Partien auszuwhlen und anschlieend zu kopieren.
Sie knnen die Partien aber in normale Partien umwandlen.
Bestimmen Sie die Partien, die Sie wiederherstellen mchten, und whlen
Sie sie aus. Whlen Sie dann den Befehl Auswahl/Auswahl wiederherstellen.
Vergessen Sie nicht, die Option Gelschte Partien zeigen anschlieend
wieder auszuschalten!

Auswahl wiederherstellen
Sie knnen gelschte Partien mit Auswahl/Gelschte Partien zeigen auflisten.
Sie whlen in der Liste die gewnschten Partien aus und aktivieren
anschlieend diese Option. Die Partien stehen wieder zur Verfgung.

TXT Partien exportieren
Alle Informationen zu diesem Befehl finden Sie im Kapitel "Drucken".

TXT Infozeile exportieren
Alle Informationen zu diesem Befehl finden Sie ebenfalls im Kapitel
"Drucken".

Info Auswahl
Mit diesem Befehl wird im Info-Fenster eine Statistik der ausgewhlten
Partien angezeigt. Aus der Sicht von Wei werden die Anzahl der
gewonnenen, unentschiedenen und verlorenen Partien angezeigt. Es folgt die
Erfolgszahl in Prozent und die durchschnittliche Lnge der Partien.

10. Das Schachprogramm

TascBase arbeitet mit Johan de Konings bekanntem Schachprogramm "The
King". Es kann zur Analyse von Stellungen oder Partien eingesetzt werden
und auerdem als Gegner dienen. Die verschiedenen Mglichkeiten sind:
_        Analysemodus
_        Analyse einer Stellung
_        Analyse einer Partie
_        Analyse mehrerer Partien
_        Schachspielen gegen dem Computer

Analysemodus
Nach <Strg A> (oder TascBase/Hintergrundanalyse) wird das
Schachprogramm aktiviert. Es analysiert von jetzt an jede Stellung, die sich
auf dem Brett befindet. Dies geschieht unabhngig davon, ob eine Partie
nachgespielt oder eingegeben wird. Sobald sich die Stellung verndert,
beginnt The King mit der Untersuchung. Die berechneten Varianten werden
unterhalb des Schachbretts angezeigt. Nach einiger Rechenzeit erscheint z.B.
folgende Anzeige:
Wir untersuchen die Spalten von links nach rechts:

Zeit (0:08 ... 1:54)
Die Zeiten werden in Minuten und Sekunden angegeben. In der letzten Zeile
ist die bisher bentigte Zeit zu sehen.

Suchtiefe (2/6 .... 3/8)
Die Suchtiefe wird durch zwei durch einen Schrgstrich getrennte Zahlen
angegeben. 3/8 bedeutet, da das Programm 3 Bute Force und 8 Halbzge
selektiv berechnet. Vereinfacht dargestellt werden bei 'Brute Force' alle
Zge berechnet und bei 'selektiv' nur die Zge, die das Programm fr gut
hlt.

Bewertung (0.71 ... 0.95)
Die Stellungsbewertung kann absolut oder relativ erfolgen. Dies kann in
'TascBase/TascBase einstellen' bestimmt werden. Bei der Arbeit mit einer
Datenbank ist die erste Einstellung geeigneter.
         eine positive Zahl bedeutet, da Wei besser steht.
         eine negative Zahl bedeutet, da Wei schlechter steht.
         die Wertungseinheit ist der Bauer.
         die Stellen hinter dem Punkt geben eine positionelle Bewertung an.

Eine Bewertung von -0.40 bedeutet, da Schwarz kein Material mehr hat,
aber besser steht. Eine Bewertung mit dem Wert 4.6 kann heien, da Wei
einen Turm (5 Punkte) mehr hat, doch Schwarz wird dafr etwas
entschdigt. Die relative Bewertung erfolgt aus der Sicht des Spielers, der
am Zug ist. Die Wertung -1.2 bedeutet, da Wei am Zug schlechter steht.
Nachdem Wei gezogen hat, ndert sich die Bewertung in +1.2, die
Beurteilung der Lage aus schwarzer Sicht.

Varianten
Die beste Fortsetzung fr beide Spieler befindet sich in der rechten Spalte.
Die angezeigte Variante ist die beste Mglichkeit, die das Programm in der
links angegebenen Suchtiefe gefunden hat. Je lnger und um so tiefer der
Computer rechnet, desto genauer wird die Bewertung. Eine aktualisierte
Bewertung erscheint unten in einer neuen Zeile. Die Varianten werden von
unten nach oben weitergereicht. Sind mehr Varianten vorhanden, als im
Fenster angezeigt werden knnen, verschwindet die oberste Zeile. Die
oberste Variante ist folglich die lteste, die zu sehen ist (und deshalb die
schlechteste).

Hauptvariante
Die vorletzte Linie ist die wichtigste, die Hauptvariante. Dies ist die
Fortsetzung, bei der Wei und Schwarz die besten Zge spielen (zumindest
glaubt dies das Schachprogramm). Diese Zeile hat eine andere Farbe.

Aktuelle Variante
In der letzten Zeile steht die Variante, die der Computer im Augenblick
berechnet. Die beiden durch einen Schrgstrich getrennten Zahlen geben den
gegenwrtig berechneten Zug an. 3/36 heit, da der Computer gerade den
dritten von 36 mglichen Zgen berechnet. Wenn sich die erste Zahl schnell
erhht, berechnet das Programm Zge, die es fr wenig aussichtsreich hlt
und deshalb schnell verwirft.

Mattsuche
Wenn die Hintergrundanalyse (<Strg A>) eingeschaltet ist, kann die
Stellung auf dem Brett nach einem erzwungenen Matt durchsucht werden.
Das Programm sucht nur nach einem Matt, spielt aber kein Schach! Das
Programm sucht sehr schnell nach dem krzesten Matt. Es findet die
schnellstmgliche Mattfhrung selbstttig heraus. Wird ein Matt gefunden,
erscheint auf dem Bildschirm die folgende Information (Wei: Kh4, Da7,
La2; Schwarz: Kf6):
0:00     3/1                             #3               1. Dc5
(Zeit    Matt in 3/ein Lsungszug        Matt in 3        durch 1. Dc5)

Gibt es mehrere Lsungszge, steht deren Anzahl hinter dem Schrgstrich.
Das Programm sucht immer fr die Farbe, die am Zug ist, nach einem Matt.

Analyse einer Stellung
Bei einer grndliche Stellungsanalyse wird nicht nur nach dem besten Zug
gesucht.
_        Klicken Sie auf [Stellungsanalyse]
         Das Schachprogramm beginnt zu rechnen. Die seiner Meinung nach
         vier besten Zge werden angezeigt. Die Zeit, die der Computer zum
         Nachdenken zur Verfgung hat, kann nach Belieben vorgegeben
         werden:
         p steht fr Halbzug
         8p bedeutet, da jeder Zug mit einer Tiefe von vier vollstndigen
         Zgen berechnet wurde.
         s steht fr Sekunden
         10s steht fr eine durchschnittliche Rechenzeit des Computers von 10
         Sekunden pro Zug.
         m steht fr Minuten
         3 Minuten pro Zug bedeutet eine Spieldauer von 2 Stunden fr 40
         Zge. Dies entspricht dem Tempo, mit dem auf den meisten
         Turnieren gespielt wird. 
-        pi steht fr Halbzug iterativ
         1 pi bedeutet, da zuerst alle Mglichkeiten des ersten Halbzugs
         durchgespielt werden, danach alle Mglichkeiten des zweiten
         Halbzuges, und so weiter.

Analyse einer Partie
Eine ernsthafte Partie kann leicht vier Stunden dauern. Fr die grndliche
Analyse einer Partie bentigt auch das Schachprogramm einige Zeit. Diese
Option ist ebenfalls im Men zu finden.
_        Partie/Partie analysieren
Die gezeigte Partie stammt aus der Interpolis-Partiedatei. Eine Partie kann
wahlweise vollstndig oder teilweise analysiert werden. W10 - S999 gibt an,
da beim 10. Zug von Wei mit der Analyse begonnen wird. Die Analyse
soll beim letzten Zug von Schwarz enden. Statt 999 kann man die Analyse
auch bei einem bestimmten Zug enden lassen. Die Tiefe der Nebenvariante
kann zwischen 0 und 9 Halbzgen angegeben werden. Die
Standardeinstellung betrgt 3p (1 Zge). Falls das Programm einen
besseren Zug als in der Partie findet, wird die Hauptvariante in der
angegebenen Tiefe als Variante gespeichert. Auf die Einstellung der
Computerbedenkzeit wurde schon bei der Analyse von Stellungen
eingegangen.

Besten Zug suchen
Der Computer gibt zumindest seinen besten Zug mit Bewertung an. Er gibt
mehr Zge an, wenn die Tiefe der Nebenvariante auf einen hheren Wert
gesetzt wurde. Wenn der beste Zug mit dem in der Partie gespielten
bereinstimmt, wird kein Zug angegeben.

Partiezug bewerten
Falls diese Option aktiviert ist, wird auch die Bewertung des Partiezuges
angegeben. Nach dem Anklicken von Feldern knnen Vernderungen
vorgenommen werden. Wenn alle Einstellungen vorgenommen wurden,
mssen Sie <Enter> bettigen, um die Analyse beginnen zu lassen. Die
Analyse kann je nach gewhlter Suchtiefe oder Bedenkzeit mehrere Stunden
dauern.

Analyse von mehreren Partien
Es ist mglich, den Computer die ganze Nacht eine Partie analysieren zu
lassen. Die Zeit lt sich jedoch besser nutzen, da in der selben Zeit auch
mehrere Partien analysiert werden knnen. Dies ist mit TascBase problemlos
mglich. Im Men finden Sie folgenden Befehl:
_        Datei/Partiedatei analysieren
Alle Partien, die sich in der aktiven Partiedatei befinden, werden analysiert.
Auf dem Bildschirm ist immer nur eine Partie zu sehen. Die mglichen
Einstellungen knnen ntigenfalls bei jeder neuen Partie verndert werden.
Die Analysen werden in der selben Partiedatei gespeichert. Die Partien
bleiben in ihrer ursprnglichen Form erhalten. Die analysierte Partie wird
automatisch mit den Analysen an das Ende der Datei angehngt. Der Zhler
zeigt den Fortgang der Analyse an: 29/357 bedeutet die 29. Partie von
insgesamt 357.

Gegen den Computer schachspielen
Das Schachprogramm hilft Ihnen nicht nur bei der Analyse von Partien, es
kann auch als Gegner eingesetzt werden.
_        Klicken Sie auf
Normalerweise haben Sie Wei und der Computer Schwarz. Durch einen
Klick auf knnen die Einstellungen verndert werden. Unterhalb der
Schaltflchen wird die eingestellte Spielstufe angezeigt. Sie erfahren spter,
wie Sie sie verndern knnen. Durch einen Klick auf wird ein Zug des
Computers forciert, ungeachtet der Einstellungen. Die Schachuhren laufen
sofort. Der Computer antwortet sehr schnell, falls er mit einem
Erffnungsbuch spielt. Hierzu mu eine Datenbank geffnet sein. Sonst
rechnet er solange, wie es die eingestellte Zeit vorgibt. Der Computer spielt
automatisch den ersten Zug, falls er Wei hat. So sieht in Krze das Spielen
einer Partie aus.
Sie knnen eine laufende Partie verlassen und in andere
TascBase-Umgebungen wechseln. Ihre Partie bleibt im Speicher. Wenn Sie
etwas unternehmen, das die Partie lschen wrde, erhalten Sie stets eine
Warnmeldung. Whrend der Partie kann es ntzlich sein, sich im
Erffnungsbuch oder der Datenbankansicht einen schnellen berblick zu
verschaffen. Sie knnen in der Suchumgebung Partien nachspielen. Ihre
Partie gegen den Computer verschwindet nur (nach vorheriger Warnung),
wenn Sie eine neue Partie in den Hauptbildschirm laden. Es ist natrlich
mglich, Spielstil, Spieltempo, Spielstufen usw. zu verndern. Dies wird
jetzt der Reihe nach erlutert.

Partieeinstellungen
_        TascBase/Spielen einstellen

Stil

Erffnungsbuch
Das Erffnungsbuch kann ein- oder ausgeschaltet werden. Um es aktivieren
zu knnen, mu eine Datenbank geffnet sein. Sie knnen mit
Buch-Optionen vorgeben, wie das Erffnungsbuch verwendet wird.

Brute force
In diesem Modus wird jeder Zug gleich tief analysiert. Normalerweise
rechnet das Schachprogramm selektiv. Zge, die es fr gut hlt, werden
tiefer berechnet.

Permanent brain aus
Die Spielstrke des Schachprogramms wird vermindert, weil es nur rechnet,
wenn es selbst am Zug ist und nicht, wenn auch der Gegner am Zug ist.

Anfnger
Diese Option ist fr Anfnger sehr ntzlich. Das Programm pat seine
Spielstrke der des Gegners an. Falls der Computer eine Figur mehr hat,
wird er ab und zu eine angegriffene Figur stehenlassen.

Aggressiv
Das Programm wird sich, wo mglich, um noch mehr Aktivitt fr seine
Figuren bemhen. "Angriff" heit die Devise.

Buch-Optionen
Welchen Zug aus der Datenbank soll das Programm spielen?
Seine Wahl kann beeinflut werden.

Repertoire
Das Schachprogramm spielt nur Zge aus dem vordefinierten Repertoire
(siehe Kapitel 12). Falls kein Repertoire definiert wurde, wird automatisch
die nchste Option gewhlt. q Frequenz
Die Spielhufigkeit bestimmt, wie oft ein bestimmter Zug gespielt wird. Die
Frequenz wird in der Datenbank angezeigt durch:
_        Datenbank/Datenbank bersicht
_        Schlssel/Buchfrequezen zeigen
In der Datenbank knnen Sie fr jeden Schlssel eine Hufigkeit eingeben.
Es gibt vier Mglichkeiten:

Oft.
Der Zug wird doppelt so oft gespielt wie ein Zug mit der nchsten
Hufigkeit.      Durchschnittlich. Der Zug wird doppelt so oft gespielt wie
ein Zug mit der nchsten Hufigkeit. -   Selten.
Der Zug wird halb so oft gespielt wie ein Zug mit der vorherigen
Hufigkeit.
Nie.
Der Zug wird niemals vom Computer gespielt, auer es ist der einzig legale
Zug oder alle anderen Zge haben ebenfalls die Hufigkeit "Nie". Die
Hufigkeit kann mit Schlssel/Buchfrequenzen (oder <Strg I>) verndert
werden.

Ausgewogen
Ob ein Zug gespielt wird, hngt von der Anzahl der Unterschlssel ab. Je
mehr Unterschlssel es gibt, desto grer ist die Wahrscheinlichkeit, da ein
Zug gespielt wird.

Beliebig
Das Programm whlt beliebig eine der Alternativen.

Resultat
Diese Einstellung ist besonders bei einer sehr groen oder sehr detaillierten
Datenbank ntzlich. Das Schachprogramm untersucht, mit welchem Zug das
beste Resultat erzielt wurde. Dieser Zug hat grere Aussichten, gespielt zu
werden.

Optionen

Turnier
Wird diese Option aktiviert, wird PAM ausgeschaltet (siehe nchste Option)
und Zugrcknahmen sind nicht mglich. Sie knnen ebenfalls keine Zge fr
den Computer spielen und die Bedienelemente knnen nicht verwendet
werden.

PAM ist aktiv
Vielleicht halten Sie die Zugeingabe mit PAM fr so interessant, um Partien
damit zu spielen (siehe Kapitel 6).

Ton
Sie hren einen Ton, nachdem der Computer einen Zug gespielt hat. Falls
Sie whrend der Partie andere Dinge zu tun haben, ist dies hilfreich. Sie
hren es immer, wenn Sie am Zug sind. Ein hoher Ton zeigt ein
Schachgebot an. Matt und Patt werden durch drei Tne gewrdigt.

Brett drehen
Falls Sie mit Schwarz spielen wollen, klicken Sie auf die Pfeile zwischen den
Schaltflchen. Das Brett wird ebenfalls gedreht, falls diese Option
eingeschaltet wird.

Transposition
Sie spielen 1. c4 und der Computer antwortet 1. ... Sf6. Jetzt kann 2. d4
gespielt werden. Wird diese Option nicht aktiviert, dann spielt das
Programm keine Zugumstellungen (wenn andere Zge vorhanden sind), und
bleibt mit 2. Sc3 im Englisch.

Spielstufe
Mit geben Sie die Bedenkzeit und dadurch zu einem groen Teil die
Spielstrke des Schachprogramms vor. Es gibt einige voreingestellte Stufen,
Sie knnen jedoch alle Einstellungen Ihren Wnschen anpassen. Whlen Sie
entweder Wei oder Schwarz mit den entsprechenden Knpfen aus.
Anschlieend knnen Sie mit den Schaltflchen eine der vorgegebenen
Mglichkeiten whlen oder nach Klick auf ein Eingabefeld eigene Werte
eingeben. Sie knnen unterschiedliche Einstellungen fr Wei und Schwarz
vornehmen.

5 Minuten fr die Partie
Dies ist die Einstellung fr 5-Minuten-Blitzschach. Die beiden anderen
Vorgaben sind

10-Minuten-Blitzschach und 30-Minuten- Schnellschach. Es knnen maximal
999 Minuten eingegeben werden.

40 Zge in 120 Minuten
Mit dieser Option whlen Sie eine Turnierstufe. Sie whlen die Anzahl der
Zge, die in einer bestimmten Zeit gespielt werden mssen. Die Einstellung
von 40 Zgen in zwei Stunden ist die gebruchlichste Vorgabe in Turnieren.

10 Minuten Startzeit + 30 Sekunden pro Zug
Die Fischer-Uhr. Sie beginnen mit zehn Minuten auf der Uhr. Nach jedem
Zug erhalten Sie zustzliche 30 Sekunden. Die Fischer-Uhr wird weltweit
immer beliebter. Sie verhindert, da gewonnene Stellungen durch
Zeitberschreitung verloren werden knnen.

unbegrenzt
Diese Einstellung ist nur mglich, wenn "Mensch" gewhlt wurde. Sie
werden nicht durch die Mitteilung "Wei verliert durch Zeitberschreitung"
belstigt.

5 feste Suchtiefe
Sie knnen diese Option nur verwenden, falls "Rechner" gewhlt wurde. Das
Schachprogramm rechnet nur bis zur vorgegebenen Suchtiefe. Die Tiefe
wird in Halbzgen (ply) angegeben.
Die Suchtiefe 1 ist fr Anfnger gut geeignet. Der Computer rechnet nur
einen Halbzug tief. Diese Option kann auch fr Mattprobleme verwendet
werden. Das Mattsuchprogramm in TascBase/Mattsuche ist allerdings viel
schneller. Suchtiefe 3 lst ein Matt in 2 (5 fr Matt in 3; 7 fr Matt in 4
usw.)

11. Die Datenbank

Erffnungen spielen im heutigen Schach eine immer wichtigere Rolle.
Frher fhrte der Gromeister sein Erffnungsrepertoire anhand einer
Kartei, in der Leitkarten die unterschiedlichen Erffnungen und Varianten
voneinander trennten. Dies bedeutete nicht nur eine Menge Arbeit bei der
Eingabe neuer Partien, auch das Auffinden von bestimmten Partien nahm
viel Zeit in Anspruch. Mittlerweile gibt es Datenbankprogramme, um die
Eingabe, das Nachspielen und das Wiederfinden von Partien zu erleichtern.
Das Fhren eines Repertoires ist somit ein Kinderspiel und die zustzlichen
Mglichkeiten sind enorm. Sogar das Repertoire des Gegners kann sehr
schnell genau analysiert werden. Fr den Zugriff auf die Datenbank bieten
sich mehrere Mglichkeiten an. Es hngt davon ab, was Sie suchen:
Ein bestimmter Spieler                Datenbank/Datenbank Partieliste
Alle Kieseritzky-Gambit-Partien       Datenbank Schlssel/Datenbank/Index zeigen
Das Ergebnis einer Variante           Datenbank/Datenbank bersicht
Das Repertoire bestimmen              Datenbank/Datenbank bersicht

Wir starten vom Hauptbildschirm.
_        Datenbank/Datenbank ffnen: standard.tbd
_        Spielen Sie auf dem Brett die Zge 1. e4 e5 2. Sf3 Sc6 3. Lb5.
_        Datenbank/Datenbank bersicht
         Eine neue Umgebung erscheint.
Auf dem Brett befindet sich die gleiche Stellung wie im Hauptfenster. Rechts
befindet sich ein Informationsfenster und unten wird ein umfangreicher
Variantenbaum angezeigt. Mit dem Variantenbaum werden wir zunchst ein
bichen herumspielen.

Der Variantenbaum
_        Drcken Sie die Pfeiltasten der Tastatur.
Die Stellung auf dem Brett und das Informationsfenster werden direkt
aktualisiert. Mit allen Pfeiltasten kann durch den Baum gegangen werden.
Mit Hilfe der <Bild oben>- und <Bild unten>-Tasten wird direkt zu
einer Alternative (wenn vorhanden) gesprungen.

Informationsfenster

Schlsselname und -code
Erffnungen haben einen Namen. Sie sind nach Spielern
(Aljechin-Verteidigung), Orten oder Lndern (Scheveningen, Spanisch) oder
bestimmten Aktionen auf dem Brett (Abtauschvariante) benannt. Es gibt aber
lngst nicht gengend Erffnungsnamen. berdies sind sie in den
verschiedenen Sprachen unterschiedlich. Deshalb sind fr Erffnungen und
Erffnungsvarianten Schlsselsysteme entwickelt worden. Das derzeit
bekannteste ist die Klassifizierung der Enzyklopdie der Schacherffnungen.
Es gibt fnf Hauptgruppen (A, B, C, D und E). Jeder Buchstabe ist in 100
Unterschlssel unterteilt, z.B. A40, C12 und E45. In der Abbildung (vorige
Seite) wird die Klassifikation fr Spanisch, eine gebruchliche Erffnung,
dargestellt. Die Schlssel umfassen C60 bis C99. Als Basis reichen die 500
unterschiedlichen Mglichkeiten sehr gut aus. Wir werden sehen, da die
Erweiterung nach eigenem Bedarf einfach ist. Die mitgelieferte
Standard-Datenbank ist mit diesem Enzyklopdie-Schlssel (auch
Informatorschlssel) ausgestattet.

Symbol
Hier knnen Sie dem Schlssel eine Bewertung hinzufgen.
_        Drcken Sie auf <F5>
_        Klicken Sie auf ein Symbol oder geben Sie ein Zeichen mit der
         Tastatur ein.
_        Klicken Sie auf [Ok]
Mehr Information ber Symbole finden Sie in Kapitel: Das Kommentieren
einer Partie.


Alternativen
Schwarz kann nach dem Zug 3. Lb5 aus 8 Zgen whlen.

Partien
Die Zahl der Partien, die den Zug 3. Lb5 enthalten, ist 2. Dies scheint sehr
wenig zu sein, es sind aber nur die Partien, in welchen keine der acht
gespeicherten Alternativen gespielt wurde. In diesen Partien wurde 3. ...
Lb4 gespielt und dieser Zug ist fr einen eigenen Schlssel zu unwichtig.

Zge
Die Alternativen haben auch wieder Fortsetzungen. Die spanische Erffnung
umfat in der abgebildeten Datenbank ingesamt 1188 Zge.

Total Partien
Die Zahl aller Partien mit der spanischen Erffnung in der Datenbank.

Ergebnis
Das Ergebnis aus der Sicht von Wei wird dargestellt. Nach der Zahl der
gewonnenen, unentschiedenen und verlorenen Partien folgt die Erfolgsquote
in Prozent.

Elo
Die durchschnittliche Elozahl von Wei und Schwarz.
Die statistischen Angaben werden beim Hinzufgen neuer Partien direkt
aktualisiert. Wichtig ist die Einstellung unter TascBase/TascBase einstellen:
Statistiken direkt aktualisieren.
Spieler, die keine Elozahlen haben, werden nicht bercksichtigt. Eine neue
Datenbank
Neue Datenbanken lassen sich einfach und schnell anlegen.
Sie befinden sich im Hauptbildschirm:
_        Datenbank/Datenbank schlieen
_        Datenbank/ Neue Datenbank
_        Geben Sie einen Namen ein
_        TascBase/TascBase einstellen
         Zge an die Datenbank hinzufgen
         - Direkt
_        Datenbank/Datenbank bersicht

Geben Sie auf dem kleinen Brett Zge ein. Nehmen Sie einen Zug zurck,
um Alternativen einzugeben. Geben Sie den Namen eines
Erffnungsschlssels ein. Sie knnen dies sofort oder spter tun. Im nchsten
Kapitel erfahren Sie, wie Sie Schlssel lschen knnen. Wenn der
Variantenbaum fertig ist, kehren Sie zum Hauptbildschirm zurck. Der
Schlssel wird automatisch gespeichert. Sie knnen mit Transport/Partien
kopieren (siehe Kapitel 23) Partien importieren oder Partien selbst eingeben
und in die Datenbank speichern. Es gibt verschiedene andere Mglichkeiten,
Datenbanken zu erzeugen:
Datei/Partiedatei kompilieren                     Siehe Kapitel Datei
Transport/CB4-Partien importieren                 Siehe Kapitel Transport
Transport/TCM-Buch kompilieren                    Siehe Kapitel Transport
Datenbank/Datenbank bersicht                     Siehe Kapitel Datanbank
Schlssel/Schlssel kopieren                      (Menbefehle)

Die Datanbank-Ansicht
Im Hauptbildschirm werden die Schlssel der Datenbank nach Klick auf
angezeigt. Wenn Sie Partien nachspielen, knnen Sie sehen, ob die Zge
noch in der Datenbank enthalten sind.


Backup einer Datenbank
Eine Datenbank zu erzeugen und aufzubauen, ist mit einigem zeitlichen
Aufwand verbunden. Es ist deshalb wichtig, regelmig Sicherungskopien
anzulegen und auf Diskette zu speichern. Im Transport-Men gibt es fr
diesen Zweck ein ntzliches Hilfsprogramm, Backup.
_        Transport/Backup Datenbank
Die Anweisungen auf dem Bildschirm sind selbsterklrend. Nach einem
Klick auf [Start] erscheint das Dateifenster. Whlen Sie das richtige
Diskettenlaufwerk (oder die Festplatte, falls gengend freier Speicher
vorhanden ist) und vergeben Sie einen Namen fr das Backup. Nach einem
Klick auf [Ok] werden Sie aufgefordert, eine Diskette in das Laufwerk
einzulegen. Nach Anweisung mssen Sie neue Disketten einlegen und auf
[Weiter] klicken. Sie mssen leere Disketten verwenden. Falls sich die selbe
Datenbank bereits auf den Backup-Disketten befindet, knnen Sie diese mit
der Option 'Altes Backup berschreiben' ebenfalls verwenden.

Restore Datenbank
Restore ist das Gegenteil von Backup. Die Datenbank kann mit diesem
Befehl von den Sicherungsdisketten auf die Festplatte kopiert werden. Es
darf hierbei keine Datenbank geffnet sein.
_        Transport/Restore Datenbank
Die Dateiliste erscheint. Whlen Sie das richtige Laufwerk und die Datei mit
der Endung .tba. Nach einem Klick auf [Ok] erscheint die Dateiliste mit der
berschrift 'Zieldatenbank'. Whlen Sie das Laufwerk und Verzeichnis aus
und vergeben Sie einen Namen. Nach einem Klick auf [Ok] beginnt
unmittelbar das Kopieren der Dateien. Folgen Sie den Anweisungen auf dem
Bildschirm. Die Datenbank wird nicht automatisch geffnet. Dies mssen Sie
selbst tun.

Repertoire eines Spielers
Sie knnen mit der Datenbank herausfinden, mit welcher Erffnung Sie bei
einem bestimmten Spieler rechnen knnen. Es gibt hierfr mehrere
Mglichkeiten, z.B.: Datei/Partiedatei kompilieren (siehe Kapitel 15). Einen
guten berblick erhalten Sie auch durch:
_        Transport/Spieler Repertoire
Sie mssen den Namen eines Spielers eingeben. Bei <Quelle> geben Sie
an, ob in einer Datenbank oder einer Partiedatei gesucht werden soll. Falls
sowohl eine Datenbank als auch eine Partiedatei geffnet sind, knnen Sie
whlen. Es kann nur die aktive Partiedatei durchsucht werden. Unter
'sortiere mit' knnen Sie angeben, ob der Schlssel der Datenbank oder der
in den Partien eingetragene Schlssel verwendet werden soll. Die
Erfolgszahlen fr Wei, Schwarz und beide Spieler werden in Prozent
angegeben. Unter # sind die durchschnittlichen Zugzahlen der Partien zu
sehen. Der berblick kann einschlielich der Informationen, die aus
Platzmangel nicht zu sehen sind, in eine Datei exportiert werden. Das
Repertoire eines bestimmten Spielers ist sofort zu sehen, wenn Sie den
Datenbankschlssel verwenden. Mit den Zahlen hinter 'Code' geben Sie an,
wie tief die Erffnungen aufgeschlsselt werden. Bei einem Wert von 6 bei
'Datenbank' werden alle mglichen Stellungen nach dem sechsten Halbzug
(3. Zug) der Datenbank untersucht. Unter 'key' steht in diesem Fall die
Nummer des Schlssels in der Datenbank. Ein Wert von 3 nach 'Partie'
liefert die ersten drei Stellen des Schlssels, der in den Partiedaten
eingetragen ist, also den Enzyklopdie-Schlssel. Zwei Beispiele fr
Repertoire-bersichten folgen:
Export mit Partieschlssel, drei Stellen:
Key      +       =       -       %       #
E12      3       4       0       71.4    49
D58      0       4       2       33.3    46
D36      2       2       0       75.0    59
B99      3       0       1       75.0    41
C42      1       2       1       50.0    43
D55      0       3       0       50.0    35
12. Datenbank bersicht (Men-Befehle)

TascBase

Stellung als Schlssel hinzufgen
Die Stellung auf dem kleinen Brett wird dem Erffnungsbaum hinzugefgt.
Dabei kann es sich um einen oder mehrere Zge handeln.

Partiestellung abholen
Beim Suchen in der Datenbank mit den Pfeiltasten kann die Partiestellung
vom Bildschirm verschwunden sein. Mit dieser Option kann die Stellung des
Hauptfensters auf das kleine Brett bernommen werden. Die Markierung
wird auf den richtigen Zug gesetzt.

Partie folgen
Die Zge der Partie oder Variante des Hauptfensters werden mit einer
anderen Farbe im Baum markiert. Wenn die Markierung auf einem Zug der
Partie steht, gelangen Sie mit <Strg F> zum nchsten Zug. Wenn die
Markierung irgendwo anders im Baum steht, dann springt die Markierung
nach <Strg F> zum letzten Zug.

Zum Root gehen
Mit dieser Option oder <Strg R> wird die Markierung vor den ersten Zug
des Baumes positioniert.

Ende mit Stellung
Die Stellung auf dem kleinen Brett wird in das Hauptfenster bernommen
und die Umgebung Datenbankbersicht wird geschlossen. Ende
Die Umgebung Datenbankbersicht wird geschlossen. Die Stellung im
Hauptfenster wird nicht ersetzt.

Schlssel
Schlssel lschen
Der markierte Schlssel und alle Unterschlssel werden gelscht. Diese
Aktion mu besttigt werden, wenn die Option r Das Lschen von
Schlsseln in der Datenbank besttigen unter TascBase/Warnungen einstellen
aktiviert ist.

Partien lschen
Die direkten Partien und die Unterpartien werden gelscht. Diese Aktion
mu besttigt werden, wenn die Option Das Lschen von Partien in der
Datenbank besttigen unter TascBase/Warnungen einstellen aktiviert ist.

Repertoire hinzufgen
Der Schachprofi bekommt pro Jahr mindestens 20.000 neue Partien auf
Diskette. Dazu kommen noch einige tausend aus der Vergangenheit, die
mittlerweile eingegeben worden sind. Das Management der Datenbank wird
Zeit in Anspruch nehmen. Diese Option erspart in diesen Fllen eine ganze
Menge Zeit. Das eigene Repertoire mu nur einmal definiert werden. Die
Prozedur ist einfach. Setzen Sie eine Stellung auf das Brett und aktivieren
Sie diesen Menpunkt. Die Stellung auf dem Brett und alle nachfolgenden
Varianten werden dem Repertoire hinzugefgt. Es erscheint ein
Warnungsfenster. Fortan kann beim Kopieren neuer Partien in die Datenbank
die Option r Repertoire aktiviert werden. Es werden dann nur noch Partien
mit dem definierten Repertoire in die Datenbank importiert.

Aus dem Repertoire lschen
Nach sechs aufeinanderfolgenden Niederlagen mit Skandinavisch ist es
vielleicht sinnvoll, eine andere Erffnung zu spielen. Spielen Sie 1. e4 d5
auf dem Brett und aktivieren Sie anschlieend diese Option. Ein
Warnungsfenster ermglicht den Weg zurck.

Schlssel aufteilen
Die Zahl der Partien in einem Schlssel kann zu gro werden. Das ist
unbequem, weil die Liste der Partien zu lang wird. Die Funktion ist nur
aktiv, wenn direkte Partien vorhanden sind. Sonst kann ja nichts aufgeteilt
werden.
_        Markieren Sie einen Zug mit vielen direkten Partien.
_        Schlssel/Schlssel aufteilen

Das Aufteilen luft in drei Phasen ab:
1.       TascBase analysiert die mglichen Alternativen.
2.       TascBase schlgt vor, den am hufigsten vorhandenen Zug als
         Schlssel anzulegen.
3.       TascBase kopiert die Partien in den richtigen Schlssel. Es kann ein
         Schlsselcode eingegeben werden.

Zusammengefat:
Die Option Aufteilen sucht den am hufigsten gespielten Zug und schlgt
diesen Zug als neuen Schlssel vor. Nach einer Besttigung werden die
passenden Partien automatisch dem neuen Schlssel zugeordnet.

Schlssel kopieren
Um eine Erffnung gut studieren zu knnen, ist es vorteilhaft, eine spezielle
Datenbank zur Verfgung zu haben. Die Erstellung einer neuen Datenbank
ist nicht schwierig, aber es ist einfacher, die Erffnungen der
Standarddatenbank zu bernehmen. Die Standarddatenbank ist geffnet und
Sie befinden sich in der Umgebung Datenbankbersicht.
_        Markieren Sie 5. ... Sxe4 in Spanisch, Offene Verteidigung (1. e4 e5
         2. Sf3 Sc6 3. Lb5 a6 4. La4 Sf6 5. O-O Sxe4).
_        Schlssel/Schlssel kopieren
         Das Dateiauswahlfenster erscheint.
_        Geben Sie den Namen der neuen Datenbank ein, z.B. OFSPA.
_        Klicken Sie auf [OK].
         Alle Schlssel der Offenen Verteidigung in Spanisch werden
einschlielich Erffnungs- und Variantennamen kopiert. Die Partien werden
nicht kopiert. Dazu dient die nachfolgende Option.

Schlssel mit Partien kopieren
Diese Option funktioniert wie die vorige, nur werden jetzt auch alle Partien
des jeweiligen Schlssels kopiert.

Schlssel neu klassifizieren
Einem neuen Schlssel, der mit dem kleinen Brett eingegeben wurde, sind
noch keine Partien zugeordnet. Diese Option klassifiziert die Partien und
ordnet sie dem richtigen Schlssel zu. Ein neuer Schlssel umfat jedoch
nicht sofort Partien, was anhand des nachfolgenden Beispiels verdeutlicht
wird:
_        Markieren Sie 4. La4
_        Spielen Sie den Zug 4. ... Lc5 auf dem kleinen Brett oder klicken
         Sie auf c5
_        TascBase/Stellung als Schlssel hinzufgen
         Es erscheint eine Warnung.
_        Besttigen Sie, indem Sie auf [Ja] klicken.
         Der Zug 4. ... Lc5 wird der Datenbank hinzugefgt, enthlt aber
         noch keine Partien.
_        Markieren Sie wieder 4. La4
_        Schlssel/Schlssel neu klassifizieren
         Die Partien, die mit 4. ... Lc5 gespielt wurden, werden jetzt dem
         richtigen Schlssel zugeordnet.

Datenbank Schlssel
Diese Option steht auch im Hauptbildschirm zur Verfgung und wird im
nchsten Kapitel besprochen.

Buch

Buchfrequenzen zeigen
Die Hufigkeiten fr das Erffnungsbuch des Schachprogramms werden
angezeigt, siehe Kapitel 10. Um die nchsten drei Menbefehle verwenden
zu knnen, mu zunchst diese Option aktiviert werden.

Buchfrequenz verndern
Mit <Strg I> kann man die Hufigkeit der Zge verndern. Siehe Kapitel
10.

Einzige Variante
Alle Zge auer dem markierten werden 'gesperrt' und vom
Schachprogramm nicht aktiv gespielt.
Leere einzige Variante
Das Symbol fr 'einzige Variante' wird vom markierten Zug entfernt, d.h.
Alternativzge werden wieder gespielt.

13. Datenbank Schlssel
Wir starten vom Hauptbildschrim. Die Standard-Datenbank ist geladen.
_        Datenbank/Datenbank Schlssel
         Eine neue Umgebung erscheint.
_        Klicken Sie auf 1. e4
         Durch das Klicken auf einen Schlssel wird der Zug auf dem Brett
         gespielt.
_        Klicken sie auf 1. .. e5
_        Klicken Sie auf 2. Sf3
_        Klicken Sie auf 2. .. Sc6
_        Klicken Sie auf 3. Lb5
Der Schlsselcode (C60) erscheint oben, der Name (Spanisch) unten
im Informationsfenster. Ein Klick auf die rechte Maustaste macht einen Zug
rckgngig. Ein Doppelklick auf einen Schlssel hat keine Auswirkung.

Die Schlsselliste
Die erste Zeile der Schlsselliste gibt an, welche Informationen in den
unterschiedlichen Spalten zu sehen sind.

Schl     Der Erffnungsschlssel wird in der ersten Spalte dargestellt. C60 ist
         der erste Schlssel fr Spanisch, der letzte ist C99.
Zge     Die Zge des Schlssels. Es gibt mehrere Alternativen. Alt       Die
         Zahl der Alternativen nach dem Zug. Fr den Zug 3. .. a6 gibt es
         zwei Alternativen, zweifellos 4. La4 und 4. Lxc6.
Par      Die Zahl der Partien, in denen Zge, die keine Schlssel sind,
         gespielt wurden (In diesen Partien wird 3. ... Lb4 gespielt). Wenn
         derartige Partien vorhanden sind, dann erscheinen sie unten in der
         Liste.
SubS     Der Zug 3. ... a6 hat zwei Alternativen, die wiederum
         Unterschlssel besitzen. Die Gre dieser Zahl zeigt die Tiefe der
         Schlssel an.
TotPar   Die Gesamtzahl der Partien nach dem aktuellen Zug einschlielich
         Unterschlssel. Elo     Die durchschnittliche Elozahl von Wei.
Elo      Die durchschnittliche Elozahl von Schwarz.
+        Die Zahl der Wei-Siege.
=        Die Zahl der Remispartien.
-        Die Zahl der Schwarz-Siege

Diese Aufteilung ist eine von drei Standardeinstellungen. Sie knnen die
zweite Einstellung wie folgt sehen:
_        TascBase/Schlssel-Infozeile einstellen
         Dieses Fenster wird spter ausfhrlich behandelt. Hier ist nur
         'Definition' wichtig. Klicken Sie auf 2 und besttigen Sie mit [Ok].
         Die Einstellungen knnen Sie Ihren Wnschen entsprechend ndern
         (siehe nchstes Kapitel).

Das Infofenster
Dieses Fenster enthlt unterschiedliche Informationen.

Schlssel
Der Schlsselcode, darunter der Name der Erffnung.

Getestet
Gibt die Zahl der durchsuchten Partien an.

Gefunden
Die Zahl der direkten Partien des Schlssels.

Ausgewhlt
Gibt die Zahl der ausgewhlten Partien an.

Die Schaltflchen
Mit der [Ende]-Schaltflche kehren Sie zur vorigen Umgebung zurck. Dies
kann das Hauptfenster oder die Datenbankbersicht sein.

Durch die Schlsselliste blttern
Die Schlsselliste ist in der Regel nicht lnger als das Fenster. Wenn jedoch
viele direkte Partien enthalten sind, sind nicht alle in der Liste zu sehen. Mit
der vertikalen Bildlaufleiste kann jeder Teil der Schlsselliste angesehen
werden. Mit dem Schieber in der Mitte kann schnell zum Ende gesprungen
werden. Die Pfeile verschieben die Anzeige um drei Zeilen oder einen
ganzen Fensterinhalt. Wenn ein Bildlaufpfeil gedrckt gehalten wird, dann
wird die Liste ununterbrochen verschoben, bis die Maustaste wieder
losgelassen wird. Der doppelte Pfeil blttert so viele Zeilen weiter, wie im
Fenster dargestellt werden knnen. Mit den Tasten [Bild oben] und [Bild
unten] der Tastatur knnen Sie ebenfalls einen ganzen Fensterinhalt nach
oben bzw. nach unten blttern.

Partien
Die Partien verfgen ber eine eigene Infozeile. Sie ist bereits im Rahmen
der Suchumgebung behandelt worden.

Das Nachspielen der Partien
Sobald Partien in der Partieliste erscheinen, knnen sie auf dem kleinen Brett
nachgespielt werden. Klicken Sie in der Liste eine Partie an. Die Partie wird
in einer anderen Farbe dargestellt. Die Partie ist ausgewhlt und aktiv auf
dem kleinen Brett. Im Info-Fenster erscheinen die Namen der Spieler und
das Ergebnis.

14. Datenbank Schlssel (Men-Befehle)

TascBase
Fast alle Befehle dieses Mens werden auch (und oft ausfhrlicher) im
Kapitel 9, die Suchumgebung (Men-Befehle), behandelt.

Puffer sortieren
Dieser Befehl bewirkt das Sortieren der Partien nach den geltenden
Sortierkriterien.

Datenbank bersicht
Die Umgebung Datenbankbersicht wird gezeigt. Wenn Sie die
Datenbankbersicht beenden, kehren Sie wieder zurck.

Partie-Infozeile einstellen
Die Definition der Partie-Infozeile fr Datenbankpartien funktioniert wie bei
Partiedateien, siehe Kapitel 'Die Suchumgebung'. Es spielt keine Rolle, in
welcher Umgebung die Definition durchgefhrt wird, sie gilt fr beide.

Schlssel-Infozeile einstellen
Sie knnen drei verschiedene Einstellungen definieren. nderungen knnen
folgendermaen durchgefhrt werden:
_        TascBase/Schlssel-Infozeile einstellen
         Im Fenster erscheint die vorige Abbildung.

Pos
Pos an, an wievielter Stelle ein Kriterium in der Liste aufgefhrt wird.

Ln
Die Lnge gibt an, wie viele Zeichen eines Feldes angezeigt werden
(Spaltenbreite).

Beschreibung
Diese Beschreibungen erscheinen in der berschriftszeile der Partieliste. Die
unter 'Ln' eingetragene Spaltenbreite gibt die maximale Lnge der
Bezeichnung vor. Verwenden Sie keine zu langen Bezeichnungen fr Spalten
mit geringer Breite. In derartigen Fllen knnen Sie mit Abkrzungen Platz
sparen.

Schrift gro
TascBase verfgt ber zwei unterschiedlich groe Schriftarten. In eine Zeile
passen 76 Zeichen (einschlielich Leerzeichen) der groen und 106 der
kleinen Schriftart.

Definition
Es knnen drei unterschiedliche Definitionen fr die Infozeile festgelegt
werden. Wenn Sie diese Definitionen beibehalten wollen, dann fhren Sie
den Befehl TascBase/Einstellungen sichern aus.

[Start]
Die in der Datei BOOT.TBS gespeicherten Grundeinstellungen werden
geladen.

[Lschen]
Das Anklicken dieser Schaltflche bewirkt das Lschen der unter 'Pos' und
'Ln' eingetragenen Werte. Die Beschreibungen werden dabei erhalten.
Diese mssen von Hand gelscht werden. Dazu mu jeweils eine Zeile
aktiviert und anschlieend <Esc> gedrckt werden.

[Vorige]
Wenn Sie diese Schaltflche anklicken, dann werden die aktuellen
nderungen rckgngig gemacht.

[Abbruch]
Zurck zur Suchumgebung. Eventuelle nderungen werden nicht
bernommen.

[OK]
Sobald diese Schaltflche angeklickt wird, werden die Einstellungen
bernommen und Sie gelangen wieder in die Suchumgebung. Mit dem
Befehl Tascbase/Einstellungen sichern knnen Sie die Einstellungen
speichern. Die Einstellungen in der Abbildung auf Seite 14 - 1 geben
folgendes Bild:

Sortieroptionen einstellen
In der Standardeinstellung werden die Partien alphabetisch sortiert. Es ist
aber jede beliebige Sortierung mglich. Die Option, die 1 zugewiesen
bekommt, hat die hchste Prioritt. 
Aufsteigend heit:       Absteigend heit:
von A nach Z             von Z nach A
von klein nach gro      von gro nach klein

Die Anzahl der Partien, die sortiert werden kann, wird von der Gre des
Speichers bestimmt. Es knnen also nicht Tausende von Partien gleichzeitig
sortiert werden.

Weiter suchen
Der Puffer kann bei der Suche in groen Dateien vollstndig gefllt werden.
Wenn der Puffer berluft, ist neben 'Gefunden' ein "*" zu sehen. Wenn Sie
sich die Liste noch weiter ansehen mchten, dann whlen Sie diesen Befehl
aus oder geben Sie <Strg N> ein.

Suchmaske definieren
Die Auswahl dieses Befehls bewirkt das gleiche wie das Anklicken der
Schaltflche [Maske]. Die Suchmaske haben wir bereits ausfhrlich in
Kapitel 8 behandelt.

Suchmaske aktivieren
In der Liste erscheinen alle Partien, wenn die Suchmaske leer ist. Wird in
der Suchmaske ein Suchkriterium spezifiziert, dann erscheinen nur die
entsprechenden Partien. Diese Option (oder <Strg M>) schaltet die
Suchmaske ein bzw. aus. Ist die Option ausgeschaltet, d.h. nicht von einem
Hkchen ( ) markiert, dann wird die Suchmaske ignoriert und somit
erscheinen alle Partien in der Liste. Die Suchmaske selbst bleibt jedoch
unverndert.

Ende mit Partie
Die Partie, die auf dem kleinen Brett geladen ist, wird in das Hauptfenster
bernommen und die aktuelle Umgebung wird verlassen. Die
Tastenkombination fr diesen Befehl ist <Strg E>.

Ende
Sie kehren zum Hauptfenster zurck, ohne die akitve Partie zu bernehmen.
<Strg X> fhrt zum gleichen Ergebnis.

Auswahl

Sichtbare Partien
Die Partien, die in der Schlsselliste sichtbar sind (maximal 12), werden
ausgewhlt. Eine bereits existierende Auswahl wird beibehalten.

Auto sichtbare Partien
Diese Option vereinfacht die Auswahl, wenn Sie viele, jedoch nicht alle
Partien auswhlen mchten. Nach der Aktivierung dieses Befehls oder
<Strg O> werden alle Partien, die in der Partieliste sichtbar sind,
ausgewhlt. Wenn Sie in der Schlsselliste blttern, werden alle weiteren
Partien, die sichtbar werden, ebenfalls ausgewhlt.

Aktive Partie lschen
Mit dieser Option knnen Sie die Partie, die auf dem kleinen Brett
dargestellt wird, lschen. Es wird, unabhngig von der Anzahl der
ausgewhlten Partien, nur diese eine Partei gelscht. Auswahl lschen
Alle ausgewhlten Partien werden gelscht. Abhngig von den Einstellungen
unter TascBase/TascBase einstellen im Hauptfenster wird Ihnen eine
Warnung gezeigt.

Gelschte Partien zeigen
Partien knnen aus Versehen gelscht werden. Mit dieser Option knnen sie
wieder sichtbar gemacht werden. Sie knnen die Partien auswhlen und
nachspielen. Sogar das Exportieren dieser Partien ist noch mglich. Es ist
jedoch nicht mglich, die Partien auszuwhlen und anschlieend zu kopieren.
Sie knnen die Partien aber in normale Partien umwandlen.
Bestimmen Sie die Partien, die Sie wiederherstellen mchten, und whlen
Sie sie aus. Whlen Sie dann den Befehl Auswahl/Auswahl wiederherstellen.
Vergessen Sie nicht, die Option Gelschte Partien zeigen anschlieend
wieder auszuschalten!

Auswahl wiederherstellen
Sie knnen gelschte Partien mit Auswahl/Gelschte Partien zeigen auflisten.
Sie whlen in der Liste die gewnschten Partien aus und aktivieren
anschlieend diese Option. Die Partien stehen wieder zur Verfgung.

TXT Partien exportieren
Alle Informationen zu diesem Befehl finden Sie im Kapitel 'Drucken'.

TXT Infozeile exportieren
Alle Informationen zu diesem Befehl finden Sie ebenfalls im Kapitel
'Drucken'.

Info Auswahl
Mit diesem Befehl wird im Info-Fenster eine Statistik der ausgewhlten
Partien angezeigt. Aus der Sicht von Wei werden die Anzahl der
gewonnenen, unentschiedenen und verlorenen Partien angezeigt. Es folgt die
Erfolgszahl in Prozent und die durchschnittliche Lnge der Partien.


Datenbank

Alle Unterschlssel zeigen
In der Regel werden nur die Alternativen zur aktuellen Stellung gezeigt.
Wenn Sie sich die zugehrenden Unterschlssel ansehen mchten, dann
mssen Sie die Zge nacheinander anklicken. Dieser Befehl bewirkt, da alle
Unterschlssel auf einmal sichtbar gemacht werden.

Alle Unterpartien zeigen
Normalerweise erscheinen in der Schlsselliste nur die direkten Partien.
Aktivieren Sie diese Option, um alle Partien aufzulisten (die Gesamtzahl der
Partien wird in der Spalte Totpar angezeigt). TXT Schlssel exportieren
Alle Informationen ber diesen Befehl finden Sie im Kapitel 'Drucken'.

Index zeigen
Dieser Befehl zeigt die Namen aller Erffnungen und Varianten der
Datenbank alphabetisch oder nach Erffnung geordnet an. Sie knnen dies
mit dem nachfolgenden Menbefehl einstellen.

Index sortieren
Ist diese Option eingeschaltet, werden die Erffnungsnamen alphabetisch
sortiert. Falls nicht, werden die Namen so sortiert, wie sie in der Datenbank
gespeichert sind. Alphabetisch sortieren
Ist diese Option eingeschaltet, werden die Erffnungsnamen alphabetisch
sortiert. Wenn Sie einen Namen anklicken, gelangen Sie direkt an die
richtige Stelle der Datenbankschlssel. Dies ist dann hilfreich, wenn der
gesuchte Schlssel sehr tief liegt, z.B. die Marshall-Variante der Spanischen
Erffnung.
Im Info-Fenster steht an der Stelle des Schlsselcodes jetzt 'suchen':
_        Geben Sie den Buchstaben <m> ein
         In der Liste wird zu der Stelle gesprungen, an der der erste Schlssel
         mit dem Anfangsbuchstaben "m" steht. Die Marshall-Variante ist
         schon sichtbar, die Eingabe der drei nchsten Buchstaben bewirkt,
         da dieser Name ganz oben in die Liste gesetzt wird.
Das Lschen der Buchstaben im Eingabefeld erfolgt mit <Backspace>.
Bestimmte Varianten haben den gleichen Namen. Es gibt z.B. mehr als eine
Keres-Variante. In diesem Fall wird hinter dem Namen eine verstndliche
Abkrzung der Erffnung angezeigt. Dank dieser Indexoption knnen Sie
Ihre Lieblingsvariante sehr schnell auffinden. Sie brauchen ihr nur einen
Namen zu geben. Beachten Sie bitte, da Sie, nachdem Sie einen
Erffnungs- oder Variantennamen hinzugefgt haben, die Datenbank
optimieren mssen. Nach Erffnung sortieren
Wenn die Option Index sortieren nicht aktiv ist, wird die Reihenfolge der
Partien in der Datenbank nicht gendert. Dies wird anhand der
nachfolgenden bersicht erlutert:
Spanisch
         Offene Verteidigung
                 Berliner Verteidigung
                 Trifunovic Variante
                 Riga Variante
                 Walbrodt Variante
         Aufgeschobene Steinitz Verteidigung
                 Siesta Variante
                 Keres Variante
Der Name der Erffnung steht am Anfang. Die Namen der Varianten und
Untervarianten sind nach rechts eingerckt und in einer anderen Farbe
dargestellt.

Schlssel aktivieren
Mit diesem Befehl wird der gewhlte Schlssel mit einem Stern (*) markiert.
Wenn Sie das Fenster verlassen und spter wieder zurckkehren, wird der
markierte Schlssel sofort angezeigt.

15. Die Datei (Men-Befehle)

Eine Partiedatei besteht aus zwei Dateien: einer .tbg- und einer .tbi-Datei.
Sie sehen im Dateiauswahlfenster nur die .tbg-Dateien. Beide Dateinamen
mssen gleichbleiben und beide Dateien mssen im gleichen
Unterverzeichnis stehen. Wenn Sie die Dateien umbenennen wollen, mssen
beide umbenannt werden; die Erweiterung darf sich dabei nicht ndern.

Partiedatei ffnen
Nach der Auswahl von "Partiedatei ffnen" erscheint im Dateiauswahlfenster
das Unterverzeichnis C:\TASCBASE\TBGAME Nur existierende
Partiedateien knnen geffnet werden. Es gibt zwei Einschrnkungen:
         die Partiedatei darf nicht schon geffnet sein.
         die Partiedatei darf kein Teil der geffneten Datenbank sein.
Es knnen vier Partiedateien zugleich geffnet sein. Die Namen der
geffneten Partiedateien erscheinen als Untermen im Men Partiedatei.

Partiedatei schlieen
Das Schlieen einer Partiedatei ist nur notwendig, wenn vier Partiedateien
geffnet sind und noch eine geffnet oder eine neue erstellt werden soll. Mit
dem Schlieen der Partiedatei verschwinden die ausgewhlten Partien der
Partiedatei aus dem Speicher.

Neue Partiedatei
Eine Partiedatei, die noch nicht existiert, mu neu erstellt werden. Nach
Auswahl erscheint das Dateiauswahlfenster. Sie mssen fr die neue Datei
einen Namen eingeben, der noch nicht vorhanden ist. Geben Sie den Namen
einer vorhandenen Partiedatei ein, wird eine Fehlermeldung in der
Statuszeile erscheinen. Der Name einer geffneten Datenbank darf ebenfalls
nicht verwendet werden.

Partiedatei Liste
Nach dem Auswhlen dieser Option erscheint die Suchumgebung. Sie wird
in Kapitel 7 behandelt.
Partiedatei analysieren
Diese Option analysiert alle oder einen noch anzugebenden Teil der Partien
der aktiven Partiedatei. Voraussetzung ist die Anwesenheit eines
Schachprogramms, das von TascBase untersttzt wird, sei es der
ChessMachine oder des PC-Programms. Sehen Sie weiter im Kapitel 10:
Das Schachprogramm. Partiedatei kompilieren
Diese Option erzeugt aus der geffneten Partiedatei eine Datenbank oder
erweitert eine vorhandene. Sie mssen zuerst die Datenbank schlieen. Beim
Erscheinen des Dateiauswahlfenster knnen Sie einen neuen Namen eingeben
oder eine existierende Datenbank auswhlen. Dies ist nicht nur hilfreich, um
spezielle Datenbanken zu erstellen, sondern auch, um schnell eine bersicht
des Repertoires Ihres Gegners zu erhalten. Sie kopieren alle seine
Weipartien in eine Partiedatei. Diese kompilieren Sie anschlieend in eine
Datenbank. In der Datenbankbersicht sehen Sie nicht nur die Varianten,
sondern auch die Partieresultate auf dem Bildschirm. Die Zugtiefe wird in
Halbzgen eingegeben. Die Vorgabe ist 20. Alle Partien werden also nach
dem zehnten Zug abgeschnitten. Falls gewnscht, knnen Sie auch die
Partien aus der Partiedatei bernehmen. Falls Sie nicht alle Varianten in der
gleicher Lnge haben mchten, ist Folgendes von Bedeutung: Das
'Bemerkung'-Feld in der Partie-Information kann fr zustzliche
Informationen verwendet werden.
Diese Zeile steuert die Partie folgendermaen:
<Zahl1>;<Zahl2>.<String2>;<Zahl3>.<String3>
Zahl 1           Anzahl der hinzuzufgenden Halbzge (berschreibt die
                 Vorgabe 20). Zahl 2     Halbzug fr den Schlsselcode.
String 2         der Schlsselcode, der beim Halbzug <Zahl 2> eingefgt
                 wird. Zahl 3    Halbzug fr den Schlsselnamen.
String 3         der Schlsselname, der beim Halbzug <Zahl 3> eingefgt
                 wird.
Beachten Sie die Punkte und Strichpunkte.

Partiedatei klassifizieren
Diese Option ordnet allen Partien einer Partiedatei den Schlsselcode der
Datenbank zu. Die Prozedur ist einfach. ffnen Sie eine Datenbank und eine
Partiedatei und aktivieren Sie Partiedatei klassifizieren. Das
Dateiauswahlfenster erscheint. Sie mssen eine neue Partiedatei erstellen.
Das Programm erledigt den Rest. Ein Zhler informiert ber den Fortschritt.
In der neuen Partiedatei haben die Partien den Schlsselcode der Datenbank.
In der Partiedatei knnen Sie nun auch nach dem Schlsselcode suchen. Die
alte Partiedatei knnen Sie auf Wunsch lschen.

Partiedatei Statistiken
Mit dieser Option knnen Daten ber die Partiedatei erfragt werden. Die
geffneten Partiedateien mit ihrem Pfad sind in der richtigen Reihenfolge
angeordnet. Ferner sehen Sie die Anzahl der Partien und den Platz, den sie
auf der Festplatte in Kilobyte einnehmen. Die Dauer der Sitzung in Stunden,
Minuten und Sekunden steht links unten. Der Zhler luft nicht, wird aber
beim nchsten Besuch aktualisiert.

16. TascBase einstellen

In diesem Kapitel wird gezeigt, wie jeder Anwender seine eigene TascBase
Umgebung einstellen bzw. ndern kann.
_        16a:    Optionen in TascBase
_        16b:    Farben einstellen
_        16c:    TXT Import einstellen
_        16d:    TXT Export einstellen
_        16e:    Warnungen einstellen

16a: Optionen in TascBase
_        TascBase/TascBase einstellen
Nachdem Sie die Einstellungen gendert haben, knnen Sie dieses Fenster
mit [ok] verlassen. Die neuen Einstellungen werden dann bernommen.
Wenn Sie mit den nderungen unzufrieden sind, dann verlassen Sie am
besten dieses Fenster mit [Abbruch]. Die alten Einstellungen bleiben dann
weiterhin aktiv. Wenn Sie die neuen Einstellungen speichern wollen, machen
Sie folgendes:
_        TascBase/Einstellungen sichern
_        Klicken Sie [OK] an
         Im Eingabefenster ist der Name BOOT bereits eingetragen. Die
         Datei boot.tbs wird bei jedem Neustart geladen.

Partie ab Zugnummer 1 abschneiden
Das Zerlegen von Partien kann manchmal erforderlich sein, z.B. bei der
Erstellung einer Endspieldatenbank. Es ist dann nicht erforderlich, da die
gesamte Partie dargestellt wird. In der Schachliteratur fngt ein solcher
Partieausschnitt trotzdem mit Zugnummer 1 an. Wenn diese Option nicht
aktiv ist, behlt der Ausschnitt seine richtige Zugnummer. Diese Option
beeinflut nur den Menpunkt: Bearbeiten/Partieausschnitt.

Brett drehen
Normalerweise spielt Wei auf dem Brett von unten nach oben. Mit dieser
Option werden die schwarzen Figuren unten aufgebaut.

Brett Kontrolleiste
Sie knnen eine Partie mit den Pfeiltasten oder der Maus nachspielen. Fr
die Maus verwenden Sie die Kontrolleiste des Brettes (rechts vom Feld h1).
Diese Leiste verschwindet, wenn Sie diese Option ausschalten.

Relative Bewertungen
Das Schachprogramm kann eine Stellung aus weier Sicht (absolut) oder aus
Sicht des Spielers, der gerade am Zug ist (relativ), bewerten. Zum Beispiel:
Schwarz ist am Zug und hat eine Figur gewonnen:
-3.00 (absolut) 
+3.00 (relativ)

Kurznotation der Maschine-Analyse
Die Analysen des Schachprogramms werden im Hauptfenster unter dem
Brett dargestellt. Sie knnen in der kurzen oder langen Notation angezeigt
werden. In der kurzen Notation knnen mehr Zge im Fenster dargestellt
werden.

Brettkoordinaten
Fr einen unerfahrenen Anwender knnen die Buchstaben und Ziffern zur
Bezeichnung der Felder hilfreich sein. Mit dieser Option werden sie an-
bzw. ausgeschaltet.

Folgezge darstellen
Das Ausschalten dieser Option bewirkt, da das Notationsformular (die
Zugliste) leer bleibt, wenn eine Partie geladen wird. Die Zge erscheinen
erst, wenn sie auf dem Brett ausgefhrt werden. Beim Vorhersagen von
Gromeisterzgen ist dies eine sinnvolle Option. Ist diese Option
eingeschaltet, dann werden die Zge in hellerer Farbe dargestellt. Wenn die
Zge auf dem Brett ausgefhrt werden, werden sie normal angezeigt. Die
Zugliste bietet Ihnen zustzlich eine weitere Mglichkeit, die Partie
nachzuspielen. Wenn Sie in der Zugliste einen Zug anklicken, dann erscheint
die entsprechende Partiestellung auf dem Brett.

Im Hintergrund suchen
Whrend das Programm in der Datenbank oder Partiedatei sucht, knnen Sie
bereits gefundene Partien schon nachspielen. Wenn diese Option aktiv ist,
setzt das Programm inzwischen im Hintergrund die Suche fort.

Statistik aktualisieren
Partiedaten, wie z. B. Ergebnis und Elo, werden aktualisiert, wenn Partien
in die Datenbank kopiert werden und diese Option aktiv ist. Dies
gewhrleistet die Zuverlssigkeit der Statistiken. Werden aber sehr viele
Partien importiert, dann ist es sinnvoll, diese Option vorbergehend
auszuschalten. Die Importgeschwindigkeit wird dadurch erheblich gesteigert,
weil das Programm die statistischen Angaben nicht nach jeder Partie
aktualisieren mu. Am Ende mu aber die Datenbank optimiert werden, um
alle Statistiken auf den neuesten Stand zu bringen.

Hilfesystem
Die Anwendung eines neuen Programms mu man zuerst einmal lernen. Das
Hilfesystem kann dabei ntzlich sein. Es dauert wahrscheinlich eine Weile,
bevor Sie die Schaltflchen rechts neben dem Feld h8 blindlings anwenden
knnen. Ist diese Option eingeschaltet, werden in der Statuszeile mehr
Information ber die Schaltflche, auf der sich der Mauszeiger befindet,
angezeigt. Das gleiche gilt, wenn ein Befehl eines Mens ausgewhlt wird.
Vor allem am Anfang ist es sinnvoll, diese Option einzuschalten.

Springer
Es gibt unterschiedliche Mglichkeiten, den Springer von g1 nach f3 zu
bewegen: in einer geraden Linie, ein schrger und einer geraden Schritt oder
zuerst ein gerader und dann ein schrger Schritt. In der ChessMachine und
dem Chess Tutor bewegt sich der Springer zuerst schrg.

Neuer Zug
Anhand eines Beispiels wird dieser Parameter erlutert.
Es wird der Wert Besttigung ausgewhlt.
Geben Sie die nachfolgende Partie ein:
1. e2-e4 e7-e5
2. Sg1-f3
Nehmen Sie jetzt alle Zge zurck und spielen Sie anschlieend 1. c2-c4. Es
erscheint eine Warnungs mit dem Hinweis, da die bereits eingegebenen
Zge berschrieben werden (siehe "Partie eingeben", Kapitel 6). Klicken Sie
[Abbruch] an und whlen Sie im 'Neuer Zug'-Feld den Wert 'Als
Alternative' aus. Diese Einstellung bewirkt, da der Zug 1. c2-c4 als
Alternative zu dem bereits existierenden Zug hinzugefgt wird. Die dritte
Mglichkeit ist berschreiben. Das Programm wird in diesem Fall beim
Ausfhren eines neuen Zuges keine Warnung zeigen. Die existierenden Zge
werden ersetzt.

Datenbank Optionen

Wenn der Datenbank Zge hinzufgt werden, wird wahlweise eine Warnung
ausgegeben. Weiter werden die Zge im Baum in der kurzen oder langen
Notation dargestellt. Auf dem kleinen Brett knnen Zge gespielt werden,
was die Erweiterung des Variantenbaums erleichtert. Die Einstellungen sind:
Direkt                   Der Zug wird ohne Warnung hinzugefgt.
mit Besttigung          Nach einem Zug auf dem Brett erscheint ein Fenster
                         mit der Frage, ob der Zug tatschlich hinzugefgt
                         werden soll.
Nie                      Die Standardeinstellung. Die Zge werden nicht
                         automatisch dem Baum hinzugefgt. Dies mu erst
                         mit TascBase/Stellung als Schlssel hinzufgen
                         besttigt werden.

Maus
Doppelklick:             Die Standardeinstellung ist 200. Je hher die Zahl,
                         um so lnger darf das Intervall zwischen zwei
                         Mausklicks sein, damit sie noch als Doppelklick
                         erkannt werden.
Geschwindigkeit:         An dieser Stelle knnen Sie die Geschwindigkeit, mit
                         der sich der Mauszeiger ber den Bildschirm bewegt,
                         einstellen. Probieren Sie aus, welche Einstellung fr
                         Sie geeignet ist.

Zug-Vorschlag
Bei der Eingabe einer Partie kann die Hilfe eines intelligenten, im
Hintergrund arbeitenden Programms sehr ntzlich sein. Eine ausfhrliche
Behandlung der drei mglichen Optionen finden Sie im Kapitel "Partie
eingeben".

Sprache
Eine bestimmte Sprache ist bereits whrend der Installation eingestellt
worden. Eine andere Sprache knnen Sie nur auswhlen, wenn sich die
entsprechenden Sprachdateien auf der Festplatte befinden. Nachdem Sie [Ok]
gedrckt haben, erscheinen die Bildschirmtexte sofort in der ausgewhlten
Sprache.

Animation
Die Animationsgeschwindigkeit kann erhht oder verringert werden. Der
Wert 1 entspricht der niedrigsten und 9 der hchsten Geschwindigkeit.
Auerdem wird das automatische Nachspielen von Partien mit der rechten
Schaltflche der Kontrolleiste beeinflut. Die Zahl neben Intervall
reprsentiert die Zeit in Sekunden bis zum nchsten Zug.


16b: Farben einstellen

In TascBase werden 16 verschiedene Farben gleichzeitig verwendet. Das
ndern der Farben ist einfach.
_        TascBase/Farben einstellen
Sie knnen aus einigen vordefinierten Einstellungen whlen.
Die Grundfarben Rot, Grn und Blau knnen durch Variation ihres Anteils
zu jeder beliebigen Farbe gemischt werden. Der Wertebereich jeder
Grundfarbe variiert von 0 bis 255. Eine 0 fr jede Grundfarbe ergibt
Schwarz. Dreimal 255 ergibt Wei. Rot 255, Grn 0 und Blau 0 ergibt Rot.
Jede numerierte Schaltflche entspricht der Farbe einer
Bildschirmkomponente. Die Bezeichnung wird unten im Fenster angezeigt.
Schaltflche 1 z.B. ndert die Farbe der schwarzen Figuren. Alle
Schaltflchen der Reihe nach:
         1.      Schwarze Figuren
         2.      Schwarze Felder
         3.      Eingabefelder
         4.      Kontrastfarbe 1
         5.      Hervorheben
         6.      Kontrastfarbe 2
         7.      Kontrastfarbe 3
         8.      Fllbereichsfarbe
         9.      Inaktiv
         10.     Hintergrund
         11.     Bildlaufleiste
         12.     Weie Felder
         13.     Schattierung
         14.     Text
         15.     Kontrastfarbe 4
         16.     Weie Figuren

Die vier groen Schaltflchen sind fast selbsterklrend.
[Standard]               setzt die Farben auf ihre Installationswerte zurck.
[Wiederherstellen]       macht die zuletzt durchgefhrten nderungen
                         rckgngig. [Abbruch]    kehrt zum Hauptbildschirm
                         zurck, ohne die nderungen zu bernehmen.
[OK]                     bernimmt die nderungen. Die neuen Farben
                         werden in jedem Fenster benutzt.
Wenn Sie die eingestellten Farben auch in einer folgenden TascBase-Session
benutzen mchten, dann mssen Sie die Einstellungen speichern:
_        TascBase/Einstellungen sichern
_        Klicken Sie [OK] an
         Alle aktuellen Einstellungen und somit auch die Farbeinstellungen
         werden in einer Bootdatei (boot.tbs) gespeichert.
Wenn Sie Farbabwechslungen mgen, knnen Sie die Farbeinstellungen auch
unter einem anderen Namen speichern.
_        TascBase/Einstellungen sichern
_        Klicken Sie das Eingabefeld mit dem Eintrag BOOT an
_        Drcken Sie [Esc] oder [Backspace]
         Der aktuelle Eintrag im Eingabefeld wird gelscht.
_        Geben Sie einen neuen Namen (max. 8 Buchstaben) ein , z.B.
         GELBTON1
_        Klicken Sie [OK] an
Diese Einstellungen mssen Sie das nchste Mal folgendermaen laden:
_        TascBase/Einstellungen laden
_        Klicken Sie das Eingabefeld an
_        Geben Sie gelbton1 ein
_        Klicken Sie [OK] an

16c: TXT Import einstellen
TascBase kann Partien, die im Textformat gespeichert sind, in das
TascBase-Format bersetzen. Dazu wird der Befehl "TXT Partien
importieren" des Transport-Mens verwendet. Unter TascBase/TXT Import
einstellen knnen Sie spezifizieren, wie die Textdatei aufgebaut ist: Wie sind
die unterschiedlichen Partiedaten dargestellt? [Wei:"Portisch,L."]
[Titel:"IGM"]
[Elo:"2625"]
[Land:"HUN"] usw.,
wobei die Namen der Spieler, Titel, usw. natrlich immer unter schiedlich
sein drfen. Wichtig sind auch die Buchstaben der Figurensymbole. Die
Reihenfolge ist Springer, Lufer, Turm, Dame und Knig.
Anwendungsmglichkeit:
Sie bekommen von ihrem Fernschachpartner eine Textdatei mit polnischen
Meisterpartien zugeschickt.
Die Partien sehen in etwa wie folgt aus:
[Biale: "Schmidt,Wl"] [Tytul: "IGM"] [Elo: "2485"] [Kraj: "POL"]
[Czarne: "Sznapik,A"] [Tytul: "IM "] [Elo: "2460"] [Kraj: "POL"]
[Miejsce: "Trnava"] [Runda: "4"]
[Rok: "1984"]
1. d4 Sf6 2. c4 g6 3. Sc3 Gg7 4. e4 d6 5. Ge2 0-0 6. Gg5 c5 7. dxc5 Ha5
8. Gd2 Hxc5 9. Sf3 Gg4 10. Ge3 Ha5 11. 0-0 Sc6 12. a3 Wfc8 13. b4 Hd8
14. Hb3 Hf8 15. h3 Gxf3 16. Gxf3 Sd7 17. Wfd1 Sce5 18. Ge2 Sxc4 19.
Gxc4 Se5 20. Gxf7+ Hxf7 21. Hxf7+ Kxf7 22. Se2 -
Alles ist polnisch, dies ist aber kein Problem. Fllen Sie den TXT-Import
wie in nebenstehender Abbildung aus. ffnen Sie eine existierende Datei
oder legen Sie eine neue an. Die Textdatei kann jetzt mit dem Befehl
Transport/TXT Partien importieren eingelesen werden. Klicken Sie die
Schaltflche [Quelle] an und geben Sie den richtigen Namen ein. Klicken Sie
[OK] an. Alle Partien der Textdatei werden bersetzt.

16d: TXT Export einstellen

Das Partieformat, in dem TascBase Partien speichert, kann nur vom
Programm selbst gelesen werden. Die Export-Funktion sorgt dafr, da die
Partien "normal" auf Papier ausgegeben werden knnen. Die Partien knnen
entweder direkt ber den Drucker ausgegeben oder zur Weiterverarbeitung
mit einem Textverarbeitungs- oder DTP-Programm in eine Datei gespeichert
werden. Die an dieser Stelle eingestellten Werte beeinflussen auch die
Darstellung auf dem Bildschirm, vor allem in der Partiebersicht. Die
Anzahl der mglichen Einstellungen ist gro. Sie knnen je nach Bedarf
angepat werden, was im Prinzip nur einmal durchgefhrt werden mu. Die
Einstellungen knnen Sie folgendermaen auf dem Bildschirm darstellen:
_        TascBase/TXT Export einstellen

Die Einstellungen beeinflussen:
-        Alle TascBase-Fenster, mit Ausnahme des Hauptfensters, in denen
         die Notation dargestellt wird.
-        Partie/TXT Partie exportieren
-        Transport/TXT Partien exportieren
-        Auswahl/TXT Partien exportieren unter Datei/Partiedatei Liste
Nur die Einstellungen der ausgewhlten Partien werden angepat.
-        Auswahl/TXT Partie Info exportieren unter Datei/Partiedatei Liste

Notation
Lange Notation:          1. d2-d4 e7-e6 2. c2-c4 d7-d5 3. c4xd5
Kurze Notation:          1. d4 e6 2. c4 d5 3. cd5
Korrespondenz:           1. 4244 5756 2. 3234 4745 3. 3445

Diese Einstellung hat keinen Einflu auf die Partienotation im Hauptfenster.
Dort werden immer Figurinen und die lange Notation verwendet.

Optionen
Zugnummer wiederholen
Die Zugnummer reprsentiert einen ganzen Zug, das heit einen weien und
einen schwarzen Zug. Pat der gesamte Zug nicht auf einer Zeile, dann wird
er umgebrochen und auf der nchsten Zeile fortgesetzt. Wenn diese Option
eingeschaltet ist, dann wird in der Folgezeile die Zugnummer wiederholt
(z.B. am Ende der ersten Zeile: 6. b3 und am Anfang der Folgezeile 6. ...
e5).

FIDE Notation
Die FIDE-Notation schreibt vor, da fr Schlagzge das Malzeichen
verwendet wird. Zustzlich wird beim En Passant-Schlagen dem Zug "ep"
hinzugefgt. Dies sind die einzigen Unterschiede zur kurzen Notation.

Textverarbeitung
Diese Option ist ntzlich, um die Partie mit einer Textverarbeitung
weiterzuverarbeiten. Die Zge der Partie werden in einer einzelnen Zeile
gespeichert, whrend im Partiekopf (mit den Partiedaten) Zeilenumbrche
verwendet werden. Im Textverarbeitungsprogramm kann die Partie dann
ohne groen Aufwand neu ausgerichtet werden. Achtung: wenn Sie die
Partie direkt ausdrucken wollen, darf diese Option nicht aktiv sein, sonst
wird der Drucker nur die ersten Zge der Partie drucken. Diese Option
spielt auch beim Diagrammdrucken eine wichtige Rolle. Einer Partie kann
jederzeit ein Diagramm hinzugefgt werden. Nhere Informationen
entnehmen Sie bitte [Weitere] Einstellungen. Wenn diese Option
eingeschaltet ist, hat dies Konsequenzen fr einige andere Optionen, z.B. die
Zeilenlnge und das Modell (siehe Modell).

Portabler Kopf
Der Kopf der Partie wird so aufbereitet, da er wieder von TascBase (oder
anderen Programmen, die dieses Format untersttzen) importiert werden
kann. Der Kopf wird folgendermaen aussehen. Das gleiche Ergebnis
erzielen Sie mit Partie Infozeile einstellen. [Wei:"Portisch,L."]
[Titel:"IGM"]
[Elo:"2625"]
[Land:"URS"]
[Schwarz:"Garcia Gonzales,G."]
[Ort:"Luzern"]
[Runde:"9"]
[Jahr:"1982"]

Ergebnis
Das Ergebnis wird immer am Ende der Partie in einer neuen Zeile
dargestellt. Die Ergebniszeile kann links-, rechtsbndig oder zentriert
ausgerichtet werden. Das Ergebnis kann auch eine Stellungsbewertung sein.
Wenn das TascBase-Modell eingestellt ist, kann das Ergebnis nicht
linksbndig ausgerichtet werden.

Modell
Eine Partie kann lang oder kurz sein, viel oder wenig Analysen enthalten.
Das Layout kann der Partielnge und Anzahl der Analysen angepat werden.
Es folgt von jedem Modell ein Beispiel mit einer kurzen Erluterung der
Einzelheiten.

Standard
Die Zge erscheinen hintereinander in der gewhlten Notation. Analysen und
Kommentare stehen in Klammern. Dieses Modell ist geeignet fr Partien, die
wenig Kommentare enthalten.

Numeriert
Die Zge stehen hintereinander in der gewhlten Notation. Jede Analyse und
jeder Kommentar beginnt in einer neuen Zeile. Die erste Alternative
bekommt die Bezeichnung A, eine neue Verzweigung A1 usw. Jede neue
Verzweigung wird etwas weiter nach rechts eingerckt. Dieses Modell eignet
sich fr Partien mit vielen Analyseverzweigungen.

Spalten
Die Zge werden spaltenweise dargestellt. Analysen werden, unabhngig von
den anderen Einstellungen, nicht bercksichtigt. Dieses Modell eignet sich
fr die bersichtliche Darstellung einer langen Partie.

TascBase
Die Partiezge erscheinen links in der langen Notation. Fr jeden Zug wird
eine neue Zeile benutzt. Die zugehrigen Analysen erscheinen rechts in der
kurzen Notation. Diese Darstellung ist sehr bersichtlich.

Analyse
Die Partien, die vom Schachprogramm analysiert worden sind, erhalten pro
Zug eine Bewertung. Die Bewertung und die vorgeschlagene Alternative
erscheinen untereinander, so da mit einem Blick den Verlauf der Partie
nachvollzogen werden kann.

Objekte
Die Notizen, die fr eine Partie erstellt worden sind, knnen wahlweise
ausgedruckt werden. Es gibt die nachfolgenden Mglichkeiten:
Partie Info:             Die Partiedaten: Wei, Elo usw.
Kommentar:               Text, der in das Kommentar-Fenster eingetragen
                         wird.
Nebenvarianten:          Die Alternativen, die in das Alternativen-Fenster
                         oder in die Partiebersicht eingegeben wurden.
Bewertungen:             Die vom Schachprogramm erstellten Analysen.
Symbole:                 Die Zug- oder Stellungsbewertungen die mit F5
                         einem Zug hinzugefgt werden.
Diagramme:               Die Stellen, an denen Diagramme in eine Partie
                         eingefgt werden sollen, werden mit '@' markiert.
                         Dieses Zeichen wird mit F5 eingetragen.
                         Die Diagramme knnen Sie Ihren Wnschen
                         entsprechend zusammenstellen (siehe: Weitere
                         Einstellungen).

Namen bersetzen in
Sie knnen Felder gegebenenfalls benennen. Leere Partiedatenfelder werden,
auch wenn sie angekreuzt sind, nicht gedruckt. Partiedatenfelder, die Text
enthalten, knnen wahlweise gedruckt werden. Die Standardeinstellungen
entnehmen Sie bitte der Abbildung.

Verschiedenes

Figurinen
Im Datenbankprogramm werden an bestimmten Stellen die Figuren durch
Figurinen dargestellt (z. B. in der Partiebersicht, jedoch nicht in der
Zugliste). Mit dieser Option knnen Sie sich fr die Buchstaben- oder
Figurinendarstellung entscheiden. Im letzten Fall mu zustzlich angegeben
werden, welcher Buchstabe welcher Figur entspricht. Die Reihenfolge von
links nach rechts ist: Springer, Lufer, Turm, Dame und Knig. In der
deutschen Einstellung steht: SLTDK.

Zeilenbreite
Der Wert bestimmt die Zahl der Zeichen, die eine Zeile maximal enthalten
kann. Nach dem letzten Zeichen folgt ein Zeilenumbruch. Die
Standardeinstellung ist 76.

Zugnummer
1. e4 e5 2. Sf3 Sc6 of 1.e4 e5 2.Sf3 Sc6. Der Unterschied liegt im
Leerzeichen hinter dem Punkt. Die erste Darstellung ist schner, braucht
aber mehr Platz. Statt eines Punktes kann auch ein Komma benutzt werden.

Punkte drucken als
Schwarze und weie Zge knnen aus verschiedenen Grnden voneinander
getrennt werden (z.B. nach dem weien Zug folgt ein Diagramm oder
Kommentar, der schwarze Zug pat nicht vollstndig in die Zeile). In diesen
Fllen ist es sinnvoll, die Zugnummer zu wiederholen und vor dem
schwarzen Zug Punkte einzufgen. In Bchern werden folgende
Darstellungen verwendet: 1. ... e5; 1...e5; 1...,e5; 1. ... ,e5. Fr
zustzliche Einstellungen steht Ihnen ein zweites Fenster zur Verfgung.
_        Klicken Sie [Weitere] (Einstellungen) an.


Symbole durch Text ersetzen
Die in der Schachwelt z.B. fr Analysen benutzten Symbole sind nicht im
IBM-Standardzeichensatz des Computers enthalten. Um derartige Symbole
trotzdem drucken zu knnen, brauchen Sie eine True Type-Schriftart fr
Windows. Wenn dies nicht mglich ist oder Sie Text bevorzugen, knnen
Sie anhand dieser Option spezifizieren, was Sie anstelle dieser Symbole
einsetzen wollen. Sie knnen dabei zwischen Text oder Ersatzsymbolen, die
im Zeichensatz vorhanden sind, whlen. Die Sonderzeichen, die Sie ber F4
und F5 aufrufen knnen, stehen auch zur Verfgung.

True Type-Diagramme in der Textverarbeitung
Soll in einer Partie ein Diagramm eingefgt werden, mu das Zeichen '@'
gesetzt werden. Dieses Zeichen wird mittels F5 als Kommentar der Partie
hinzugefgt. Wenn die Option r Textverarbeitung eingeschaltet ist, wird ein
Diagramm als Text ausgegeben. Die Standardeinstellung ergibt folgendes
Diagramm:
CdEfGeDc
bBbBbBbB
AaAaAaAa
aAaAaAaA
AaAaAaAa
aAaAaAaA
HhHhHhHh
iJkLmKjI

In dieser Anfangsstellung reprsentiert "a" ein schwarzes und "A" ein
weies Feld. In der Textverarbeitung mu das Diagramm markiert und
anschlieend die richtige Schriftart sowie ein Rahmen ausgewhlt werden.
Wenn Sie diese Vorgehensweise in einem Makro abspeichern, brauchen Sie
es fr jedes weitere Diagramm nur aufzurufen. Es werden aber gute
Sachkenntnisse vorausgesetzt. Ziehen Sie gegebenenfalls die Dokumentation
Ihrer Textverarbeitung heran. Im Handel gibt es mehrere True
Type-Schriftarten. Die Figurensymbole werden durch unterschiedliche
Buchstaben reprsentiert. TascBase kann aber durch Aktivierung der Option
r Eingestellt und die Angabe der richtigen Reihenfolge der Buchstaben sehr
leicht jeder Schriftart angepat werden. Vergessen Sie bitte nicht, die
Einstellungen zu speichern.
Die Buchstaben mssen in folgender Reihenfolge eingegeben werden:
Weies Feld, weier Bauer auf weiem Feld, weier Turm auf weiem
Feld, weier Springer auf weiem Feld, weier Lufer auf weiem Feld,
weie Dame auf weiem Feld, weier Knig auf weiem Feld, schwarzer
Bauer auf weiem Feld, schwarzer Turm auf weiem Feld, schwarzer
Springer auf weiem Feld, schwarzer Lufer auf weiem Feld, schwarze
Dame auf weiem Feld, schwarzer Knig auf weiem Feld, schwarzes Feld,
weier Bauer auf schwarzem Feld, weier Turm auf schwarzem Feld, usw.

Bildschirmfarben
Eine grndlich analysierte Partie wird durch die Verwendung kontrastreicher
Farben fr die Zge und die unterschiedlichen Varianten erheblich
bersichtlicher. An diesen Stellen knnen Sie die Farben einstellen. Die
Nummer entsprechen den Farben im Farben-Fenster (siehe Kapitel 16b). Die
Farben beeinflussen nur das Partiebersicht-Fenster.
Bemerkung: Auch auf Farbdruckern kann nur einfarbig gedruckt werden.

Farben verwenden
Die Einstellungen fr die Bildschirmfarben sind aktiv.

Symbole verwenden
Wenn diese Option eingeschaltet ist, dann sind die Symbole in der
Partiebersicht sichtbar. Sonst wird nur Text dargestellt.

Symbole in Export
Eine Option fr erfahrene Anwender. Textdateien erhalten ein
professionelles Aussehen, wenn in der Notation Figurensymbole verwendet
werden. Wenn jedoch z.B. der Buchstabe 'D' global durch 'Dame-Figurine'
ersetzt wird, erscheint auch in den Partiedaten das Figurensymbol.
Andererseits kostet es zu viel Zeit, fr die Partiedaten eine eigene Schriftart
zu verwenden. Deshalb wre es gnstiger, fr die Figurensymbole andere
Zeichen wie z.B. ~,$,%,^,| zu verwenden. r Symbole in Export hilft
dabei.
Der Export sieht so aus:
1. e4 e6 2. d4 d5 3. \02c3 \03b4 4. e5 c5 5. a3 \03xc3+ 6. bxc3 \05c7 7.
\02f3 \02e7 8. a4 b6 9. \03b5+ \03d7 10. \03d3 \02bc6 11. 0-0 h6 usw.
Dies sieht eigenartig aus. Der Springer ist \02, der Lufer ist \03, der Turm
ist \04 und die Dame \05. Nher betrachtet gibt es nur Vorteile. Der Strich
und die Nummer werden in keinem Text vorkommen. Mit einem einfachen
Makro knnen in der Textverarbeitung \02, \03 usw. durch ~,$,%,^,|
ersetzt werden. 16e: Warnungen einstellen

In TascBase haben bestimmt Aktionen Folgen, die nicht oder nur schwer
rckgngig gemacht werden knnen. Eine derartige Aktion kann beabsichtigt
oder irrtmlich vorgenommen werden. Im letztem Fall ist eine Warnung
vom Programms erforderlich. Den erfahrenen Anwender werden im Laufe
der Zeit bestimmte Warnungen aber stren. Aus diesem Grund knnen
unterschiedliche Warnungen abgeschaltet werden.
_        TascBase/Warnungen einstellen

Das Lschen von Partien in der Partiedatei besttigen.
         Partien knnen gelscht werden, nachdem sie in der Suchumgebung
         ausgewhlt worden sind. Zunchst ist diese Option aktiv. Das heit,
         das Programm fragt vorher nach, ob die Partien tatschlich gelscht
         werden sollen.
Das Speichern einer genderten Partie besttigen.
         Eine geladene Partie kann nachgespielt werden. Wenn Sie nichts
         ndern oder durchgefhrte nderungen vorher speichern, dann folgt
         keine Warnung, wenn Sie eine neue Partie erstellen wollen. Wenn
         Sie aber versuchen, eine neue Partie zu erstellen, ohne die zuvor
         genderte Partie zu speichern, dann wird eine Warnung angezeigt.
         TascBase interpretiert auch das Anklicken von Eingabefeldern der
         Partiedaten als nderung.
Das Lschen von Partien in der Datenbank besttigen.
         Partien knnen gelscht werden, nachdem sie in der Suchumgebung
         ausgewhlt worden sind. Zunchst ist diese Option aktiv. Das heit,
         das Programm fragt vorher nach, ob die Partien tatschlich gelscht
         werden drfen.
Das Lschen von Schlsseln in der Datenbank besttigen.
         Schlssel knnen nur in der Umgebung Datenbankbersicht gelscht
         werden. r       Das Lschen von Nebenvarianten in einer Partie
         besttigen.             Eine Warnung erscheint beim Lschen von
         Nebenvarianten.
Das Ausschneiden einer Partie besttigen.
         Mit Bearbeiten/Partieausschnitt kann eine Partie auf die wesentlichen
         Zge beschrnkt werden.
Das Freilegen von Partien besttigen.
         Mit Bearbeiten/Partie freilegen knnen Kommentar, Varianten,
         Computeranalysen und Symbole gelscht werden. Die Partiezge
         bleiben selbstverstndlich erhalten.
Warnen, wenn eine Partiedatei Teil einer Datenbank ist.
         In einer Datenbank sind neben den Partien auch andere Daten
         enthalten. Die Partien knnen aber separat wie eine Partiedatei
         geladen werden. Die Datenbank selbst darf in diesem Fall jedoch
         nicht geffnet sein.

17. Partie (Men-Befehle)
Wenn Sie eine Partie aus einer Datenbank oder Partiedatei geladen haben,
haben Sie mehr Mglichkeiten, als nur die Zge nachzuspielen. In diesem
Abschnitt wird behandelt:
                 Beginn einer neuen Partie
                 Partien vergleichen
                 Partie als Text ansehen
                 Partien speichern
                 Partien drucken
                 zustzliche Information zur Partie

Neue Partie
Mit diesem Menpunkt (oder <Strg N>) beginnen Sie eine neue Partie.
Auf dem Brett ist die Grundstellung zu sehen. Es erscheint eine Warnung,
wenn:
                 die Zge der aktuellen Partie gendert wurden,
                 die Partieinformationen der aktuellen Partie gendert wurden.

Es knnte sein, da Sie nichts gendert haben und trotzdem das
Warnungsfenster erscheint. Wahrscheinlich haben Sie dann in das Fenster
mit den Partieinformationen geklickt. Das Programm denkt dann, da Sie
etwas gendert haben. Sie erhalten keine Warnung, wenn die Einstellung
"Das Speichern einer genderten Partie besttigen" in TascBase/Warnungen
einstellen ausgeschaltet ist. Andere Partie
Auf dem Bildschirm befindet sich die Grundstellung und keine Partie wurde
geladen. Im Partie-Men steht:
         1: Unbekannt - Unbekannt Alt + 1
Andere Partie
Die Namen der Spieler sind nicht bekannt. Das stimmt, denn es ist keine
Partie geladen worden. Wir laden eine Partie:
_        Datenbank/Datenbank Partienliste
_        Whlen Sie mit der Maus durch Doppelklick eine beliebige Partie
         aus. Die Spielernamen stehen jetzt an der Stelle von Unbekannt -
         Unbekannt.
_        Partie/Andere Partie.
         Diese Funktion beginnt eine neue Partie, die aktive Partie bleibt aber
         im Speicher des Computers und ist jederzeit verfgbar. Es ist
         mglich, vier Partien gleichzeitig zu laden.
_        Datenbank/Datenbank Partieliste
_        Whlen Sie mit der Maus einige Partien durch Anklicken aus.
_        Doppelklicken Sie auf die letzte Partie.
         Es ist nun eine Partie auf dem Hauptbildschirm aktiv. Es sind noch
         andere Partien ausgewhlt worden.
_        Partie/Andere Partie
Sie sehen etwa folgendes:
         1: Karpov - Yusupov             Alt + 1
         2: Morozevi - Van der           Alt + 2
         3: Vaganian - Bronstein         Alt + 3
         4: Gurevich - Marin             Alt + 4
Der Platz fr die Spielernamen ist beschrnkt. Bei zwei langen Namen (siehe
2) reicht der Platz nicht fr die vollstndigen Namen aus. Beide Namen
werden gekrzt. Das ist besonders schade fr Van der Wiel. Mit der
ALT-Taste und der betreffenden Zahl (oder durch Anklicken im Men) kann
schnell zwischen den Partien gewechselt werden. Der Partien mssen nicht
unbedingt in der Grundstellung stehen. Die aktuelle Stellung bleibt erhalten.

Die Partiebersicht
Laden Sie eine beliebige Partie aus der Datenbank.
_        Partie/Partiebersicht (oder <Strg V>)
Ein neuer Bildschirm erscheint. Die Partie kann auf dem kleinen Brett wie
auf dem Hauptbildschirm (mit den Pfeiltasten oder der Bildlaufleiste)
nachgespielt werden. Es kann auch eine beliebige Stelle im Text angeklickt
werden. Die Stellung nach diesem Zug erscheint direkt auf dem Brett. Eine
ausfhrliche Beschreibung dieses Bildschirms finden Sie im Kapitel: Die
Partiebersicht.
_        Klicken Sie auf [Ende] oder drcken sie <Strg X>.
         
Nchste Partie laden
_        Datenbank/Datenbank Partien
_        Klicken Sie auf [Alle]
         Es werden soviele Partien wie mglich ausgewhlt.
_        [Ende]
Die gewhlten Partien knnen mit dieser Funktion der Reihe nach geladen
werden. Noch einfacher ist ein Druck auf <F9>. Sie erhalten eine
Warnung, wenn die Partie verndert wurde. Die Funktion wird inaktiv,
nachdem die letzte ausgewhlte Partie geladen wurde. In der Partiebersicht
kann <F9> ebenfalls verwendet werden.

Vorige Partie laden
Diese Funktion wird aktiv, wenn mehr als eine Partie gewhlt wurde und die
erste der gewhlten Partien nicht mehr aktiv ist. Am schnellsten geht es mit
<F10> auf der Tastatur. In der Partiebersicht kann <F10> ebenfalls
verwendet werden.

Partie speichern
Diese Funktion ist notwendig, um eine existierende Partie, die verndert
wurde, zu speichern. Die Partie wird in die Datenbank oder Partiedatei
geschrieben, aus der sie geladen wurde. Die ursprngliche Partie wird
gelscht. Es gibt keine Warnung. Wenn Sie die Partie im ursprnglichen
Zustand beibehalten wollen, dann mssen Sie die nchste Funktion
auswhlen.

Partie speichern         in Partiedatei
                         in Datenbank
Diese Funktion mu fr neu eingegebene Partien und fr genderte Partien,
die im ursprnglichen Zustand erhalten bleiben sollen, gewhlt werden. Die
Partie kann wahlweise in die aktive Partiedatei oder in die geffnete
Datenbank geschrieben werden.

TXT-Partie exportieren
Die aktive Partie kann in eine Textdatei geschrieben werden. Beim
Aktivieren dieser Funktion erscheint das Dateiauswahlfenster. Die bei
TascBase/TXT Export einstellen eingestellten Werte sind wirksam. Wenn Sie
PRN als Dateinamen eingeben, wird die Partie direkt ausgedruckt.
Vergessen Sie nicht, da der Drucker eingeschaltet und bereit sein mu.

Partie analysieren
Diese Funktion analysiert die aktive Partie. Es mu hierfr jedoch ein von
TascBase untersttztes Schachprogramm vorhanden sein, entweder die
ChessMachine oder das PC-Programm. Mehr darber im Kapitel 10: Das
Schachprogramm.

Partie Statistik
Die Abbildung zeigt eine bersicht der Daten, die zu sehen sind, wenn diese
Option gewhlt wird: Die Gesamtzahl der Halbzge, Varianten und
Kommentare stehen spaltenweise hinter den Spielernamen. Die letzte Spalte
zeigt, ob die Partie gendert wurde. Wenn nicht, dann wird "ja" angegeben.
Die Zeit dieser TascBase-Sitzung steht links unten. Auerdem wird noch die
Anzahl der geladenen und gespeicherten Partien angezeigt.

18. Das Kommentieren einer Partie

Eine Partie ohne eine einzige Kommentarzeile ist wenig aussagekrftig.
Beispiel eines Partieausschnittes ohne Kommentar:
1. Df4 Kh8 2. b4 Lxb4 3. Td7 Dxd7 4. Dxf6+ Kg8 5. Sh5 Lc3 6. Dxc3 f5
7. Lxe6+ Dxe6 8. Dg3+ Kf7 9. Dg7+ Ke8 10. Dxb7 1-0 Beispiel eines
Partieausschnittes mit Kommentar:
1. Df3-f4!                       1. Dh5? Tfd8! [ 1. ... Kh8? 2. b4 [ 2. Ld3?
                                 f5 3. Sxf5 Df6 mit                       
                                 Kompensation] 2. ... Lxb4 3. Ld3 f5 4. Sxf5
                                 exf5 5. Lxf5 f6 6.                       
                                 Td7+- ; 1. ... f5 2. Dh6 Lxf2+ 3. Kxf2
                                 Dc5+ 4. Ke1 Dxc4 unklar] 2.              Dh6
                                 Kh8 3. Sh5 Tg8 =+ ; 1. Ld5? Lxd5 2.
                                 Txd5 exd5 3. S f5 Lxf2+                  
                                 Schwarz steht besser.
1. ...           Kg8-h8?         1. ... Tfd8 2. Sh5 Kh8 3. Sxf6 Df8 4. Sh5
                                 Wei steht besser;
                                 1. ... e5 2. Dh6+- ;
                                 1. ... f5 2. Sh5 Kh8 3. De5+ f6 4. Dxe6
                                 Wei steht besser. 
2. b2-b4!                        2. Td7? Dxd7 3. Dxf6+ Kg8 4. Sh5 Ld4-+ 
2. ...           Lc5xb4
3. Td1-d7        De7xd7
4. Df4xf6+       Kh8-g8
5. Sg3-h5        Lb4-c3
6. Df6xc3        f7-f5
7. Lc4xe6+!                      Der Luferzug ist besser als das
                                 Zurckgewinnen der Qualitt. Nach 7. Sf6+
                                 Txf6 8. Dxf6 Ld5 steht Wei nur besser.
7. ...           Dd7xe6
8. Dc3-g3+       Kg8-f7
9. Dg3-g7+       Kf7-e8
10. Dg7xb7
1-0

Die Kommentare dieser Partie sind in drei Kategorien unterteilt:
1.       Bewertung (des Zuges oder der Stellung) mit Symbolen
2.       Text
3.       Nebenvarianten (mit oder ohne Text und Bewertung)

Zug- oder Stellungsbewertung
Fr die Bewertung von Zgen gibt es in der Schachliteratur eine Menge
Zeichen und Symbole. Einige sind bekannte Zeichen der Tastatur und somit
selbstverstndlich. Andere sind aber sehr spezifisch.
Einem guten Zug wird ein "!" hinzugefgt, whrend ein schlechter Zug mit
einem "?" versehen wird. Fr die Stellungsbewertung sind "+-" (mit
entscheidendem Vorteil) und "" (Wei steht besser) blich.

Das folgende Beispiel behandelt die Eingabe von Zeichen und Symbolen.
_        Spielen Sie einige Zge auf dem Brett
_        Rufen Sie die Partienotation mit [Partienotation] auf
_        Bearbeiten/Symbole hinzufgen (oder <F5>)
         Die nachfolgende Abbildung erscheint.
Die Abbildung enthlt alle Zeichen, die nicht ber die Tastatur eingegeben,
jedoch von TascBase verarbeitet werden knnen. Insgesamt knnen einem
Zug drei Symbole hinzugefgt werden.
_        Klicken Sie ein Symbol an
         Das Symbol erscheint im Eingabefeld oberhalb der
         [Ok]-Schaltflche. Dies ist ein normales Eingabefeld, in das alle
         Buchstaben, Zeichen und Symbole der Tastatur eingetragen werden
         knnen. Obwohl nicht blich, knnen auch Wrter von maximal drei
         Buchstaben einem Zug hinzugefgt werden.
_        Klicken Sie [Ok] an
         
Das gewhlte Symbol erscheint rechts neben dem Zug in der Partienotation.
Das Entfernen aller Bewertungen in der gesamten Partie geschieht durch nur
eine Aktion, nmlich: Bearbeiten/Partie freilegen/Symbole. Zur Entfernung
(oder nderung) der Bewertung eines einzelnen Zuges brauchen Sie in der
jeweiligen Stellung nur das Symbol-Fenster (F5) aufzurufen. Mittels
<Backspace> oder <Esc> wird der Inhalt das Eingabefeldes gelscht.

Text
Kommentare in Textform sind weniger abstrakt als Symbole, brauchen aber
mehr Platz. Das Zeichen zum Beispiel ist die Kurzfassung fr "mit der
Idee".
_        Klicken Sie [Kommentar] an.
         Es werden jetzt die ersten acht Zeilen des Partiekommentars gezeigt.
         Mit der Pfeil-Schaltflche knnen neue Zeilen erzeugt werden.
_        Klicken Sie die erste Zeile an und geben Sie einen beliebigen Text
         ein. Sie brauchen kein <Enter> einzugeben, um in die nchste
         Zeile zu gelangen. Weitere

Im Texteingaben erscheinen automatisch in der nchsten Zeile. Die einzelnen
Zeilen des Partiekommentars werden von TascBase z.B. unter
Partie/Partiebersicht mit einem Leerzeichen voneinander getrennt. Ein
Mausklick in einer neuen Zeile ist der einfachste Weg, einen neuen Absatz
anzufangen. ber <Enter> wird die Texteingabe beendet. Im
Kommentarfenster knnen auch Symbole eingefgt werden. Wenn dieses
Fenster aktiv ist, knnen Sie mit <F5> das Symbolfenster aufrufen. Nach
der Auswahl eines Symbols wird das Symbolfenster automatisch geschlossen.
Mit <F4> knnen Sie ein Fenster mit Sonderzeichen aufrufen. Die
gewnschte Buchstabe wird mit einem Mausklick aktiviert. Zustzlich
knnen Buchstaben und Zeichen des IBM-Zeichensatzes ber deren
ASCII-Codes eingetragen werden. Dazu drcken Sie die <Alt>-Taste und
geben den jeweiligen Code ein. In diesem Fenster kann die "figurine"
Notation verwendet werden. Beachten Sie bitte, da dann beim Drucken
analysierter Partien eine figurine Schriftart installiert sein mu. Le5 ist zwar
schn, aber auf Papier ist Le5 deutlicher als {SONDZEICHEN}e5.

Nebenvarianten
Das Eingeben von Nebenvarianten ist am einfachsten anhand eines Beispiels
zu erklren. Zur Verdeutlichung bestimmter Aspekte wird zuerst die
umstndliche Vorgehensweise demonstriert.
_        Datei/Neue Partiedatei: test
_        Datenbank/Datenbank Partieliste: [Maske]
_        Geben Sie fr Wei ein: Karpov
_        Geben Sie fr Schwarz ein: Sax
_        Klicken Sie [OK] an
_        Doppelklicken Sie die Partie Karpov-Sax, Linares, an Die Partie
         Karpov-Sax, Linares 1982 wird geladen.
_        Spielen Sie die Partie bis zum Zug 27. Df5+ nach.
_        Klicken Sie [Alternativen] an.
         Der schwarze Zug Kd7-e7 wird gezeigt. ML heit Main Line (die
         Hauptvariante). Die Zahl 23 bedeutet, da noch 23 Halbzge folgen
         (die Partie endet also nach dem 39. Zug von Wei).
_        Klicken Sie [1] an
         Der Pfeil vor dem Zug Kd7-e7 springt eine Zeile nach unten.
_        Klicken Sie das Feld c6 an (oder bewegen Sie den Knig mit der
         Maus nach c6)           Der Zug Kd7-c6 erscheint neben dem [1] auf
         dem Bildschirm.
_        Geben Sie die nachfolgenden Zge ein: 28.Dxb5+ Kd6 29. Db4
         Kd7 30. Td1+ Kc8 31. La6+
_        Bearbeiten/Letzte Verzweigung
         Die Partiestellung nach 27. Df5+ steht wieder auf dem Brett. Nach
         Kd7-c6 gibt es noch die 7 Halbzge, die Sie gerade eingegeben
         haben.
_        Spielen Sie die Nebenvariante bis 29. Db4+ nach.
         Es gibt jetzt noch 3 Halbzge. Schwarz hat statt 29. ... Kf7 eine
         bessere Verteidigung mit 29. ...Ke5
_        Klicken Sie [1] an
_        Gebe die Zge 29. ... Ke5 30. f4+ Kxf4 31. Tf1+ Ke3 32. c4 ein.
_        Bearbeiten/Letzte Verzweigung
         Die Partiestellung nach 29. Db4+ steht wieder auf dem Brett.
_        Klicken Sie [2] an
         Geben Sie die Zge 29. .. Dc5 30. Dxe4 Tfe8 31. Df4+ De5 32.
         Td1+ Kc7 33. Dxf7+ ein.
_        Partie/Partiebersicht
_        TascBase/TXT Export einstellen: wNumeriert
Wei: Karpov,A           Titel: IGM      Elo: 2710        Land: URS 
Schwarz: Sax,G           Titel: IGM      Elo: 2560        Land: HUN 
Ort: Linares             Runde: 3        Jahr: 1983-2
1. e4 c5 2. Sf3 e6 3. d4 cxd4 4. Sxd4 Sf6 5. Sc3 d6 6. g4 h6 7. Tg1 Le7 8.
Le3 Sc6 9. De2 Ld7 10. h4 Sxd4 11. Lxd4 e5 12. Le3 Lc6 13. Dd3 Da5
14. 0-0-0 Sxe4 15. Sxe4 d5 16. Db3 dxe4 17. Lc4 Tf8 18. Td5 Lxd5 19.
Lxd5 Td8 20. Lc4 Lb4 21. c3 b5 22. Le2 Ld6 23. Dd5 Ke7 24. Lc5 Lxc5
25. Dxe5+ Kd7 26. Dxc5 Dc7 27. Df5+ Ke7
         A) 27. ... Kc6 28. Dxb5+ Kd6 29. Db4+ Kd7
                 A.1) 29. ... Ke5 30. f4+ Kxf4 31. Tf1+ Ke3 32. c4
                 A.2) 29. ... Dc5 30. Dxe4 Tfe8 31. Df4+ De5 32. Td1+
                 Kc7 33. Dxf7+           30. Td1+ Kc8 31. La6+
28. Dxe4+ Kd7 29. Df5+ Ke7 30. Te1 Td6 31. Lc4+ Kd8 32. Lxb5 a6
33. La4 g6 34. Df3 Kc8 35. Te7 Td1+ 36. Kxd1 Dxe7 37. Da8+ Kc7 38.
Da7+ Kd6 39. Db6+
1-0

Die Variante A.2) 29. ... Dc5 ist wichtiger als 29. ... Kd7. Die Reihenfolge
der Varianten kann folgendermaen gendert werden:
_        Gehen Sie zur Stellung nach 29. Db4+
_        Klicken Sie [2] an
_        Bearbeiten/Variante wechseln
         Die Variante mit 29. ... Dc5 ist jetzt die Hauptvariante in der
         Variante A. Wenn Sie die eingegebene Variante behalten wollen,
         dann mssen Sie die Partie als neue Partie speichern. Die Partie ohne
         Analysen wird nachher nochmals bentigt.
_        Partie/Partie speichern
_        in Partiedatei

Es gibt jetzt zwei Partien Karpov-Sax, eine ohne und eine mit Analysen. Es
ist nicht mglich, den gleichen Zug zweimal als Alternative einzugeben.
Auch im Falle von Alternativen knnen wir, wie oben beschrieben, Text und
Symbole hinzufgen. Die aufgefhrte Vorgehensweise verschafft einen
Einblick in den Aufbau von Partieanalysen. Die Eingabe von Zgen kann
noch beschleunigt werden:
_        Datei/Partiedatei ffnen: test
_        Datenbank/Datenbank Partieliste: [Maske]
_        Geben Sie fr Wei ein: Karpov
_        Geben Sie fr Schwarz ein: Sax
_        Klicken Sie [OK] an.
_        Doppelklicken Sie die zweite Partie an.
         Die Partie Karpov-Sax ohne Analysen ist geladen.
_        Spielen Sie die Partie bis einschlielich 27. Df5+ nach.
_        Klicken Sie [Alternativen] an.
_        Klicken Sie das Feld c6 an.
         Ein Warnungsfenster mit dem Text "27. .. Kd7-c6 ersetzt 27. ...
         Kd7-e7" erscheint.
_        Klicken Sie [Alternative] an.
         Sie befinden sich jetzt in der Variante mit Kc6.
Auf diese Art und Weise knnen Sie schnell die Nebenvarianten eingeben.
Die dritte Methode ist am bequemsten, was anhand der Grundstellung
demonstriert wird.
_        Partie/Neue Partie oder <Strg N>.
_        Geben Sie die Zge 1. e4 c5 2. Sf3 d6 3. d4 cxd4 4. Sxd4 Sf6 ein.
_        Partie/Partiebersicht oder <Strg V>.
_        TascBase/TXT Export einstellen: Numeriert
_        Klicken Sie 2. Sf3 in der Notation an.
         Auf dem kleinen Brett befindet sich die Stellung nach 2. Sf3.
_        Klicken Sie das Feld c6 an.
         Der schwarze Springer steht auf c6. In der Notation ist dieser Zug
         als Alternative fr 2. ... d6 eingegeben.
_        Klicken Sie 2. Sf3 in der Notation an.
_        Klicken Sie das Feld e6 an
         e7-e6 steht als B-Variante in der Notation.
_        Geben Sie den Zug 3. d4 ein
_        Nehmen Sie einen Zug zurck oder klicken Sie 2. ...e6 an
_        Klicken Sie das Feld b1 an
         Der Zug 3. Sc3 erscheint als Alternative in der Nebenvariante B).

Auf diese Weise knnen Partien am schnellsten mit Varianten und
Untervarianten versehen werden. Text und Bewertungen knnen in diesem
Fenster allerdings nicht eingegeben werden.

19. Die Partiebersicht

Der Computer kann im Schach uerst hilfreich sein.
Ein Schachbuch bietet viel weniger Mglichkeiten, ist aber manchmal
bersichtlicher. Dank der Partiebersicht-Funktion von TascBase
verschwindet auch dieser Vorteil des Buches.
_        Partiedatei /Partiedatei ffnen: 93tilbrg.tbg
_        Partiedatei /Partiedatei Liste
_        [Maske]
_        Geben Sie bei Wei ein: Cifuentes
_        Doppelklicken Sie auf die Partie Cifuentes-Agdestein mit 122 Zgen.
_        Partie/Partiebersicht oder < Ctrl v >
Im Diagramm erscheint die Stellung nach dem Zug, auf dem sich der Cursor
befindet, hier ist das Zug 28. Rechts oben im Fenster sehen Sie die
Partie-Informationen. Mit der vertikalen Bildlaufleiste und den Pfeilen
knnen Zge oder Text auf den Bildschirm gebracht werden, die im
Augenblick nicht zu sehen sind. Mit der horizontalen Bildlaufleiste knnen
Sie die Partie schnell vorspielen (siehe Kapitel 4: Eine Partie nachspielen).
Der Text kann auf verschiedene Arten dargestellt werden.
_        TascBase/TXT Export einstellen
_        Whlen Sie eine Einstellung bei Modell.
_        Whlen Sie eine Mglichkeit bei Notation.
_        Geben Sie bei Objekte an, was auf dem Bildschirm erscheinen soll.
_        Whlen Sie den richtigen Platz fr das Ergebnis.
_        Figurensymbole oder Buchstaben?
_        [Ok]

Diese Funktion (einschlielich [weitere]r Einstellungen) wurde schon
erschpfend bei TascBase/TXT Export einstellen abgehandelt.

Um schnell zu sehen, welches Modell zur geladen Partie am besten pat,
drcken Sie <Strg M>. Die verschiedenen Einstellungen werden dann der
Reihe nach angezeigt. Ein Klick auf einen Zug bringt die Stellung nach
diesem Zug auf das Brett. Mit den Pfeiltasten kann vorwrts oder rckwrts
gespielt werden. Auch Analysen knnen nachgespielt werden. Ein Klick auf
einen Zug in einer Variante reicht. Auf dem kleinen Brett knnen auch Zge
gespielt werden. Existiert ein Zug noch nicht, dann wird er als Alternative
im Text (und auch in der Partie) eingefgt. Wollen Sie die Partie mit den
neuen Varianten speichern, vergessen Sie nicht, die Partie mit Partie/Partie
speichern zu speichern. Mehr ber diese Mglichkeiten finden Sie im
Kapitel: Das Kommentieren einer Partie.

Men-Befehle

TascBase

TXT Export einstellen
Sie finden alle Erluterungen im Kapitel 16: Einstellungen in TascBase. Es
ist von Bedeutung, da hier die verschiedenen Textfarben schnell gendert
werden knnen. In der Partiebersicht ist es wichtig, da die verschiedenen
Kommentare und Varianten einer Partie durch andere Farben leicht
voneinander unterschieden werden knnen. Bei [weitere] Einstellungen sind
Zahlen fr die Farben einzugeben. Welche Zahl welcher Farbe entspricht,
kann in der folgenden Menoption eingestellt werden. 

Farben einstellen
Sie finden alle Erluterungen im Kapitel 16:
TascBase einstellen "16b: Farben einstellen".

Modell wechseln
Diese Funktion bringt das nchste Modell auf den Bildschirm. Mit <Strg
M> knnen Sie schnell zwischen den verschiedenen Modellen wechseln.

Nchste Partie laden
Auch in dieser Umgebung knnen ausgewhlte Partien mit Nchste Partie
laden oder <F9> geladen werden.

Vorige Partie laden
Mit dieser Funktion kann die vorherige ausgewhlte Partie geladen werden.
Das Tastaturkommando ist <F10>.

TXT Partie exportieren
Die aktive Partie kann in eine Textdatei geschrieben werden. Beim
Aktivieren dieser Funktion erscheint das Dateiauswahlfenster. Die bei
TascBase/TXT Export einstellen eingestellten Werte sind wirksam. Wenn Sie
PRN als Dateinamen eingeben, wird die Partie direkt ausgedruckt.
Vergessen Sie nicht, da der Drucker eingeschaltet und bereit sein mu.

Ende
Mit dieser Funktion kehren Sie zum Hauptbildschirm zurck. Die aktive
Partie wird in den Hauptbildschirm bernommen.

20. Drucken
TascBase ist eine groe Hilfe, um Ihre Partien mit Analysen und
Diagrammen auf Papier zu bringen. Das Einzige, das Sie brauchen, ist ein
Drucker. Es ist egal, welcher. Sie knnen die Partien unmittelbar zum
Drucker senden oder zuerst in eine Datei exportieren. Beide Mglichkeiten
stellen wir zur Diskussion:
Was knnen Sie drucken?
         eine einzige Partie
         ausgewhlte Partien
         eine Partiedatei
         nur die Partiedaten (den Kopf der Partie)
         Diagramme
         Schlssel
         die Datenbank

Partie(n)
Wie sollen die Partien zu Papier gebracht werden? In langer oder kurzer
Notation, mit oder ohne Analysen und Kommentaren, mit oder ohne
Diagrammen? Dies alles mu auf dem Hauptschirm von
TascBase/TXT-Export einstellen eingestellt werden. Wir gehen davon aus,
da die Standardeinstellungen geladen sind.

Wir exportieren eine Partie.
_        TascBase/Datenbank Partieliste
_        Auf eine Partie doppelklicken
_        Partie/TXT Partie exportieren
         Das Dateifenster mit 'Exportiere gegenwrtige Partie' erscheint im
         aktiven Unterverzeichnis C:\TASCBASE\EXPORT.
_        Geben Sie einen Namen ein, z.B. testgame und klicken Sie auf [Ok]
         TascBase speichert die Partie in dieser Datei.
         Auf der Festplatte ist jetzt C:\TASCBASE\EXPORT\TESTGAME.TXT vorhanden.
_        TascBase/Ende
         Sie verlassen TascBase. Sie sehen: C:\TASCBASE.
_        Geben Sie ein: cd export <enter>
_        Geben Sie ein: edit testgame.txt (oder den Namen Ihres Texteditors
         oder Ihrer Textverarbeitung)
Im Editor knnen Sie eventuelle Anpassungen vornehmen.
Weitere Partien knnen Sie auf Wunsch in die gleiche Datei exportieren.

Wir drucken eine Partie direkt.
_        TascBase/Datenbank Partieliste
_        Doppelklicken Sie auf eine Partie.
_        Partie/Export TXT Partie
         Das Dateiauswahlfenster mit 'Exportiere gegenwrtige Partie'
         erscheint im aktiven Unterverzeichnis C:\TASCBASE\EXPORT.
         Achten Sie darauf, da Ihr Drucker eingeschaltet und bereit ist.
_        Geben Sie PRN als Namen ein und klicken Sie [ok].

Beim Drucken von ausgewhlten Partien oder einer ganzen Partiedatei
mssen Sie genau gleich vorgehen. Wo im Programm knnen wir
exportieren?
1. Eine Partie
Die gegenwrtige Partie kann in verschiedenen Stellen innerhalb des
Programms exportiert werden. Im Hauptschirm:
_        Partie/Export TXT Partie
In der Partiebersicht:
_        Partie/Partiebersicht/TascBase/Export TXT Partie

2. Ausgewhlte Partien
Partien auszuwhlen ist nur in der Suchumgebung der Datenbank und der
Partiedatei mglich. Dort knnen sie auch exportiert werden. Es ist hier
noch mglich, die Einstellungen fr den Export zu ndern.
_        Datenbank/Datenbank Partieliste
_        Whlen Sie die gewnschten Partien aus.
_        Auswahl/Export TXT Partien
_        Datenbank/Datenbank Schlssel
_        Suchen Sie einen Schlssel mit direkten Partien.
_        Whlen Sie die gewnschten Partien aus.
_        Auswahl/Export TXT Partien
_        Datei/Partiedatei Partien
_        Whlen Sie die gewnschten Partien aus.
_        Auswahl/Export TXT Partien

3. Eine Partiedatei
Alle Partien einer Partiedatei knnen vom Hauptschirm exportiert werden.
_        Transport/Export TXT Partien
Sehen Sie das Kapitel Partie-Konvertierer.

Die Partieliste
In der Partieliste werden nur die Informationen (der 'Kopf') der Partien
angezeigt, keine Zge. Sie knnen bestimmen, welche Information angezeigt
werden sollen. Die Anordnung ist nur dann zulssig, wenn alle
Informationen in eine Zeile passen. Ein Beispiel :
E32   Alterman [ISR] - Pliester [NED]        Tilburg (1)     1993   1-0  42
D85   Atalik [TUR] - Tukmakov [UKR]          Tilburg (1)     1993   1-0  40
B09   De Firmian [USA] - Dao [VIE]           Tilburg (1)     1993   1-0  55
D27   Dorfman [FRA] - Seirawan [USA]         Tilburg (1)     1993   1-0  43
E97   Gurevich [BEL] - Marin [ROM]           Tilburg (1)     1993   1-0  37
B20   Knoppert [NED] - Kuijf [NED]           Tilburg (1)     1993   1-0  38


Die Partiezeilen knnen an den gleichen Stellen wie ausgewhlte Partien
exportiert werden. Diese Option ist immer eine Menzeile unterhalb von
TXT Partien exportieren. Ein Beispiel:
_        Datei/Partiedatei Liste
_        Whlen Sie die gewnschten Partien aus.
_        Auswahl/TXT Partiezeilen exportieren

Diagramme
Diagrammen knnen auf zwei Arten exportiert werden:
         als Text zur weiteren Verarbeitung in einer Textverarbeitung oder
         einem DTP-Programm (Sehen Sie das Kapitel: TascBase einstellen)
         als Diagramm zum Drucker

Sie schalten den Drucker ein und whlen:
_        Transport/Diagramm drucken
         Die Einstellungen, die Sie vornehmen knnen, sind selbsterklrend.
         Vielleicht mssen Sie mit dem Gitter (Raster) und der Auflsung
         experimentieren. Nach dem Drucken eines Diagramm mssen Sie auf
         dem Drucker einen Seitenvorschub auslsen, falls Sie nicht mehr als
         ein Diagramm drucken mchten. Schlssel
_        Datenbank/Datenbank Schlssel/TascBase/
         TXT Schlssel exportieren
In der Abbildung werden 16 Schlssel exportiert. Die Stellung nach 1. e4 e5
2. Lc4 steht auf dem Brett. Es ist auch mglich, alle Schlssel zu
exportieren. Es ist ausreichend, wenn die Grundstellung auf dem Brett steht.
Im Fenster knnen verschiedene Einstellungen vorgenommen werden. Neben
den Schlsseln knnen auch alle Partien exportiert werden. Hierzu mu nur
das Kstchen angekreuzt werden. Bei Einrcken kann eine Zahl von 1 bis 9
eingegeben werden. Einrcken ist nur sinnvoll, wenn die Einstellungen der
Schlsselzeile entsprechend angepat sind. Im folgenden Beispiel steht
Einrcken auf 1. Die Schlsselzeile zeigt nur den Schlsselcode und die
Schlssel. Auf dem Brett ist die Stellung nach den Zgen 1. e4 e5 2. Lc4.
Bei "Ebenen" steht die Anzahl der gewnschten Alternativen. Meistens wird
dies alles sein, 99 reicht deshalb. Datenbank =
C:\TASCBASE\TBBASE\STANDARD.TBD
-        Anzahl Schlssel in der Datenbank        = 16747 
-        Anzahl Partien in der Datenbank          = 0
-        Schlssel                                = 16
-        Partien =                                = 0
 C23    2. Lc4
 C24      2. .. Sf6
 C24        3. d4
 C24          3. .. ed4
 C24            4. Sf3
 C24               4. .. Se4
 C24                5. Dd4
 C24                  5. .. Sf6
 C24                    6. Lg5
 C24                     6. .. Le7
 C24        3. d3
 C24          3. .. c6
 C23      2. .. Lc5
 C23        3. Dg4
 C23        3. Sf3


21. Ein Suchmuster erstellen

Das Suchmuster ist ein Teil der Suchmaske. Um nach einem Muster suchen
zu knnen, mu in der Suchumgebung w Muster aktiviert ist.
_        Datei/Partiedatei laden: 93tilbrg.tbg
_        Bearbeiten/Muster erstellen

In der Suchumgebung werden die Kriterien, denen die gewnschten Partien
entsprechen mssen, ausgewhlt. Die Suche nach bestimmten Erffnungen
und Partiedaten ist bereits behandelt worden. Mit Hilfe eines definierten
Musters knnen Sie nach zustzlichen Merkmalen in einer Partie suchen.
Der Begriff Muster ist sehr weitlufig und kann sich auf eine Stellung,
mehrere Stellungen, einen Zug oder einen Text beziehen. Eine Aufzhlung
einzelner Mglichkeiten verdeutlicht den Begriff "Muster". Sie knnen nach
Partien mit folgenden Merkmalen suchen:           Der isolierte Bauer
         Der falsche Lufer
         Die Rochade nach dem 50. Zug
         Entscheidender Vorteil fr Wei, aber Schwarz gewinnt
         Qualittsvorteil fr Wei

Die Materialsuche
Die Zahlen neben den Figuren im Musterfenster zeigen an, wieviele dieser
Figuren mindestens bzw. hchstens auf dem Brett stehen drfen. Mit dem
derzeitig eingestellten Muster werden alle Partien des Interpolis-Turniers
aufgefunden. Sie entsprechen dem Muster. Setzen Sie die Anzahl der Damen
und Trme auf Null, dann erlaubt das Muster keine Damen und Trme auf
dem Brett. Bei der Suche in der Partiedatei Interpolis 1993 werden jetzt nur
noch Partien gefunden, in denen alle Damen und Trme getauscht worden
sind. Bitte machen Sie eine Probe:
_        Klicken Sie mit der Maus in das Eingabefeld neben der weien
         Dame
_        Drcken Sie <Backspace>
_        Geben Sie 0 ein
         Wiederholen Sie diese Aktion fr die schwarze Dame und die beiden
         Trme.
_        TascBase/Ende mit Stellung
         Das Hauptfenster erscheint.
_        Datei/Partiedatei Liste
_        [Maske]
_        Eingestelltes
_        [OK]

Die Suchaktion wird gestartet. Die erste Partie, die auf dem Bildschirm
erscheint, ist Van Wely - Geller.
_        Klicken Sie die Zeile Van Wely-Geller an
         Die Partie wird auf dem kleinen Brett geladen. Mit <Strg P>
         gelangen Sie zur ersten Stellung ohne Trme und Damen. Im 38.
         Zug verschwindet der letzte Turm vom Brett.

Inzwischen wird im Hintergrund nach weiteren Partien gesucht, die dem
Muster entsprechen. Nachdem alle 318 Partien berprft worden sind,
knnen Sie feststellen, da 54 Partien ohne Trme und Damen enden. Um
schnell zum Musterfenster zurckzukehren machen Sie folgendes: 
_        Klicken Sie [Maske] an
_        Klicken Sie [Muster] an

Materialdifferenzen suchen
Wei hat eine Qualitt mehr oder Schwarz ist einen Bauern im Vorteil. Die
weiteren Figuren auf dem Brett sind unwichtig. Die Suche, nach welcher
Materialdifferenz auch immer, ist einfach. 
Es kann nach jeder Materialdifferenz gesucht werden. Vorher mu aber das
Brett geleert und das Muster gelscht werden.
_        Muster/Material lschen
_        TascBase/Brett leeren
Whlen Sie Material zeigt Differenz an. Geben Sie jetzt bei der weien
Dame 1-1 und beim schwarzen Turm 1-1 ein. Die Nummer neben den
Figuren zeigen jetzt nicht mehr die Anzahl der Figuren auf dem Brett an,
sondern beziehen sich auf die Materialdifferenz zwischen Wei und Schwarz.
Im Interpolis-Turnier 1993 werden diese Bedingungen von zwei Partien
erfllt.

Figuren auf dem Brett suchen
Stellungen fr ein Suchmuster werden hnlich eingegeben, wie im Kapitel
'Stellungseingabe' behandelt. Klicken Sie die gewnschte Figur und
anschlieend das Feld auf dem Brett an. Mit der rechten Maustaste knnen
Sie eine bereits aufgestellte Figur wieder entfernen. Wenn Sie auf g1 einen
Knig eingeben, mu sich der Knig irgendwann in der Partie auf diesem
Feld befinden. Sie werden jetzt nach Partien suchen, in denen alle Lufer
fianchettiert sind und beide Spieler kurz rochiert haben.
_        TascBase/Anfangsstellung
_        TascBase/Brett leeren

Das Brett ist jetzt leer und Sie knnen beliebig Figuren eingeben.
_        Geben Sie folgende Stellung ein:
         Wei: Kg1, Lb2, Lg2, Bauern f2, g3, h2
         Schwarz: Kg8, Lb7, Lg7, Bauern f7, g6, h7
Wenn Sie dieses Suchmuster erstellen, knnen Sie sehen, da nur die Partie
Hansen-Lutz dem Muster entspricht.
Es gibt weitaus mehr Suchmglichkeiten, als die drei erwhnten.
_        Muster/Einfachmodus
Das Fenster in der Abbildung erscheint.
Auch in diesem Fenster knnen wir nach Material, Materialdifferenz oder
Figuren auf dem Brett suchen. Zustzlich gibt es noch viele andere
Suchmglichkeiten, die auch kombiniert werden knnen. 

Alternativen
Zu einer analysierten Partie gehren Nebenvarianten. Wenn diese Option
aktiv ist, dann werden auch sie in die Suche nach dem eingestellten Muster
einbezogen. 

Suchen:

Minimum
Das definierte Muster kann ein- oder mehrmals in einer Partie enthalten sein.
Fr bestimmte Muster ist es wichtig, da sie fters auftauchen. Wenn Sie
z.B. werden nach Stellungen mit einem Materialverhltnis Turm (mit oder
ohne Bauern) gegen Bauern suchen, werden sehr viele Stellungen gefunden,
wenn das Minimum auf 1 gesetzt wird. Jedes Turmendspiel mit einem
bergang ins Bauernendspiel entspricht dem Muster. Wei schlgt den
schwarzen Turm und schon steht das erwnschte Materialverhltnis auf dem
Brett. In diesem Fall ist es sinnvoll, das Minimum auf 2 oder hher zu
setzen. Das Minimum bestimmt, wie oft das definierte Muster in der Partie
vorkommen mu. Dies kann auch bei der Suche nach positionellen
Merkmalen von Vorteil sein. Eine offene Linie, die nach zwei Zgen wieder
geschlossen wird, wird kaum von Bedeutung sein.

Text und Symbole
Ein Zug kann mit zwei Arten von Kommentaren versehen sein: 
1. Text,
2. Bewertung durch Symbole.
Nach beiden Kommentarvarianten kann gesucht werden. Die Texteingabe
erfolgt mit der Tastatur. Die Symbole knnen mit <F5> oder
Bearbeiten/Symbole hinzufgen eingetragen werden. 

Am Zug
In bestimmten Fllen kann es wichtig sein, zu definieren, wer am Zug ist.
Oft ist das aber unwichtig und deshalb ist W/S voreingestellt.

Zge suchen
Zur Suche nach bestimmten Zgen gibt es eine Reihe von Mglichkeiten.
Fr jeden Teil eines Zuges gibt es Eingabefelder. 

Nr.      Hier wird die Zugnummer eingegeben. Der Suchbereich kann
         folgendermaen definiert werden:         
         >       alle Zge nach der Zugnumme
         <       alle Zge vor der Zugnummer
         =       die exakte Zugnummer
Figur    Die Buchstabe einer Figur wird von den Export TXT-Einstellungen
         bestimmt. In der Voreinstellung sind dies die blichen deutschen
         Bezeichnungen KDTLS.
von      Die Koordinaten des Startfeldes eines Zuges.
schlgt  Wenn eine Figur geschlagen werden soll, kann hier ein 'x'
         eingetragen werden.
nach     Die Koordinaten des Zielfeldes eines Zuges.
mit      Wird nur bei Schachgeboten oder Bauernumwandlungen verwendet.

Die Verwendung von ? fr eine beliebige Figur, Linie oder Reihe ist erlaubt.
Mit L??xh7+ wird nach dem klassischen Luferopfer auf h7 gesucht. Dabei
ist es unwichtig, ob der Lufer vom Feld g6, f5, e4, d3, c2 oder b1 kommt.
Im weiteren Verlauf dieses Kapitels wird gezeigt, wie das Muster noch
genauer definiert werden kann.

Weitere Beispiele:
>40 Ke1-g1       Partien, in denen die Rochade nach dem 40. Zug
                 stattgefunden hat. 
<30 ?7-?8S       Unterverwandlung in einen Springer vor dem 30. Zug.

Spiegeln

W-S spiegeln
Wenn diese Option aktiv ist, wird nicht nur nach Lxh7+, sondern auch nach
Lxh2+ gesucht. Materialverhltnisse mit vertauschten Farben werden
ebenfalls gefunden. Das Brett wird horizontal gespiegelt.

a-h spiegeln
Das Brett wird vertikal gespiegelt. So knnen z.B. Randbauern gefunden
werden, da bei der Suche nach einem a-Bauern auch h-Bauern gefunden
werden. Diese Option ist besonders im Endspiel wichtig.

Nach positionellen Merkmale suchen
Im nchsten Beispiel suchen wir nach Stellungen mit einem isolierten Bauer
auf der d-Linie.
_        Klicken Sie den weien Bauer im Materialfenster an.
         Er wird mit einem schwarzen Rahmen markiert.
_        Klicken Sie das Feld d4 an
         Der Bauer erscheint auf dem Feld d4
_        Klicken Sie in das Quadrat unter dem Fragezeichen.
         Das Quadrat wird aktiviert; der weie Bauer erscheint im Quadrat.
_        Bewegen Sie den Mauszeiger ber das Brett
         Er verwandelt sich in einen kleinen weien Bauern.
_        Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Felder c2 bis c7, d2,
         d3, d5, d6, d7 und e2 bis e7.   Es erscheint auf jedem dieser Felder
         ein kleiner weier Bauer mit einem Kreuz. Das heit, da sich auf
         diesen Feldern kein weier Bauer befinden darf.
_        Klicken Sie den schwarzen Bauern im Materialfenster an.          Er
         wird mit einem schwarzen Rahmen markiert.
_        Klicken Sie in das nchste leere Quadrat unter dem Fragezeichen.     
         Das Quadrat wird aktiviert; der schwarze Bauer erscheint im
         Quadrat.
_        Bewegen Sie den Mauszeiger wieder ber das Brett.
         Der Mauspfeil verwandelt sich in einen kleinen schwarzen Bauern.
_        Klicken Sie mit der rechten Maustaste die Felder d5, d6 und d7 an.     
         Vor dem weien d-Bauern darf sich kein schwarzer Bauer befinden.
_        Klicken Sie mit der linken Maustaste die Felder c6, c7, e6 und e7
         an.     Es erscheint auf jedem dieser Felder ein kleiner schwarzer
         Bauer. Auf der c- und e-Linie drfen schwarze Bauern stehen.
_        Geben Sie die Materialverhltnisse entsprechend der Abbildung ein
         und aktivieren Sie die Option "W-S spiegeln".
_        TascBase/Ende mit Stellung
_        Datei/Partiedatei Liste
Es werden 14 Partien gefunden.

Wir kehren zum Musterfenster zurck und geben neben dem kleinen
schwarzen Bauer die Zahl 2 ein. Das heit, da mindestens zwei Bauern auf
den durch die kleinen Bauern markierten Feldern stehen mssen. Auf diese
Art und Weise werden Stellungen mit nur einem schwarzen c- oder e-Bauern
eliminiert. Es werden jetzt nur noch zwei Partien gefunden.

Zusammengefat:
Groe Figuren auf dem Brett:     Die Figuren mssen sich in den gesuchten
                                 Stellungen genau auf diesen Feldern
                                 befinden.
Kleine Figuren auf dem Brett:    Die Figuren mssen mindestens so oft auf
                                 den angegebenen Feldern stehen, wie durch
                                 der Zahl hinter dem Quadrat angegeben ist.
Verbotene Figuren:               Die kleinen Figuren mit den Kreuzen geben
                                 an, da die jeweiligen Figuren nicht auf den
                                 bestimmten Feldern stehen drfen. 

Bemerkung
Die Erstellung eines Musters kann auch innerhalb der Suchumgebung
durchgefhrt werden:
_        Partie/Partiedatei Liste oder Datenbank/Datenbank Liste
         Das Auswahlfenster erscheint.
_        [Maske]
         Die Suchmaske erscheint.
_        [Muster]


22. Die Stellungseingabe

Um eine Erffnung zu studieren, bentigen Sie die ganze Partie. Bei der
Untersuchung von Endspielen, Schachproblemen oder Kombinationen sind
die Anfangszge der Partie nicht so interessant, berflssig oder sogar
unmglich. Bei Schachproblemen gibt es gar keine vorausgegangenen Zge.
Es gibt zwei Arten, ein Partiefragment zu erstellen: Die Anfangszge knnen
durchgespielt werden oder die Stellung wird direkt aufgebaut. Wir wollen
hier die zweite Mglichkeit besprechen. Wir bauen eine Stellung auf.
_        Bearbeiten/Stellungseingabe
         Es erscheint ein Schachbrett, ein Fenster mit Figuren und ein Men.     
         Auf dem Brett befindet sich dieselbe Stellung wie auf dem
         Hauptbildschirm.

_        TascBase/Brett leeren
         Alle Figuren und Bauern verschwinden.
_        Klicken Sie mit der Maus auf den weien Knig und bewegen Sie
         den Mauszeiger auf das Brett.   Der Mauszeiger verwandelt sich in
         einen weien Knig.
_        Klicken Sie auf a5.
         Der weie Knig steht nun auf a5.
_        Klicken Sie den weien Bauern im Fenster an.
         Klicken Sie nacheinander auf f2, g2 und h2.
         Die Figur, die von der Maus aufgenommen wurde, kann als
         "Stempel" verwendet werden. 
_        Stellen Sie auf dieselbe Weise die schwarzen Figuren Ka8, 
         Bauern f4, g4 und h4 auf.
_        Whlen Sie w Schw.(arz) am Zug.
_        TascBase/Ende mit Stellung
         Die Stellung erscheint auf dem Hauptschirm. Es knnen nun Zge
         ausgefhrt werden, Namen der Spieler eingegeben werden usw.. Nur
         Aktionen, die mit Erffnungen zusammenhngen, sind nicht
         mglich.

Einige Besonderheiten

_        Der 'Stempel' verwandelt sich wieder in einen normalen Mauszeiger,
         wenn Sie auerhalb des Brettes oder im Fenster die linke Maustaste
         drcken.
_        Ein Feld kann durch Drcken der rechten Maustaste geleert werden,
         unabhngig davon, wie der Mauszeiger aussieht.
_        Eine aufgebaute Stellung hat eine Vergangenheit. Der letzte Zug
         kann f2-f4 gewesen sein. Mit einem Bauern auf e4 kann Schwarz en
         passant schlagen. Das Eingeben von 'f' unter 'EP-Linie' ermglicht
         exf3.
_        Bei der Eingabe von Knigen und Trmen werden automatisch die
         entsprechenden Rochaden zugelassen, sofern Knige und Trme sich
         in ihren Grundstellungen befinden. Gegebenenfalls knnen die
         Rochaden ausgeschlossen werden.
_        Ein Partiefragment kann mit jeder beliebigen Zugnummer beginnen.
         Die Standardeinstellung ist der erste Zug. Es kann eine andere
         Zugnummer eingegeben werden, wenn z.B. eine Partie vorzeitig
         abgebrochen wurde (Hngepartie).
_        Die aufgebaute Stellung mu legal sein, sonst erscheint eine
         Warnung. Das Programm achtet nur auf einige materielle
         Gegebenheiten: z. B. zwei Knige derselben Farbe auf dem Brett
         oder zu viele Bauern (z. B. neun einer Farbe). Desweiteren wird nur
         geprft, ob die Seite, die am Zug ist, im Schach steht.
_        Figuren knnen nicht nur mit der Maus sondern auch mit der
         Tastatur eingegeben werden. <q> = weier Knig           <a> =
         schwarzer Knig
         <w> = weie Dame                <s> = schwarze Dame
         <e> = weier Turm               <d> = schwarzer Turm
         <r> = weier Lufer             <f> = schwarzer Lufer
         <t> = weier Springer           <g> = schwarzer Springer
         <y> = weier Bauer              <h> = schwarzer Bauer


Menoptionen

TascBase

Anfangsstellung
Die Grundstellung einer Schachpartie, also mit 16 Figuren und 16 Bauern,
wird aufgebaut.

Brett leeren
Alle Figuren werden vom Brett entfernt.

Partiestellung
Die Stellung auf dem Brett im Hauptbildschirm wird bernommen.

Ende
Nach dem Whlen von Ende erscheint wieder der Hauptschirm. Eine
eventuell aufgebaute Stellung geht verloren. Die Stellung, die vor der
Stellungseingabe auf dem Brett stand, erscheint wieder. 

Ende mit Stellung
Die vernderte Stellung wird in den Hauptbildschirm bernommen. Es kann
ein Warnungsfenster erscheinen, da sich die Stellung auf dem
Hauptbildschirm verndert hat und noch nicht gespeichert wurde.

23. Das Kopieren von Partien

Partien knnen zwischen einer Datenbank und Partiedateien sowie innerhalb
von Partiendateien kopiert werden. Die Orginale bleiben natrlich erhalten.
Fr verschiedene Anwender ist das Kopieren von Partien unterschiedlich
wichtig. Niemand kann jedoch auf das Kopieren von Partien verzichten. Es
ist ntig fr:
_        den Import neuer Partien in TascBase
_        den Austausch von Partien
_        die Aktualisierung der Erffnungsdatei
_        die Arbeit mit eine Arbeitsdatei
_        die Erstellung spezifischer Sammlungen/Themendateien
_        das Lschen aller Analysen einer Partiedatei
_        das physikalische Lschen von Partiedateien
_        die Sortierung einer Partiedatei

Wir wollen anhand praktischer Beispiele die erwhnten Mglichkeiten
besprechen. Die beiden letztgenannten werden am Ende dieses Kapitels
besprochen. Wir ffnen eine Datenbank und zwei Partiedateien.
_        Datenbank/Datenbank ffnen      standard.tbd
_        Datei/Partiedatei ffnen        93tilbrg.TBG
_        Datei/Neue Partiedatei          test.tbg
         (Wenn bereits eine Partiedatei test.tbg besteht, whlen Sie einen
         anderen Namen)

Kopieren einer Partie
Eine einzelne Partie kann am schnellsten kopiert werden, wenn Sie diese
Partie laden und anschlieend in der gewnschten Datei speichern. Wir laden
eine Partie aus der Datenbank und kopieren sie:
_        Datenbank/Datenbank Liste
         Doppelklicken Sie auf eine beliebige Partie.
         Die Partie wird geladen.
_        Datei
         Klicken Sie test.tbg an.
_        Datei/Partie speichern
_        in Partiedatei

Die Partie befindet sich jetzt sowohl in der Datenbank als auch in der Datei
test.tbg.

Kopieren von mehreren Partien
Um eine ganze Partiedatei, ausgewhlte Partien oder noch in der Suchmaske
nher zu spezifizierende Partien zu kopieren, whlen Sie:
_        Transport/Partien kopieren
Die geffnete Datenbank und die Partiedateien werden sowohl unter Quelle
als auch unter Ziel aufgefhrt. Nun knnen sie entsprechend ausgewhlt
werden. Die jeweilige Dateiendung gibt an, ob es sich um eine Datenbank
oder eine Partiedatei handelt. Die Endung .tbd kennzeichnet eine Datenbank.
Beispiel:
_        Quelle          standard.tbd
_        Ziel            test.tbg
_        Methode         Maske benutzen
_        [Kopieren]
         Die Suchmaske erscheint. In den Eingabefeldern knnen noch
         Eingaben von frheren Suchaktionen stehen. Deshalb sollten sie
         zunchst auf [Leeren] klicken. _         Geben Sie ein: Hbner
_        [Kopieren]
         Alle Partien von Hbner werden aus der Datenbank in die Partiedatei
         Test kopiert. Die Hbner-Partien in der Datenbank bleiben
         selbstredend erhalten. Das Voranschreiten des Proze ist am Zhler
         ablesbar.

Anmerkung:
Wenn Sie fr Quelle und Ziel die selbe Datei whlen, erscheint eine
Warnung: Quellenangabe und Ziel stimmen berein.

Optionen

Analysen lschen
Alle Analysen einer Partie (Bewertungen, Kommentare, Varianten) knnen
beim Kopieren entfernt werden. In der Quelle bleiben sie selbstverstndlich
erhalten.

Schlsselcode lschen
Bei Auswahl dieser Option wird der Schlsselcode der Erffnung gelscht.
In diesem Falle werden die Partien beim Import in eine Datenbank mit den
Schlsseln der Datenbank versehen. Beim Export von Partien ist es besser,
die Schlsselcodes beizubehalten. So knnen Sie auch in Partiendateien nach
Erffnungen suchen. 

Repertoire
Nur die Partien, die dem definierten Repertoire entsprechen (siehe Kapitel
11), werden kopiert. Diese Option ist nur bei einer geffneten Datenbank
aktiv. Beim Kopieren innerhalb von Partiedateien kann das Repertoire nicht
eingesetzt werden.

Methode

Alles
Der Inhalt der gesamten Datei (Datenbank oder Partiedatei) wird kopiert. 

Maske benutzen
Nach der Auswahl und einem Klick auf [Kopieren] erscheint die Suchmaske.
Nur die Partien, die der Suchmaske entsprechen, werden kopiert. In dem
Kapitel 'Die Suchmaske' wird die Suchmaske ausfhrlich behandelt. 

Ausgewhlte Partien
Wenn in der aktivierten Quelle Partien ausgewhlt sind, werden diese Partien
kopiert. Ihre Anzahl wird angegeben.

Kopieren aus verschiedenen Dateien
Datenbanken mit 300.000 Partien sind heute keine Ausnahme mehr. Es ist
komfortabel, alle Partien in einer einzigen Datei zu haben. Man kann z.B.
auf einen Schlag alle Partien eines Spieler suchen. Aber groe Datenbanken
haben auch Nachteile. Verschiedene Aktionen bentigen viel Zeit. Dateien
ber 25 MB sind einfach unhandlich. Thematisch gegliederte Datenbanken
(z. B. Partien von vor 1945, Sizilianisch, Fernschachpartien, ...) haben
Vorteile. Sie sind naturgem kleiner und deshalb einfacher handzuhaben.
Den Nachteil, da mit Suchaktionen nicht alle gewnschten Partien
aufgefunden werden knnen, kennt TascBase nicht. Das Suchen in mehreren
Dateien ist ein Kinderspiel. Hierzu knnen auf der linken Seite das
Verzeichnis und eine Dateieliste angegeben werden.

Verzeichnis
Wenn diese Option gewhlt wird, werden alle Partiedateien eines
Verzeichnisses als Quelle angesehen. Mit einem einfachen Anklicken dieser
Option kann eine umfangreiche Suchaktion gestartet werden. Sie haben z. B.
25 verschiedene Partiedateien in einem Verzeichnis. Welche Suchaktion Sie
durch fhren wollen, ist belanglos. Anstatt 25 mal eine Datei zu ffnen,
knnen Sie die Aktion dank dieser Option auf einmal durchfhren. Die
Probe auf's Exempel (denken Sie daran, da geffnete Dateien ignoriert
werden).
_        Quelle:         Verzeichnis
_        Ziel:           test.tbg
_        Maske benutzen
_        Klicken Sie auf [Kopieren].
         Die Suchmaske erscheint. Klicken Sie zur Sicherheit auf [Leeren].
_        Geben Sie bei Wei Karpov ein.
_        Mit [Ok] besttigen.

Das Dateiauswahlfenster erscheint; das Partienverzeichnis ist aktiv.
_        Klicken Sie auf [Ok]
         Das Kopieren beginnt. Der Kopierbildschirm und der Zhler
         erscheinen. Die Anzahl der Partiendateien, die untersucht werden
         sollen, und die Anzahl der gefundenen Partien werden angegeben.
Nach der Suchaktion sind alle Karpov-Partien aus allen Partiedateien in der
Datei test.tbg (und natrlich noch in den Ursprungsdateien). 

Dateiliste
Ihre Daten werden unbersichtlich, wenn sich sehr viele Dateien in einem
Verzeichnis befinden. Verschiedene Datenbanken mit verschiedenen
Partiedateien gehren in unterschiedliche Verzeichnisse. Wenn Sie in mehr
als einem Verzeichnis suchen wollen, mssen Sie das Programm wissen
lassen, wo es suchen soll. Hierzu dient eine ASCII-(Text-)Datei mit
folgendem Aufbau: $C:\TASCBASE\KASPAROV\
$C:\TASCBASE\FERNSCHA\
$C:\TASCBASE\ENDSPIEL\
#D:\RESERVE\RES-BASE.TBG
Ein $ (Dollarzeichen) steht fr einen Verzeichnisnamen. Alle Dateien in
diesem Verzeichnis werden durchsucht. Ein # steht fr einen bestimmten
Dateinamen.
Sie knnen eine entsprechende Datei mit jedem Editor (EDIT.COM aus
MS-DOS ist gut geeignet) erstellen. Speichern Sie die Datei mit der Endung
.tbq ab. Wenn Sie die Datei mit einer Textverarbeitung erstellen, achten Sie
darauf, sie im ASCII (oder Nur Text bzw. MS-DOS-Text)-Format zu
speichern.

Physikalisches Lschen von Partien
Die Partien sind in einer bestimmten Reihenfolge in Partiedateien
gespeichert. Manchmal werden die Partiedaten verndert. Wir wissen z.B.,
da Schwarz in einer bestimmten Partie wegen Zeitberschreitung verloren
hat oder fgen noch den Vornamen noch hinzu. Kurzum, die Partie wird
physisch grer. Bei der Speicherung pat sie nun nicht mehr auf ihren alten
Platz. TascBase schreibt die Partie dann an das Ende der Datei. Die
urprngliche Partie wird gelscht. Sie knnen dies an den Partienummern
ablesen, da sie Lcken aufweisen. Es kann natrlich auch vorkommen, da
sie uninteressante Partien lschen, z. B. kurze Remispartien oder Partien mit
groben Schnitzern. Diese Partien werden auch gelscht, aber nicht physisch.
Falls Sie aus Versehen eine groe Anzahl von Partien gelscht haben,
knnen Sie sie deshalb wiederherstellen. Eine Partiedatei mit vielen
gelschten Partien ist unntig lang und nimmt viel Platz in Anspruch. Durch
Kopieren knnen Dateien aufgerumt werden. Partien werden in die richtige
Reihenfolge gebracht und gelschte Partien werden endgltig entfernt.
_        Datei/Neue Partiedatei
_        Transport/Partien kopieren
         Kopieren Sie die Partien aus der alten Datei in die neue.
_        Lschen Sie die alte Datei.
_        Falls Sie es wnschen, knnen Sie in der DOS-Shell oder nach
         Programmende die neue Dateien umbenennen, um ihnen den Namen
         der alten, gelschten Datei zu geben.

Das Sortieren einer Parteidatei
Ein Telefonbuch ist alphabetisch geordnet. Eine Partiedatei ist prinzipiell
chronologisch geordnet. Die zuletzt abgespeicherte Partie kommt an das
Ende der Datei. In TascBase kann eine Partiedatei in beinahe jeder
beliebigen Reihenfolge geordnet werden: nach Datum, alphabetisch, nach
Runden, nach Partiegre, Namen oder sonstiges. Mehr darber in dem
Kapitel 'Die Suchumgebung'.

Die Sortierungen in der Suchumgebung sind nur vorlufig. Wenn Sie die
Partien in der gewnschten Reihenfolge abspeichern wollen, dann mu diese
neue Reihenfolge in einer neuen Partiedatei abgespeichert werden. Ein
Beispiel soll dies verdeutlichen. Wir wollen die Partien des
Interpolis-Turniers nicht nach Runden (so sind sie momentan sortiert),
sondern nach den Ergebnissen und der Partielnge sortieren. Zuerst die
Siege von Wei, dann die Siege von Schwarz und schlielich die
Remispartien.
_        Datei/Partiedatei ffnen:       93tilbrg.tbg
_        Datei/Neue Partiedatei:         interpol
_        Datei/Partiedatei Liste
_        TascBase/Sortieroptionen einstellen
_        [Lschen]
_        Ergebnis        1
_        Lnge           2
_        Sortieren
_        Auswhlen aller Partien mit [Alles]
_        Kopieren der ausgewhlte Partien 93tilbrg.tbg (318) nach
         interpol.tbg 

In der neuen Partiedatei befinden sich die Partien in der gewnschten
Reihenfolge.

24. Die Datenbank optimieren

Gelegentlich mu eine Datenbank optimiert werden. Es gibt verschiedene
Grnde:  Die Partien sind nicht mehr in der Reihenfolge der
         Schlsselcodes gespeichert.
         Die Partien in der Standard-Datenbank sind nach Erffnungen
         geordnet. In der Standarddatenbank kommt die Erffnung mit den
         meisten Schlsseln zuerst. Die Datenbank wird durch den Import von
         Partien wachsen. Diese Partien werden an die Datenbank angehngt.
         Bei der Suche nach Partien mit dem Schlssel fr Knigsindisch wird
         TascBase die ersten Partien schnell finden, aber es wird bei einer
         groen Datenbank eine Weile dauern, bevor die spter hinzugefgten
         Partien gefunden werden. Bei der Optimierung werden die Partien
         wieder der Reihe nach geordnet.
         
         Gelschte Partien sind physisch noch immer auf der Festplatte
         vorhanden. TascBase lscht die Partien nicht physisch, sondern
         markiert sie als gelscht. Deshalb knnen versehentlich gelschte
         Partien wiederhergestellt werden. Die Optimierung ist sinnvoll, wenn
         viele Partien gelscht worden sind.

         Die Option TascBase/TascBase einstellen 'Statistik aktualisieren' war
         beim Importieren der Partien nicht aktiv. Die Informationen ber
         Elozahlen und Resultate sind in diesem Fall nicht richtig. Beim
         Optimieren werden diese wieder aktualisiert.

         Die Schlssel sind nicht mehr in der gewnschten Reihenfolge.

         Sie haben neue Schlssel zu Sizilianisch hinzugefgt. Die
         Geschwindigkeit beim Suchen wird geringfgig verzgert, weil
         derselbe Schlssel an zwei verschiedenen Stellen auf der Festplatte
         gespeichert ist.

         Sie haben Namen von Erffnungen hinzugefgt oder vorhandene
         gendert.       Die Option Datenbank/Datenbank
         Schlssel/Datenbank/Index ist nicht mehr richtig sortiert.

Die Zeit, die die Optimierung in Anspruch nimmt, ist von der
Geschwindigkeit des Computers, der Gre der Datenbank und der Anzahl
der neuen oder gelschten Partien abhngig.
_        Datenbank/Datenbank optimieren

Nach einem Klick auf [Start] kopiert und optimiert TascBase die Datenbank
in Dateien mit demselben Namen. Die alten Dateien werden erst in dem
Moment gelscht, wenn alle Dateien kopiert sind. Somit kann die Aktion in
jedem Moment gestoppt werden. Andererseits mu beim Start der
Optimierung genug freier Speicher auf der Festplatte vorhanden sein, etwa
soviel wie bei "Datenbank verwendet" angegeben ist. Wieviel Platz auf dem
aktiven Laufwerk frei ist, knnen Sie bei "Arbeitslaufwerk" lesen. Bei nicht
ausreichendem Platz knnen Sie ein anderes Laufwerk als Arbeitslaufwerk
angeben, indem Sie den Buchstaben eines Laufwerks mit gengend freiem
Speicher eingeben. Haben Sie zu wenig Platz, dann knnen Sie leider nicht
optimieren. 

Ein Zhler zeigt den Fortschritt in Prozent. Bei 100% verwandelt sich die
[Stop]-Schaltflche in eine [Fertig]-Schaltflche.

25. Partie-Konvertierer

Schach- und Datenbankprogramme unterscheiden sich leider im Format, in
dem Schachpartien gespeichert werden. Das heit, da diese Partien ohne
Konvertiereung nicht in TascBase verwendet werden knnen. Die Partien
mssen also zuerst in das TascBase-Format umgewandelt werden. Diese
Aktion mu fr jede Partiedatei nur einmal durchgefhrt werden. Fr Partien
im ChessBase-, Nicbase- oder ChessMachine-Format sind spezielle
Konvertierer vorhanden. In diesen Formaten existieren Tausende von
Partien. Fr das Umwandeln von anderen Formate wird ein kleiner Umweg
eingeschlagen. Die Partien mssen mit den betreffenden Programmen als
(ASCII)-Textdatei gespeichert werden. Diese ASCII-Dateien werden dann
mit TascBase in Partiedateien konvertiert. Zum Umwandeln in das
TascBase-Format wird entweder eine existierende oder eine neuangelegte,
leere Partiedatei bentigt. Es ist nicht notwendig, diese Partiedatei vorher zu
ffnen. Eine neue Partiedatei wird mit Datei/Neue Partiedatei erzeugt. 

ChessMachine-Partien konvertieren
Die Partien des Schachprogramms The Chessmachine sind einzeln oder als
Partiesammlung abgespeichert.
_        Datei/Neue Partiedatei
_        Geben Sie TCM-TEST ein
_        Transport/TCM-Partien importieren
         Das Fenster der Abbildung erscheint.

Die Zieldatei ist die gerade neu angelegte Partiedatei. Eine Quelldatei ist
jedoch noch nicht ausgewhlt. Dazu wird mit Hilfe der Quelle-Schaltflche
das Dateifenster aufgerufen.
_        Klicken Sie [Quelle] an
         Whlen Sie das Verzeichnis der TCM-Partien aus. Diese Dateien
         haben die ".gam"-Erweiterung. Nur solche Dateien werden
         aufgelistet.
_        Whlen Sie mit einem Doppelklick eine Datei aus.
         Neben der Quelle-Schaltflche erscheint die ausgewhlte Datei.
         Gegebenenfalls kann die Zieldatei jetzt noch gendert werden.
_        Klicken Sie [Start] an

Es folgt die Umwandlung der ChessMachine-Datei in eine TascBase-Datei.
Verschiedene Zhler zeigen den Fortschritt der Umwandlung an. Der
"Gre"-Zhler gibt an, wieviel KB die Datei auf der Festplatte belegt. Das
TascBase-Format bentigt im Vergleich zum ChessMachine-Format
bedeutend weniger Platz. ChessBase-Partien konvertieren
_        Datei/Neue Partiedatei
_        Geben Sie CB-TEST ein
_        Transport/CB4-Partien importieren
         Das Fenster der Abbildung erscheint.
Die Zieldatei ist die gerade neu angelegte Partiedatei. Eine Quelldatei ist
jedoch noch nicht ausgewhlt. Dazu wird mit der Quelle-Schaltflche das
Dateifenster aufgerufen.
_        Klicken Sie [Quelle] an
         Whlen Sie das Verzeichnis der ChessBase-Partien aus. Die Dateien
         haben die Endung .cbf. Nur diese Dateien werden aufgelistet.
_        Whlen Sie mit einem Doppelklick eine Datei aus.
         Neben der Quelle-Schaltflche erscheint die ausgewhlte Datei.
         Gegebenenfalls kann die Zieldatei jetzt noch gendert werden.
_        Klicken Sie [Start] an

Es folgt die Umwandlung der ChessBase-Datei in eine TascBase-Datei.
Verschiedene Zhler zeigen den Fortschritt der Umwandlung an. Der
"Gre"-Zhler gibt an, wieviel KB die Datei auf der Festplatte belegt. Das
TascBase-Format bentigt weniger Platz als das ChessBase-Format. Alle
Informationen, die in ChessBase-Partien enthalten sind, werden
umgewandelt, also auch Analysen mit Text und Symbolen. Partien, die mehr
als 1800 Zge enthalten (einschlielich Analysen), knnen nicht
umgewandelt werden. Sie knnen aber in eine Datenbank umgewandelt
werden. Aktivieren Sie hierzu Partien in Datenbank. 

Nicbase-Partien konvertieren
_        Datei/Neue Partiedatei
_        Geben Sie NIC-TEST ein
_        Transport/NB3-Partien importieren
         Das Fenster der Abbildung erscheint.
         Die Zieldatei ist die gerade neu angelegte Partiedatei. Eine
         Quelldatei ist jedoch noch nicht ausgewhlt. Dazu wird mit der
         Quelle-Schaltflche das Dateifenster aufgerufen.
_        Klicken Sie [Quelle] an
         Whlen Sie das Verzeichnis der Nicbase-Partien aus. Die Dateien
         haben die Endung .g30. Nur diese Dateien werden aufgelistet.
_        Whlen Sie mit einem Doppelklick eine Datei aus.
         Neben der Quelle-Schaltflche erscheint die ausgewhlte Datei.
         Gegebenenfalls kann die Zieldatei jetzt noch gendert werden.
_        Klicken Sie [Start] an

Es folgt die Umwandlung der Nicbase-Datei in eine TascBase-Datei.
Verschiedene Zhler zeigen den Fortschritt der Umwandlung an. Der
"Gre"-Zhler gibt an, wieviel KB die Datei auf der Festplatte belegt. Das
TascBase-Format bentigt etwa genauso viel Platz wie das Nicbase-Format.
Alle Informationen, die in den Nicbase-Partien enthalten sind, werden
umgewandelt, also auch Analysen mit Text und Symbolen.

TXT Partien konvertieren
Ein Partie in Textform sieht z.B. folgendermaen aus:
Keres-Krner
Prnu 1971
1. e4 c5 2. Sf3 Sc6 3. d4 cxd4 4. Sxd4 Sf6 5. Sc3 d6 6. Lg5 Da5 7. Lxf6
gxf6 8. Sb3 De5 9. Ld3 f5 10. 0-0 f4 11. Sd5 Tg8 12. Kh1 Kd8 13. Sd2
Lh6 14. Tg1 Lg4 15. Le2 Le6 16. Lf3 Dd4 17. De2 Se5 18. Tgd1 Tc8 19.
c3 Dd3 20. De1 Lh3 21. Dg1 Sxf3 22. Sxf3 Dxe4 23. Td4 Dc2 24. g3 fxg3
25. hxg3 Le6 26. Te1 Tc5 27. Se3 Lxe3 28. Txe3 Th5+ 29. Sh4 Td5 30.
De1 Txd4 31. cxd4 Dxb2 32. Sg2 Dxd4 33. Sf4 Ld7 34. Kh2 e6 35. Td3
Dc5 36. Tc3 Db6 37. Tb3 Da6 38. Db1 Lc8 39. Dxh7 Te8 40. Dxf7 Df1
41. Sg6 Da1 42. Tb4 Dc3 43. Th4 b5 44. Th7 a6 45. Se5 1-0

Wenn eine Partie als ASCII-Text in einer Datei gespeichert ist, knnte sie
ohne Probleme gelesen werden. Zumindest die Zge, denn die Notation der
Partie ist einheitlich. Der Partiekopf mit den Partiedaten ist aber ein
Problem. Der Kopf kann auch als eine Zeile geschrieben werden:
Keres-Krner, Prnu 1971.
Dann aber gibt es fr andere Partiedaten keinen Platz. Deshalb kann
TascBase eine TXT-Datei erst richtig lesen, wenn die Partiedaten
folgendermaen aufgebaut sind: [Wei:"Keres,P."]
[Titel:"IGM"]
[Elo:"2600"]
[Land:"URS"]
[Schwarz:"Karner,H."]
[Land:"URS"]
[Ort:"Parnu"]
[Jahr:"1971"]
1. e4 usw.

Der Weispieler hat eine Elo-Zahl und einen Titel, dem Schwarzspieler
fehlen beide. Die Bezeichnungen der Partiedaten, die Notationsart und die
Buchstaben der Figursymbole sind unter 'TascBase/Export einstellen'
definiert. TascBase kann die Textdatei im richtigen Format abspeichern,
wenn die TascBase/Export einstellen-Option 'Portabler Kopf' aktiviert ist.
Ein Beispiel:
_        Datei/Neue Partiedatei
_        Geben Sie TXT-TEST ein
_        Transport/TXT-Partien importieren
         Das Fenster der Abbildung erscheint.
         Die Zieldatei ist die gerade neue angelegte Partiedatei. Eine
         Quelldatei ist jedoch noch nicht ausgewhlt. Dazu wird mit der
         Quelle-Schaltflche das Dateifenster aufgerufen.
_        Klicken Sie [Quelle] an
         Das aktuelle Verzeichnis im Dateiauswahlfenster ist das whrend der
         Installation angelegte Verzeichnis fr TXT-Partien. Diese Dateien
         haben die ".txt"-Erweiterung. Nur diese Dateien werden aufgelistet.
_        Geben Sie einen Namen ein. Neben der Quelle-Schaltflche erscheint
         die neue Datei. Gegebenenfalls kann die Zieldatei jetzt noch gendert
         werden.
_        Klicken Sie [Start] an

Es folgt die Umwandlung der TXT-Datei in eine TascBase-Datei.
Verschiedene Zhler zeigen den Fortschritt der Umwandlung an. Der
"Gre"-Zhler gibt an, wieviel KB die Datei auf der Festplatte belegt. Das
TXT-Format nimmt relativ viel Platz auf der Festplatte in Anspruch. Wenn
die Umsetzung erfolgreich ist, kann die TXT-Datei gelscht werden. 

TascBase nach ChessBase konvertieren

TascBase kann Partien auch in das ChessBase-Format konvertieren,
allerdings ohne Kommentare. Das Verfahren ist das bliche:
_        Datei/Neue Partiedatei
_        Geben Sie CB-EXP ein.
_        Transport/CB4-Partien exportieren
         Das Fenster der Abbildung erscheint.
Die Zieldatei ist die gerade neue angelegte Partiedatei. Eine Quelldatei ist
jedoch noch nicht ausgewhlt. Dazu wird mit Hilfe der Quelle-Schaltflche
das Dateifenster aufgerufen.
_        Klicken Sie [Quelle] an
         Die Dateien haben die ".tbg"-Erweiterung. Nur diese Dateien
         werden aufgelistet.
_        Whlen Sie mit einem Doppelklick eine Datei auswhlen. Neben
         der Quelle-Schaltflche erscheint die ausgewhlte Datei.
         Gegebenenfalls kann die Zieldatei jetzt noch gendert werden.
_        Klicken Sie [Start] an
Es folgt die Umwandlung der TascBase-Datei in eine ChessBase-Datei.
Verschiedene Zhler zeigen den Fortschritt der Umwandlung an. Der
"Gre"-Zhler gibt an, wieviel KB die Datei auf der Festplatte belegt. Die
Informationen ber Titel, Land und Zeit geht verloren. 

Export in eine Textdatei
Diese Option exportiert Partien in eine Textdatei. Die Einstellungen unter
TascBase/TXT-Export einstellen sind gltig (Siehe Kapitel 16: TascBase
einstellen).
_        Transport/TXT Partien exportieren
         Das Fenster der Abbildung erscheint.
_        Klicken Sie auf [Quelle]
         Im Dateifenster erscheint das Verzeichnis C:\TASCBASE\TBGAME.
_        Whlen Sie eine Partiedatei.
_        Klicken Sie auf [Ziel]
         Das Dateiauswahlfenster erscheint.
_        Geben Sie einen Namen fr die Textdatei ein.
_        Klicken Sie auf [Start].

Es folgt die Umwandlung der TascBase-Datei in eine Text-Datei.
Verschiedene Zhler zeigen den Fortschritt der Umwandlung an. Weitere
Informationen finden Sie im Kapitel 20, Drucken.

26. Fehlermeldungen

Die Mglichkeit, da Sie eine der folgenden Fehlermeldungen erhalten, ist
auerordentlich klein. Trotzdem kann durch unvorhergesehene Umstnde
etwas schiefgehen, z.B. ein defekter Sektor auf Ihrer Festplatte. Das
Programm meldet dann einen Fehler. Die mglichen Fehler sind numeriert.
Ein berblick:

         2       Es sind zuviele Partien aktiv.
         4       Die Partie (auch nur ein Zug) ist beschdigt.
         5       Die Partie enthlt zuviele Zge.
         6       Partien sind beschdigt (intern).
         7       Die Hilfedatei ist nicht mehr in der richtigen Reihenfolge.
         8       Die Partie kann aus unerklrlichen Grnden intern nicht
                 gespeichert werden.
         9       Die Datenbank ist beschdigt.
         11      Alte Version der Datenbank.
         15      Die Datei TASCBASE.EXE ist beschdigt.
         17      Unzulssiges Partieresultat.
         18      Spielername ist zu lang.
         19      Unzulssiges Hinzufgen einer Position in die Datenbank.
         20      Partietreiber ist zweimal installiert.
         21      Unzulssige Gre des Partietreibersheap.
         22      Aktion auf geschlossene Datei.
         23      Card I/O konnte nicht geladen werden.
         24      Optimierung (der Datenbank) ist gescheitert.
         25      Unzulssige Zuordnung des internen Heaps.
         26      Fehler in .BMP (Darstellung der Schachfiguren).
         30      Fehler im Grafik-System.
         33      Die Daten sind beschdigt.
         34      Unzulssige Verwendung einer Schriftart.
         35      Unzulssige Verwendung einer Grafik.
         36      Unzulssiger Treiber angegeben.
         37      Illegale grafische Aktion.
         38      Fehlerhafte Lnge eines Feldes in der Suchumgebung.
         39      Speicherkonfusion bei DOS-Anruf.
         40      Zum Sortieren unzureichende Ressourcen.
         41      Die Datei des Schachprogramms (.bin) ist nicht gefunden
                 worden.
         42      Die bentigten Dateien fr das Drucken der Diagramme sind
                 nicht vorhanden.
         44      Unzulssiges Laden von Partien (Sie haben z.B. die
                 Tbg-Datei einer Datenbank gelscht und danach eine neue
                 Datei mit gleichem Namen erstellt).
27. Das Profi-Men

Das Angebot an Partien ist gewaltig. In welchem Format sie gespeichert
wurden, ist fr TascBase nicht von Bedeutung, nahezu jedes Format kann
konvertiert werden. Neuen Partien haben leider einen Nachteil. Sie
'verschmutzen' die Datenbank. Zwei wichtige Grnde sind:
         Doppelte Partien
         Partien mit unterschiedlicher Schreibweise der Namen.

TascBase besitzt zwei Werkzeuge, um doppelte Partien zu entfernen und
Schreibweisen einfach anzupassen. Sie knnen im Men Profi ausgewhlt
werden. Fr beide gilt, da die Menoptionen erst zur Verfgung stehen,
wenn eine Partiedatei geffnet ist. Falls Sie die Partien aus der Datenbank
anpassen wollen, dann mssen Sie die Datenbank als Partiedatei ffnen.
Vorsicht ist dann geboten. Mehr darber weiter in diesem Kapitel.

TascBase Doubletten
Das Entfernen von Doubletten ist keine schwerwiegende Aktion. Die
doppelten Partien werden gelscht, automatisch oder nach Wahl. Es reicht,
anschlieend einmal die Datenbank zu optimieren.

Puffer: 11125
Diese Zahl ist die Anzahl der Partien, die von Ihrem Computer im
Arbeitsspeicher gehalten werden kann. Dies ist je nach Computer
unterschiedlich.

Doubletten Einstellen
Automatisch lschen
Sie mssen eine der drei Optionen auswhlen.

lteste Partie (links)
Die doppelte Partie, die zuerst in der Liste vorkommt, wird gelscht. Dies
ist die lteste Partie. w 
Whle jedes Mal
Wenn zwei Partien als Doubletten gefunden werden, haben Sie die
Mglichkeit, eine der Partien zu lschen, zu speichern, oder die doppelten
Partien zu behalten. 

Neueste Partie (rechts)
Die doppelte Partie, die als zweite in der Liste vorkommt, wird gelscht.
Dies ist die neuere Partie (in der Partiedatei).

Suchmaske
Es ist nicht ntig, die ganze Partiedatei nach Doubletten zu durchsuchen.
Hier haben Sie die Wahl, zwei Kriterien einzugeben. Die Suche arbeitet wie
die Suche in der Suchumgebung des Hauptprogramms.

Ignorieren
In dieser langen Liste knnen Sie whlen, welche Partieinformationen
abweichen drfen. In der Standardeinstellung mssen Partien exakt
bereinstimmen, bevor sie entfernt werden. 

Datenvergleich

Exakte bereinstimmung
Die Partiezge sind genau die gleichen. Die Partie endet mit dem selben
Zug. 

Teilweise bereinstimmung
Ein Groer Teil der Partien mu identisch sein. Je hher die Zahl ist, die
Sie eingeben (30 ist in Ordnung), um so grer mu die bereinstimmung
sein. Das Programm findet identische Partien, die aber in einem Zug
abweichen, weil z.B. Schwarz einen Zug mehr gespielt hat. Wir empfehlen,
immer Whle jedes Mal zu whlen.

Es ist nicht sehr sinnvoll, Zahlen kleiner als 20 einzugeben. Partien mit der
selben Erffnung werden sonst als identisch betrachtet.

Suche beginnen
Nach Auswahl dieser Option ldt das Programm die Partien in den Speicher.
Die Zahl der Partien wird im obersten Menpunkt angezeigt. Die
verschiedenen Zhler laufen. Beim Auftreten von Doubletten erfolgt nur eine
Rckfrage, wenn Sie die Option w Whle jedes Mal gewhlt haben. In den
groen Fenstern sehen Sie die Partiedaten der Doubletten. Darunter befinden
sich Informationen wie die Lnge in Halbzgen und die Nummer der Partien
in der Partiedatei. Der Unterschied in diesen Partien findet sich in den
Partiedaten. Es handelt sich zweifellos um eine oft gespielte Remisvariante
aus der Saitzev-Variante der Spanischen Partie. Die Knpfe [lschen] und
[speichern] erscheinen zweimal. Die linken gelten fr die linke und deshalb
ltere Partie. Nach einem Klick auf [speichern] erscheint die
Dateiauswahlliste und Sie knnen eine Datei zum Speichern der Partie
auswhlen. Nach einem Klick auf einen der beiden Knpfe mssen Sie auf
[weiter] klicken oder <Enter> drcken, um die Suche fortzusetzen. Ein
Klick auf [Stop] bringt den Zhler auf den Bildschirm zurck.

Ende
Ein Klick auf [Ende] kehrt zum Hauptprogramm zurck.


TascBase berichtigen

Die Verbesserung eines einzigen Fehlers in den Partiedaten macht nicht viel
Arbeit. Dies ist nicht mehr der Fall, wenn Hunderte von nderungen
vorgenommen werden mssen. Hier steht "TascBase berichtigen" hilfreich
zur Seite. Kurz gesagt geschieht folgendes: Sie lassen die geffnete
Partiedatei analysieren. Die Partiedaten jedes Eintrags werden in
alphabetischer Reihenfolge in zwei Spalten ausgegeben. In der rechten Spalte
knnen Sie Vernderungen vornehmen. Wenn Sie fertig sind, mssen Sie die
nderungen in eine neue Datei sichern. Bei der Abhandlung der Menpunkte
werden viele Details erlutert.

Suchmaske
Zur nderung eines einzigen Namens oder Ortes kann eine Suchmaske
erstellt werden. Nur diese Daten werden analysiert und knnen verndert
werden.

Partiedatei analysieren
Die Aktivierung dieser Option ist die wichtigste Handlung. Alle Partiedaten
werden analysiert. Anschlieend knnen die Daten im "Berichtigen"-Men
gendert werden.

Partiedatei-Info
Diese Option ist nur aktiv, wenn zuvor eine Partiedatei analysiert wurde. Die
Darstellung zeigt die Analyse von 93TILBRG.TBG.

Einschrnkungen
Der Speicher Ihres Computers ist begrenzt. Diese Option zeigt die Anzahl
der verschiedenen Namen, die Ihr Computer verarbeiten kann.

Ausfhrliche Analyse
Diese Option ist ein- oder ausgeschaltet. Wenn Sie TascBase berichtigen
verlassen, wird sie ausgeschaltet. Falls Sie sie verwenden mchten, mssen
Sie sie jedes Mal einschalten. In diesem Falle knnen nur einige Daten
verndert werden. Eine Elozahl ist nur ein halbes Jahr gltig, ein Titel kann
sich ndern, nach einer Auswanderung verndert sich auch die
Landesbezeichnung. Nach einer ausfhrlichen Analyse der Partiedatei
knnen Elozahl, Titel und Land auf die bliche Weise mit Berichtigen
gendert werden. Lesen Sie unter diesem Menpunkt mehr hierzu. 

Partiedatei speichern
Nach Vernderungen mssen Sie die Partiedatei unter einem anderen Namen
speichern. Dies geschieht wie blich.

Ende
Wenn Sie TascBase berichtigen verlassen, werden nderungen nicht
automatisch gesichert. Sie werden gewarnt.

Berichtigen
Die tatschlichen Vernderungen in der Partiedatei werden mit diesem Men
durchgefhrt. Fr alle relevanten Daten gibt es einen eigenen Menpunkt.
Die Vorgehensweise ist fr jeden die gleiche. Nur fr Spieler gibt es eine
zweite Mglichkeit, falls die ausfhrliche Analyse eingeschaltet war. Der
Arbeitsbildschirm hat folgendes Aussehen: Oben links sehen Sie neben
Berichtigen, welche Partieinformation Sie bearbeiten. Neben leer sehen Sie,
wie viele Partien ohne Namen vorliegen. In unserem Beispiel ist berall ein
Name vorhanden. Es gibt insgesamt 112 verschiedene Spieler. Dies ist eine
Tatsache, die Sie nicht ndern knnen. Mit den Pfeilen knnen Sie
Informationen einsehen, die nicht in das Bildschirmfenster passen. Die linke
Spalte zeigt die vorhandenen Namen in der Partiedatei. Hier kann nichts
verndert werden. Die Spalte rechts kann verndert werden. Nach einem
Klick auf eine Zeile knnen Sie nach Herzenlust Vernderungen vornehmen.
Namen, die verndert wurden, werden durch einen Stern gekennzeichnet
(siehe Pliester). Links von den Namen sehen Sie, wie oft der Name in der
Partiedatei vorkommt (in der Spalte unter #). Nach einer ausfhrlichen
Analyse sieht der Bildschirm wie folgt aus: In diesem Fall knnen nur Elo,
Titel und das Land gendert werden. Alle Angaben stehen in einer Zeile. Sie
mssen bei Vernderungen vorsichtig sein. Die Schrgstriche mssen an
ihrer Position bleiben, ebenso Leerstellen, die nicht vorhandene oder
unbekannte Daten anzeigen (siehe Boll,P). Nach dem Jahr steht ein A, B
oder C. A ist das erste, B das zweite Halbjahr. C bedutet, da das Halbjahr
unbekannt ist. 