
Meinolf Schneider
 Thomas Gdelhfer
   Nik Tyndall
     Pascal Heiler
   
   
                 XXXXX             XXX         (R)
                  XX  X           XX X
                 XXXXX     XXX    XX X   XXX
                 XX  XX   XX XX  XXXX   XX XX
                XX   XX  XX  XX  XX    XX  XX
               XXXXXX     XXXX    XXX   XXXX

 
         (C)1987-95 by Meinolf Schneider & Dongleware Verlags GmbH.
         Music (C)1994 by Nik Tyndall.
         All rights reserved.
        
         ISBN 3-928278-20-7 * GEMA * CD-ROM * CD-AUDIO


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                                        Meinolf Schneider
music...................................Nik Tyndall
cartoon illustrations...................Pascal Heiler
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                                        Birgit Ernst (german proof reader)
                                        Klaus Schultheis (english translation)
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                                        Bettina Gdelhfer
                                        Andreas Ripken
special gamma tester....................Caroline Hausdrfer

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EIN UNGLAUBLICHER TRAUM
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Er blickte aus dem Fenster. Die abermillionen Regentropfen wurden vom
sturmbrausenden Wind chaotisch durcheinandergewirbelt und peitschten ber die
grne Wiese, hinauf zum angrenzenden Wald, dessen Bume sich hilflos den
Naturgewalten beugen muten.

Viele Wochen sa er nun schon an diesem Buch. Die Spuren auf der Tastatur
seines Computers zeigten es deutlich. Er dachte ber die letzten Zeilen nach.
Nie zuvor hatte ihm ein Text so viel abverlangt. Und dann die unerklrlichen
Abstrze seines Rechners, die ihn in der letzten Zeit immer hufiger
unterbrochen und vllig unntz aufgehalten hatten. Heute nachmittag aber wrde
er die Arbeit beenden.

Inzwischen hatte der Regen an Strke zugenommen. Es war dster geworden.
Dunkle Wolken hllten alles in ein fahles Licht.

Urpltzlich zuckte ein Blitz auf und tauchte die Landschaft vor dem Fenster
in grelles Licht. Reflexartig kniff er die Augen zu. Fr einen Augenblick nahm
er noch die lichtumfluteten Gegenstnde um ihn herum war.

Als er die Augen wieder ffnete, wandte sich sein Blick auf ein nun hell
erleuchtetes Fenster in eine ganz anderen Welt, deren Geschehen ebenfalls von
vielen Regentropfen beherrscht schien. Schwarze Tropfen gruppierten sich zu
Linien und Bgen, aus welchen sich wiederum erkennbare Zeichen, Worte und
schlielich ganze Textabstze ergaben. Nur widerwillig wurde ihm das, was er
sah, bewut. Er hatte kein Gefhl dafr, wie lange er schon auf den Bildschirm
gestarrt hatte, bis er sich aus der Bewegungslosigkeit ri und in ohnmchtiger
Wut hinausschrie: "NEEIIINNN!".

All die Mhe, all die Arbeit, nchtelange Qualen vor dem Computer,
literweise Kaffee - sollte das alles umsonst gewesen sein? Fr immer verloren?
Er wollte, er konnte es nicht glauben. Hektik berkam ihn. Wann hatte er die
letzte Sicherungskopie gemacht? Fieberhaft suchte er nach der Diskette.
Da - sie trug das Datum von voriger Woche! Vielleicht lie sich ja noch etwas
retten. Aber wie  - er schlug mit der Hand auf die Tastatur - , aber wie nur?!

Whrend er wtend auf den Rechner starrte, war es ihm, als wrde er in dem
Pixelmeer vor seinen Augen so etwas wie zwei Pupillen erkennen. Er kniff seine
Augen zusammen und nherte sich unglubig diesem einer Fata Morgana hnlichen
Lichtmuster. Als er mit der Nase fast den Bildschirm berhrte, blinzelten die
beiden Augen darauf ganz deutlich.

,Ein Virus!", scho es ihm durch den Kopf. Er war das Opfer eines Virus
geworden, eines jener nicht materiell existenten Wesen, die jeden vor dem
Bildschirm in Angst und Schrecken versetzten. Von irgendwelchen Unmenschen
erfunden, um willenlos Daten zu zerstren, so wie seinen Text. Bei diesem
Gedanken kehrte die ohnmchtige Wut zurck. Seine Wahrnehmung verlor sich in
einem alles verschleiernden Nebel und er fhlte, wie die Schwerkraft ihn aus
ihrem Bann entlie.

Er schaute sich um. Wo war er pltzlich? Eben noch befand er sich in seiner
wohlbekannten Umgebung, vor ihm der schwarze Schreibtisch mit dem Rechner
darauf, dahinter das Fenster mit der Aussicht auf die Wiese und den Wald.
Jetzt war er von hellem Licht eingehllt und fhlte sich wie auf Wolken
schwebend, vllig losgelst von Zeit und Raum. Von einem Moment zum anderen
erschien ihm alles so unwirklich, so fern jeder bekannten Realitt.

"Haaa!", schallte es ihm in einem mehrfachen Echo entgegen. "Da bist du ja!
Auf dich habe ich schon lange gewartet!!!".

Er blickte um sich, konnte aber weder jemanden erkennen, noch feststellen,
aus welcher Richtung die tiefe Stimme erklang.

"Wer ist da?", fragte er leise und zgerlich.
"Ich bin es, der Megaghost!"
"Wer? - Wo bin ich?"
"Ich bin das schrecklichste Gespenst der Elektronik! Ich habe dich hierher
nach Transelektrika in mein Schloss geholt, um mit dir zu spielen."
"Was soll das?!! Ich habe keine Lust auf deine Spiele, ich habe noch
Dringendes zu erledigen!", entgegnete er.
"Es ist keine Frage von Lust! Ich entscheide hier, und es wird dir nichts
anderes brigbleiben, als mit mir zu spielen!"
"Aber ich will mit dir nichts zu tun haben! Ich habe gerade auf dem
Computer meine gesamten Daten verloren. Ich mu sie dringend wiederbekommen.
Alle meine Daten, das ist die Arbeit von ber einer Woche! La mich sofort
gehen!"

"Wenn du deine mhsam erarbeiteten Daten wiederbekommen mchtest, dann du
mut schon hierbleiben!"

Es folgte eine kleine Pause. "Du hast sie gestohlen?!"
"Ja, wer denn sonst? - Also: Willst du deine Daten zurckbekommen oder
nicht?"
"Na, ja aber..." - "Gut, dann hole sie dir oder gehe ohne sie dorthin
zurck, wo du hergekommen bist!"
"Aber warum mu ich unbedingt mit dir spielen?"
"Es macht mir einfach Spa, wenn sich die Menschen ber mich rgern. Haaa!
So einfach ist das! - Los, nimm schon deinen Boloschlger und zeig' was du
kannst!"
"Du rgerst mich nur aus Spa?!"
"Nicht nur aus Spa. Es gibt mir vor allem neue Lebensenergie. Auerdem mag
ich die Menschen nicht, sie sind dumm. Diese armseligen Menschen glauben
unbeirrt an Datensicherheit und die perfekte Technik. Ich zeige ihnen die
Wahrheit, ich zeige ihnen, wie mchtig ich bin, ich, der energiegeladene
Megaghost! Jeder, der bisher hierher kam, hat sich gergert und mit mir
gespielt. - Und alle haben sie verloren. Du wirst bestimmt keine Ausnahme
machen! Auch du wirst mir deine gesamte Energie geben!"

Er sah sich nun der Ursache all der vertanen Stunden, all der verzweifelten
Wiederherstellversuche gegenber - und sollte spielen. Langsam wich die Wut,
und er fhlte ein bekanntes Kribbeln im Bauch.  Es berkam ihn immer, wenn er
sich einem neuen Computerspiel stellte. Also, warum eigentlich nicht?

"Aber meine Energie wirst du nicht bekommen! Ich werde dich besiegen!",
rief er.

Sichtlich vom Sinneswandel unseres Helden erfreut, schnappte sich der
Megaghost die erste von drei Energiekugeln und schleuderte sie durch die
sichtbegrenzende Wand in den Raum hinein, geradewegs auf ihn zu. Die Kugel zog
eine dichte Wolke aus Blitzen hinter sich her, so da ihre genaue Position nur
schwer auszumachen war. Sie flog in einem irrsinnigen Tempo auf ihn zu. In
letzter Sekunde gelang es ihm, seinen Boloschlger hochzureien und die
Energiekugel mit einem krftigen Schlag auf den Boden zu befrdern. Durch den
Drall hopste sie, scheinbar allen physikalischen Gesetzen zum Trotz, um die
Ecke der linken Mauer, vorbei an den Lchern und mit voller Wucht gegen die
pastellblauen Steine. Weie Rauchwolken taten sich auf. Als der Rauch sich
verzogen hatte, stand er in einem vllig leeren Raum.

"Ich danke dir fr die Energie, die du mir fr diesen Schlag geopfert hast,
auch wenn ich zugeben mu, da du besser bist, als ich es erwartet habe. Aber
sehen wir weiter. Neues Spiel, neues Glck! Es wird dich interessieren, auch
die anderen Geister kennenzulernen, die immer noch ungebndigt ihr amsantes
Unwesen treiben. Folge mir in die Geistergalerie. "

Eine Tr ffnete sich und er trat in den zweiten Raum ein.

"Willkommen im zweiten Raum. Dieser Raum gehrt dem legendren Bitghost!
Der Bitghost ist der Geist der seriellen Datenbertragung, ein wahrer Schreck
der elektronischen Post! Er ist lebendiger denn je und fhlt sich in einem
Datenflu aus Nullen und Einsen am wohlsten. Seine Gemcher befinden sich in
Telefonen, Modems, Tastaturen und seriellen Musen. Unzhlige Datenber
tragungen sind wegen ihm bereits gescheitert. Er verursacht auch viele
folgenschwere Tippfehler, von denen die Benutzer glauben, da sie vllig
unbeabsichtig geschehen. Seine Spezialitt ist jedoch die Invertierung von
Paritybits. Immer wieder versuchte man, ihm mit besseren
bertragungsprotokollen den Garaus zu bereiten. Aber alle sind gescheitert, so
wie auch du jetzt an ihm scheitern wirst!"

Ein neues Spiel begann. Der Raum des Bitghost war mit bemoosten Steinen
aufgefllt, auf denen Nullen und Einsen aufgemalt waren. Mit schwarzen und
weien Energiekugeln jonglierend stand der kleine Bitghost vor ihm. Er blickte
verschmitzt in die Augen unseres Helden und warf ihm dann unvermittelt und in
rascher Folge eine Kugel nach der anderen entgegen. Beim ersten Versuch, den
nun sicher in der Hand liegenden Boloschlger mit voller Kraft einzusetzen,
rutschte unser Held allerdings derart auf dem grnen Bewuchs des Bodens aus,
da sein Schlger dabei zerbrach. Der Bitghost gab ein helles, schallendes
Gelchter von sich. Aber er lie sich von dieser Blamage nicht beeindrucken,
denn er wute, da ihm noch zwei weitere Schlger aus der Reserve zur
Verfgung standen und da er frher oder spter diesen kleinen Wicht noch das
Frchten lehren wrde.

Raum auf Raum kmpfte er gegen den Bitghost, der keine Gemeinheit auslie,
um ihn mit den hinterlistigsten Elementen zu schikanieren. Mal waren es
unsichtbare Steine, mal teleportierten die Steine die Kugeln quer durch den
Raum, mal wurden die Kugeln von Bumpern fast unkontrollierbar durch den Raum
katapultiert. Doch unser Held schlug sich tapfer. Und obwohl es oft genug
schlecht um ihn stand, konnte er den Bitghost besiegen.

Nach den sehr anstrengenden Rumen des Bitghost wurde ihm der Byteghost
vorgestellt, der Geist aller parallelen Datenbertragungen. Im Zeitalter der
Lichtleiter fhrt dieser skurril aussehende Geist mit seinen acht Armen ein
eher bescheidenes Dasein zwischen Druckern und Computern. Im Grunde ist er ein
harmloser Geist, dessen Wirkungen viel zu offensichtlich sind. Trotzdem bringt
er so manch einen zur Verzweiflung und lt vor allem den Papierverbrauch
schnell ins Unendliche wachsen.

Wie erwartet, waren die Rume des Byteghosts mehr eine Erholung als eine
echte Herausforderung. Unser Held nutzte jede Chance, die herumliegenden
Hilfsmittel einzusammeln, denn dies war sicher noch nicht das Ende des Spiels.



Nachdem sich der Byteghost in Schall und Rauch aufgelst hatte, erreichte
er die Rume des Kiloghost, des Geistes der RAM-Speicher. Hier mute er wieder
auf das Unmgliche gefat sein!

Das grte Problem bei der Konfrontation mit dem Kiloghost war seine extrem
hohe Geschwindigkeit, mit der er sich gewhnlich zwischen den vielen
elektronischen Bausteinen bewegte, um dort durch willkrliches Ein- und
Ausschalten der vielen Schalter jede noch so sorgfltig programmierte Software
zum Absturz zu bringen. Mit den vielen Schraubenschlsseln, seinem Ltkolben
und den umgehngten Kabelrollen machte er allerdings eher den Eindruck eines
unter Strom stehenden Elektroinstallateurs als den eines schrecklichen
Plagegeistes.

Die vielen Schaltersteine in den Rumen des Kiloghost forderten dem
tapferen Spieler eine Menge an Konzentration ab. Hier galt es nicht nur, mit
Kraft die behindernden Steine zum Zerbersten zu bringen, sondern dieses auch
mit Verstand und der richtigen Strategie zu tun. Er bentigte einige Zeit, bis
er die Funktionsweise und die logischen Verbindungen der einzelnen Steine
durchblickte. Dann war es ihm allerdings ein leichtes, einzelne Steine zu
entfernen und sogar ganze Mauern mit einem einzigen Boloschlag zu
pulverisieren.

Und genau auf diese Weise fand auch der Geist des RAM-Speichers sein
unrhmliches Ende: Er zerfiel in Tausende kleiner Staubkrner.

Erschpft stand unser Held nun vor dem Eingang, von dem er ahnte, da dies
die letzte Herausforderung sein wrde. Hier wrde er den belsten aller
Computergeister, den Geist der Massenspeicher, den Megaghost, wiedertreffen.
Hier sollte sich das Spiel entscheiden, hier mute er seine Texte
zurckerobern.

Ein tiefes Donnern flutete durch die Hallen des Schlosses.

"So weit bist du also gekommen! Das hat noch niemand vor dir geschafft.
Aber nun mut du mich bezwingen, und das" - der Megaghost lachte hhnisch -
"wird dir nicht gelingen!"

Gespannt auf die erste direkte Begegnung mit dem mysterisen Megaghost,
betrat er stolzen Schrittes dessen dmonisches Domizil. Doch schon bei der
Berhrung mit der ersten Bodenplatte flog ihm ein Schwarm ungebndigter
Magnetpartikel entgegen. Es galt nun, die Erfahrungen und die Hilfsmittel aus
den vorhergegangenen Auseinandersetzungen zu nutzen. Blitzschnell schaltete er
den Antipositronenschild ein. Funkelnd hell verglhten die Partikel dicht vor
seinen Augen. Ihm blieb keine Zeit, die Schnheit des Schauspiels zu genieen,
denn Angriff auf Angriff trieb ihn von einer Ecke des Raumes in die andere.
Der Kampf wogte hin und her. Keiner wei mehr, wie lange er dauerte.
Unermelich schienen die Reserven des Herausforderers, und oft glaubte unser
Held, es nicht durchstehen zu knnen.

Aber endlich lieen die Krfte des Megaghosts nach und er konnte ihn in
einer Ecke zu Boden zwingen. Mit einer letzten Kugel holte er zum Sieges-
schlag aus. Vllig seiner Reserven beraubt, fehlte dem Megaghost jegliche
Energie, um der nun herannahenden Kugel auszuweichen. Von der Kugel getroffen,
sank der Megaghost zu Boden.

"Bitte verschone mich! Ich verspreche dir, nie mehr in die Nhe deiner
Daten zu kommen. Aber bitte, bitte, la mir noch ein wenig Energie!", jammerte
der Megaghost.

Beim Anblick des kleinen, nun vor Angst zitternden Geschpfs versprte er
pltzlich Mitleid. Trotz der schmerzlichen Erinnerung an die unzhligen
Abstrze, die ihn jedesmal viel Kraft gekostet hatten und seine Arbeit fast
scheitern lieen, dachte er nun daran, es nicht durch sinnlose Rache seinem
Peiniger gleichzutun.

"Na gut. Ich lasse Dir eine Restenergie. Aber ich werde Dich dafr in diese
Flasche verbannen, so da du fr immer und ewig eingeschlossen bist!", sagte
er und berhrte mit der einen Seite seines Schlgers die Flaschenffnung, mit
der anderen den Megaghost. Ein greller Lichtblitz, Rauch und ein
ohrenbetubender Knall beendeten endgltig den Spuk.

Der tapfere Held sank erschpft zu Boden, in der einen Hand den
Boloschlger, in der anderen Hand die Diskette mit den verloren geglaubten
Daten. Es wurde dunkel.

Er ffnete seine Augen und starrte auf den Schacht des Diskettenlaufwerks,
seinen Boloschlger noch immer fest umklammert. "Jetzt hab' ich Dich! Dein
Ende ist nahe!", brstete er sich und zog mit der freien Hand die Diskette
schnell aus dem Laufwerk. Dann hielt er inne. Ein kleiner Marienkfer hielt
seine tnzelnden Fhler aus der oberen Kante des Schachtes. Seine Augen wurden
grer. War vielleicht dieser kleine, unscheinbare Kfer die Ursache fr den
ganzen rger? Oder war gar der bermchtige Megaghost am Ende nur ein kleiner
Marienkfer?!

Er vernahm ein fernes Donnern. Nur langsam bemerkte er wieder die Signale
seiner materiellen Umgebung. Das flimmernde Licht des Bildschirms spiegelte
sich in seinen Augen. Sein Blick richtete sich auf die zu einer Faust
geballten Hand, deren Finger sich nur widerstrebend aus der gedrungenen Form
lsten.

Nachdem der kleine Kfer sich von der scheinbaren Ungefhrlichkeit seines
Vorhabens, nmlich aus dem Gehuse herauszuklettern, berzeugt hatte, setzte
sich das Insekt zielsicher in Richtung Bildschirm in Bewegung. Mit dem
Zeigefinger berhrte er den Bildschirm, genau in den Weg des weiterhin
unbeirrt laufenden Kfers. Der Finger schien dem kleinen Kfer nicht im
geringsten zu stren. Der Kfer nahm das riesige Hindernis, als gbe es fr
ihn berhaupt keine andere Mglichkeit, an sein Ziel zu gelangen.

Am Himmel hatte sich inzwischen durch die untergehende Sonne ein Gemlde
aus pastellfarbenen Tnen gebildet. Die Landschaft machte einen lieblichen,
warmen Eindruck. Mit der linken Hand ffnete er das Fenster. Khle Luft drang
in das Zimmer und er sprte die ionisierte Atmosphre, die das Gewitter
hinterlassen hatte. Den Zeigefinger seiner rechten Hand hielt er jetzt mit der
Fingerkuppe nach oben, so da der Marienkfer daran hochkrabbelte. Oben
angekommen, drehte sich der Kfer unentschlossen in die verschiedenen
Richtungen und ffnete dabei immer wieder seine Flgel, gerade so, als ob er
im nchsten Augenblick fortfliegen wollte. Aber erst als der Finger weiter aus
dem Fenster herausgehalten wurde, erhob sich der Kfer und entschwand in das
endlose, leuchtende Himmelsgemlde.

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INSTALLATION UND START IBM-PC
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Sie knnen Bolo direkt von Windows oder von DOS aus starten. Beim Start
unter Windows steht dem Programm ggf. nicht gengend Speicher zur Verfgung,
was sich eventuell durch weniger Animationen und einen langsameren Spielablauf
bemerkbar machen kann. Falls Sie mit den technischen Mglichkeiten des DOS-
Systems vertraut sind, sollten Sie das Programm deshalb besser von DOS aus
starten.

Um Bolo von Windows aus zu starten, mssen Sie zunchst mit Hilfe des
Windows-Datei-Managers das Programm WINSETUP.EXE starten. Damit wird Bolo
mit einem gewohnten Windows-Programmsymbol zum Starten unter Windows
angemeldet.

Um Bolo von DOS aus zu starten, legen Sie bitte die CD in Ihr CD-Laufwerk
und starten Sie das Programm BOLO.BAT. (Beispiel: "D:"+RETURN und
"BOLO"+RETURN)

Es ist mglich, da Ihre Rechnerkonfiguration (siehe DOS-Handbuch
"CONFIG.SYS") abgendert werden mu. Dies erkennt das Programm Bolo beim
Starten automatisch und fragt in diesem Fall nach einer automatischen nderung
der Konfiguration. Wenn Sie diese Frage mit RETURN beantworten, wird diese
nderung automatisch durchgefhrt und anschlieend der gesamte Rechner neu
gestartet. (Mit NEIN wird das Programm abgebrochen.) Nach diesem Ablauf sollte
Bolo auf jeden Fall zu starten sein. Ergeben sich dennoch Probleme, dann
rufen Sie bitte unser Seelsorgetelefon an (siehe unten).


INSTALLATION UND START APPLE MACINTOSH
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Auf einem Apple Macintosh Computer erscheint nach dem Einlegen der CD das
Symbol der Bolo-CD und ein Fenster mit dem Programmsymbol Bolo. Fhren Sie
einen Doppelklick auf das Programmsymbol im Fenster aus. Damit wird das Spiel
gestartet.


TITELSEITE
----------
Nach kurzer Ladezeit erscheint auf Ihrem Bildschirm die Titelseite von
Bolo mit dem Hauptschaltfeld, von dem aus Sie mittels Bildschirmtasten und
Mauszeiger das Programm steuern:

 

                XXXX
               XXXXXX
                XXXX
            XXXXXXX    XX
         XXX  XXXXXX XXX
       XX    XXX   XXX
            XXX
           XXXXXXXXX
         XXX    XXX
        XXX    XXX
       XXX......................hiermit starten Sie das Spiel. Vor jedem neuen
                                Raum haben Sie die Mglichkeit, das Spiel
                                anzuhalten und den aktuellen Spielstand zu
                                speichern. Ist bereits ein Spielstand ge-
                                speichert, so erscheint auf der Taste das
                                Mnnchen mit der Diskette, und Sie starten
                                in dem Raum, bei dem Sie zuletzt abgebrochen
                                hatten. Ist kein gespeicherter Spielstand
                                vorhanden, so beginnen Sie automatisch im
                                ersten Raum. Nach jedem erfolgreich beendeten
                                Raum haben Sie die Wahl, mit dem nchsten Raum
                                fortzufahren oder den aktuellen Spielstand zu
                                speichern und zum Hauptschaltfeld
                                zurckzukehren. Zum Fortfahren mssen Sie die
                                Taste mit dem Mnnchen bettigen, zum
                                Abspeichern die Taste mit der Diskette und dem
                                Rckkehrsymbol.
 XX          xxx          XX
 XX   xx    XXXXX    xx   XX
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
 XX   XX    XXXXX    XX   XX
 XX    XX     X     XX    XX
         XXXXXXXXXXX
             XXX
             XXX
            XXXXX
           XXX XXX
          XXX   XXX
         XXX     XXX............hiermit starten Sie das Training, bei dem Sie
                                zum ben die Rume direkt anwhlen knnen. Den
                                letzten Raum, in dem sich ja der Megaghost
                                befindet, knnen Sie natrlich nicht aus-
                                zuwhlen. Dazu mssen Sie dann schon das
                                gesamte Spiel in einem Durchgang spielen.
                                Achtung! Die Trainingstaste wird erst aktiv,
                                wenn die hchste Punktzahl in der Bestenliste
                                50.000 erreicht hat!
            XX
            XX
                  
          XXXX
          XXXX
            XX
            XX
            XX
        XXXXXXXXXX
        XXXXXXXXXX..............hiermit knnen Sie weitere Informationen zum
                                Spiel sowie die derzeitige Bestenliste abrufen.
                                Die Informationen werden dann auf der Titel-
                                seite angezeigt und knnen durch Bettigen
                                der Taste weitergeblttert werden.
             X
             X
         XXXXXXXXX       X
        XXX     XXX      XX
        XX       XX      XX
     XX XX       XX      X X
    XXX XXXXXXXXXXX      X  X
   XXXX XXXXXXXXXXX      X  X
X XXXXX XXXXXXXXXXX      X
X XXXXX XXXXXXXXXXX      X
   XXXX XXXXXXXXXXX  XXXXX
    XXX XXXXXXXXXXX XXXXXX
     XX XXXXXXXXXXX XXXXX
        XXXXXXXXXXX  XXX
         XXXXXXXXX..............hiermit knnen Sie auf das Optionsschaltfeld
                                fr die diversen Einstellungen wie Maus-
                                empfindlichkeit, Lautstrke oder Landessprache
                                umschalten.
  XXXX
 XX  XXXXXXXXXXX
  XXXX       XX
             XX.................hiermit beenden Sie das Programm.
                                

Wenn Sie das Optionsschaltfeld eingeschaltet haben, knnen Sie ber weitere
Bildschirmtasten Einstellungen am Programm vornehmen, die dann auch
automatisch abgespeichert und beim nchsten Programmstart beibehalten werden:

              X
              X
        XXXXXXXXXXXXX
       XXX         XXX
       XX           XX
       XX           XX
       XXXXXXXXXXXXXXX
       XXXXXXXXXXXXXXX
       XXXXXXXXXXXXXXX
       XXXXXXXXXXXXXXX
    XX XXXXXXXXXXXXXXX
       XXXXXXXXXXXXXXX
  XXXX XXXXXXXXXXXXXXX
       XXXXXXXXXXXXXXX
XXXXXX  XXXXXXXXXXXXX...........hiermit knnen Sie die Mausempfindlichkeit in
                                fnf verschiedenen Stufen einstellen.
        XX
       XXX     x
      XXXX  x   x
  XX XXXXX   x  x
  XX XXXXX   x  x
      XXXX  x   x
       XXX     x
        XX......................hiermit knnen Sie die Gesamtlautstrke der
                                Musik und der Gerusche einstellen. Ein durch-
                                gestrichener Lautsprecher bedeutet, da der
                                Ton abgeschaltet ist. Zwei Schallwellen am
                                Lautsprecher bedeuten, da die maximale Laut-
                                strke eingestellt ist. Whrend des Spiels lt
                                sich die Lautstrke mit den Tasten
                                <Alt>+<0>...<7> (Macintosh: #<0>...#<7>)
                                verndern.
        X        XX
        XX      X  X
        X X     X
        X  X  XXXXX
        X  X    X
        X      X
        X      X
   XXXXXX      X
  XXXXXXX     X
  XXXXXX   X  X
   XXXX     XX..................hiermit knnen Sie die Lautstrke der Musik im
                                Verhltnis zu den Geruschen einstellen.
   
   X    XX  X  X     XXX
  X X   X X   XXX   X   X
   X    XX  X  X    X   X
  X X   X X X  X    X   X
   X    XX  X   X    XXX........hiermit knnen Sie die Qualitt einstellen, mit
                                der die Musik whrend des Spiels ausgegeben
                                wird. Die Ausgabe kann bei einer geeigneten
                                Soundkarte wahlweise in 8-Bit-11-KHz-mono oder
                                in 16-Bit-22-KHz-stereo erfolgen. Beachten Sie
                                bitte, da eine 16-Bit-Ausgabe nur bei ent-
                                sprechender Leistungsfhigkeit Ihres Rechners
                                und der Ihres CD-Laufwerks sinnvoll ist, da
                                sie die Spielanimationen stren kann.

XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
X                            X
X                            X
X                            X
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
X X X X X X X X X X X X X X XX
XX X X X X X X X X X X X X X X
X X X X X X X X X X X X X X XX
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX..hiermit knnen Sie die Landessprache
                                einstellen. Die Flagge auf der Taste gibt die
                                gerade eingestellte Sprache an. Sofern Ihr
                                Rechner eine automatische Lokalisierung
                                erlaubt, wird die Landessprache beim ersten
                                Start des Programms automatisch voreingestellt.
     XX
    XXXX
   XXXXXX
  XXXXXXXX
  
  XXXXXXXX......................hiermit schalten Sie wieder auf das
                                Hauptschaltfeld zurck.
                                
                                
Wenn Sie whrend der Titelseitenanzeige einige Zeit lang keine Bildschirmtaste
bettigen, werden Ihnen die Listen mit den Punktzahlen der einzelnen
Spielelemente, die Bestenliste und die Liste der Autoren des Programms
angezeigt.


TASTENBELEGUNGEN
----------------
Whrend des Spiels stehen weitere Funktionen ber die Tastatur zur
Verfgung:

<LEERTASTE>...........................Pause ein- und ausschalten.
<ESC>.................................Kugeln und Schlger zerstren.
<shift>+<ESC> oder #<.>...............Laufendes Spiel abbrechen.
<Alt>+<0>..<7> bzw. #<0> bis #<7>.....Gesamtlautstrke einstellen.
<Alt>+<M> bzw. #<M>...................Musiklautstrke regeln.
<Pfeil links> oder <Pfeil rechts>.....Mausempfindlichkeit herauf- bzw. her
                                      untersetzen.
<Alt>+<Q> bzw. #<Q>...................Programm sofort beenden.
<Bild runter> bzw. <Bild hoch>........Nur IBM-PC: Setzt das Bild auf dem
                                      Monitor weiter nach unten bzw. wieder
                                      nach oben.  ACHTUNG! Funktioniert nicht
                                      auf allen VGA-Karten!


SPIELREGELN
-----------
Ziel des Spiels ist es, in den Raum im Schloss zu gelangen, in dem sich der
Megaghost befindet, um ihn wieder in seine Geisterflasche zu verbannen und die
verlorenen Daten zurckzubekommen. Der Weg zu dem Raum mit dem Megaghost fhrt
durch viele andere Rume, die ebensoviele berraschungen bereithalten. Am Ende
des Spiels erhalten Sie ein Lsungswort, mit dem Sie dann Ihre persnliche
Trophe beim Dongleware Verlag anfordern knnen!

Zu Beginn des Spiels stellt Ihnen der Megaghost lediglich drei Boloschlger
zum Schlagen der Energiekugeln zur Verfgung. Mit den Energiekugeln mssen Sie
versuchen, alle Steine, die Ihnen der Megaghost in den Rumen in den Weg
gelegt hat, zu entfernen. Aber passen Sie gut auf die Kugeln und Ihren
Boloschlger auf! Der Boloschlger kann bei bestimmten Aktionen zerstrt
werden. Auerdem sind in den Rumen Lcher verteilt, in denen die Kugeln
hineingeraten knnen. Kugeln, die in die Lcher hineingesaugt werden, sind
unweigerlich verloren! Sollte sich keine Energiekugel mehr im Raum befinden,
so fhrt dies zur Zerstrung Ihres Boloschlgers. Whrend des Spiels knnen
Sie allerdings Ihre Reserve an Boloschlgern ausbauen - nach 5.000 Punkten
erhalten Sie jeweils einen neuen Schlger.


TROPHE
-------
Nach dem fnfzigsten Raum und der anschlieenden Abschlusequenz wird Ihnen
ein Lsungswort verraten. Mit diesem Wort knnen Sie sich dann jederzeit die
Abschlusequenz ansehen. Tippen Sie dazu dieses Wort whrend des Spiels ein.
Auerdem erhalten Sie eine hbsche berraschung zur Besttigung Ihres Sieges
ber den Megaghost, wenn Sie das Lsungswort zusammen mit der Seriennummer
Ihrer CD an den Verlag senden. Die Seriennummer finden Sie auf der Rckseite
des Booklets. Senden Sie eine frankierte(!) Postkarte bitte an die

                      Dongleware Verlags GmbH
                      Postfach 1163
                      D-69139 Neckargemnd


TIPS & TRICKS
-------------
 Sollte eine Energiekugel unverhofft an einer Stelle im Raum
liegenbleiben, die Sie nicht mit Ihrem Boloschlger erreichen knnen, dann
schlagen Sie mit Ihrem Schlger krftig gegen die Bande des Raumes.

 Die Spielsteine knnen mit Ngeln festgemacht sein. Steine, die mit
goldenen Ngeln befestigt sind, knnen Sie gar nicht vom Spielfeld entfernen.
Diejenigen mit schwarzen Ngeln mssen Sie zuvor mit Hilfe anderer Aktionen
und Spielsteine lsen.

 Beim Wegschlagen der Steine sollten Sie unbedingt darauf achten, um was
fr Steine es sich dabei handelt. Bestimmte Steine haben so ihre
Eigenschaften, die Sie selbst herausfinden mssen und die Sie dann durchaus
fr sich nutzen knnen. Es kommt also nicht nur darauf an, alle Steine
wegzuschlagen, sondern auch auf die Reihenfolge, in der dies geschieht.

 In vielen Rumen knnen Sie den Schwierigkeitsgrad des Spiels selbst
beeinflussen: Je krftiger Sie die Kugeln anstoen, um so schneller und damit
schwieriger wird das Spiel. Sie knnen auf diese Weise zwischen einem
schnellen, risikoreichen und einem langsameren, sicheren Spielverlauf whlen.
Wenn Sie noch nicht so geschickt mit der Maus und dem Boloschlger umgehen
knnen, empfiehlt es sich, das Spiel mit entsprechender Geduld anzugehen.



TECHNISCHE HINWEISE
-------------------
 Das Programm verfgt ber eine automatische Leistungsanpassung, die fr
einen flssigen Bildschirmaufbau bei der grtmglichen Anzahl gleichzeitig
darstellbarer Objekte und fr bestmgliche Tonqualitt sorgt. Je schneller der
Rechner ist, auf dem das Programm luft, um so mehr Animationen knnen whrend
des Spiels angezeigt werden. hnliches gilt auch fr den RAM-Speicherausbau
des Rechners. Je mehr Speicher vorhanden ist, um so mehr Variationen von
Animationssequenzen, wie beispielsweise bei der Darstellung von Explosionen,
knnen von der CD geladen und im Spiel angezeigt werden. Ein Ausbau von 8 MB
ist fr Bolo jedoch vllig ausreichend.

 Wenn Sie ber eine 16-Bit-Soundblaster-Karte verfgen und flssigere
Spielanimationen haben mchten oder das Programm abstrzen sollte, weil ihre
Soundkarte wider Erwarten nicht richtig erkannt wird, knnen Sie bei einem
IBM-PC folgendes tun: Halten Sie beim Starten des Programms eine Umschalttaste
(Shifttaste) gedrckt. Dann erfolgt die Tonausgabe grundstzlich in 8-Bit-
mono. Wichtig ist dabei, da Sie die Umschalttaste bereits vor(!) dem Starten
des Programms heruntergedrckt haben, also beispielsweise beim Starten von DOS
aus <Shift>+<Return> bei der Befehlseingabe drcken und die <Shift>-Taste
gedrckt halten, bis das Titelbild erscheint. Sollten Sie der Meinung sein,
da Sie ber eine 16-Bit-Karte verfgen, die aber nicht von Bolo als eine
solche erkannt wird, knnen Sie brigens mit dem gleichen Trick eine 16-Bit-
Erkennung erzwingen.

 Ein wichtiger Hinweis fr die Audiospuren: Die Audiospuren der CD
enthalten Musik, bei der das RSS (Roland Space Sound - System) verwendet
wurde. Mit dieser besonderen Technik knnen sehr eindrucksvolle,
dreidimensionalen Hreffekte erzeugt werden: Die Bolo-Energiekugeln sausen
durch Ihr Wohnzimmer! Um in den Genu dieser Effekte zu kommen, mssen Sie
Ihre Lautsprecher im 30-Winkel zu Ihnen aufstellen. Sehr wichtig ist, da
sich seitlich der Lautsprecher keine Wnde befinden, die den Schall
reflektieren knnten und da das Spektrum nicht durch Loudness-Schalter,
Equalizer oder Bass- und Hhenregler an Ihrer Stereoanlage verzerrt wird!

 Bei Bolo wird ein hochauflsender Graphikmodus mit 16 Farben(!) und 400
Zeilen verwendet. Dieser Graphikmodus erlaubt als einziger eine schnelle
Animation bei einem IBM-PC auf allen VGA-Graphikkarten und in hoher Auflsung.
Aus technischen Grnden beginnt das Bild des Spielfeldes leider bei vielen
VGA-Karten sehr weit oben auf dem Bildschirm. Mit der Taste <Bild runter> kann
das Bild anders positioniert werden. Bei einigen Karten wird dann allerdings
das Bild nicht mehr korrekt angezeigt. In diesen Fllen mssen Sie zur
Wiederherstellung der alten Bildposition die Taste <Bild hoch> drcken.
Auerdem zeigt der Graphikmodus bei LCD-Anzeigen einen anderen unschnen
Effekt: Der obere Bildausschnitt wird im unteren Bereich der Anzeige noch
einmal dargestellt. Dies liegt an der grundstzlichen Arbeitsweise der LCD-
Anzeigen, bei der immer 480 Zeilen angezeigt werden. Diese Spiegelung des
Bildes kann nicht abgeschaltet werden.


SEELSORGETELEFON
----------------
Sollten Sie Probleme mit dem Spiel oder dessen Installation haben, so
knnen Sie sich donnerstags in der Zeit zwischen 16 Uhr und 19 Uhr an unser
Seelsorgetelefon (06223/8740) wenden.


-------------------------------------------------------------------------------


DIE AUTOREN


Meinolf Schneider
-----------------
Meinolf Schneider ist Programmierer und Spieleerfinder. Mit der
Spieleprogrammierung hatte er 1980 auf dem Apple // - Computer begonnen. 1991
grndete er nach erfolgreichen Jahren als freier Autor bekannter Spiele und
Gimmickprogramme den Dongleware Verlag. Sein Spiel Oxyd(R) wurde vielfach
international ausgezeichnet (,Best Brain Game 1993", MacWorld USA, ,Spiel des
Jahres 1992", Computer & Pdagogik e.V. Hannover u.v.a.). Seine Spiele wenden
sich an ein anspruchsvolles Publikum, das das Spiel nicht als Leistungsmessung
gegen den Computer versteht, sondern in seinem ursprnglichen Sinn erleben
mchte. Es sind Spiele fr Menschen, die sich ihren kindlichen Spa am Spiel
bewahrt haben - Spiele, die kreativ unterhalten und zugleich neue und
interessante Erfahrungen ermglichen.




Thomas Gdelhfer
-----------------
Mit ber fnfzehn Jahren Erfahrung gehrt Thomas Gdelhfer zu den
Spieleprogrammierern der ersten Stunde. Seine Karriere begann er 1979 mit der
Entwicklung einer speziellen Spieleprogrammiersprache fr den Apple // -
Computer. Es folgten international publizierte Spiele und mehrere
Auftragsarbeiten fr Lernspiele des Goethe-Instituts sowie Auftrge zu
Industrieanwendungen. 1991 entdeckte er wieder seine Vorliebe fr die Spiele
programmierung und meldete sich mit dem Weltraumabenteuer Spacola(R) zurck.
Seit 1992 ist er beim Dongleware Verlag fr die Entwicklung der IMB-PC-Software
verantwortlich, so beispielsweise fr die Umsetzung der Spiele Oxyd(R) und
Oxyd(R)magnum!.


Nik Tyndall
-----------
Meditative Elektronische Musik - seit mehr als 15 Jahren ist diese
Musikgattung zu groen Teilen von Nik Tyndall mitgestaltet und einer breiten
ffentlichkeit bekannt gemacht worden. Unter dem Thema Musik zur Entspannung
fhrt Nik Tyndall durch seine lyrisch-kristallenen Klanglandschaften. Stille
Atmosphren voller beschaulicher Schnheit. Musik, die es ermglicht, in
unserer hektischen Zeit in Ruhe zu sich selbst zu finden. Mit seinen weit ber
zwanzig LP- und CD-Verffentlichungen ist er einer der bekanntesten Musiker
dieser Stilrichtung. Seine Produktion ZEITENWENDE wird als Referenz fr
Meditative Elektronische Musik angesehen.

In Deutschland und Europa wird seine Musik in fast allen Rundfunksendungen,
die Elektronischer Musik gewidmet sind, eingesetzt. Bei den jhrlich
durchgefhrten Hrerumfragen der Sender WDR (Kln) und ORB (Potsdam) belegte
Nik Tyndall in den letzten Jahren immer wieder Plazierungen unten den ersten
10. Ebenso regelmig sind Besprechungen seiner Produktionen in den
Printmedien zu finden. Neben den Tontrgerverffentlichungen arbeitet Nik
Tyndall auch an Musiken fr Film und Fernsehen mit weltweitem Medieneinsatz.

Wer sich fr die Musik von Nik Tyndall interessiert, kann weitere
Informationen unter der folgenden Adresse erhalten:

                        EDITION KLANGFELDER
                        Andreezeile 4a
                        D-14165 Berlin
                        FON 030 / 815 41 41
                        FAX 030 / 815 51 61


Pascal Heiler
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Pascal Heiler, Jahrgang 1971, ein Magier des Zeichenstifts. Im Alter von 15
Jahren entdeckte er seine Begabung fr das Comiczeichnen, die er dann
erfolgreich mit diversen Verffentlichungen unter Beweis stellte. Mit Vorliebe
widmet er sich flchigen und farbigen Arbeiten. In seinem Stil findet sich ein
sehr starker Einflu franco-belgischer Funnies (Franquin, Seron), die ihm
schon frh als Vorbild dienten.

1992 und 1993 wurde er durch Presse- und TV-Berichte sowie als Gewinner
zweier Comic-Wettbewerbe bekannt. Seit 1992 absolviert er ein Graphik-Studium
mit den Schwerpunkten Comic-Illustration und Zeichentrickfilm. Seine Arbeiten
sind bei vielen Werbeagenturen und Verlagen gefragt.


 